<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523</id><updated>2011-11-28T01:58:43.329+01:00</updated><category term='Nordbaikal'/><category term='von GenadiG'/><category term='2005 Reiseplanung'/><category term='Ajaja-Bucht'/><category term='Sibirien'/><category term='2006 Reiseplanung'/><category term='Frolicha-See'/><category term='2005 auf Achse'/><category term='2006 am Baikal'/><category term='2006 auf Achse'/><category term='Sewerobaikalsk'/><category term='2005 am Baikal'/><category term='Great Baikal Trail'/><category term='Irkutsk'/><category term='Chakusy'/><title type='text'>Faszination Nordbaikal - Reisen nach Sibirien</title><subtitle type='html'>Lassen Sie sich inspirieren durch unsere Erlebnisse und Erfahrungen zweier Reisen zum Nordbaikal in Freiwilligencamps des Great-Baikal-Trail Wanderwegebaus.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://nordbaikal.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>61</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-5449074898073386396</id><published>2009-03-19T11:36:00.013+01:00</published><updated>2009-03-20T13:38:12.059+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Great Baikal Trail'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2006 am Baikal'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Chakusy'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nordbaikal'/><title type='text'>Bridge of Friendship - Tag 5: Der Nord-Pylon steht</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/H48soawoPc92thZUtzkH8A?feat=directlink"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Die Streifenhörnchen (Burunduks) wurden von Tag zu Tag kecker und bedienten sich bald selbst am Frühstückstisch - hier ein stibitzter Kecks." src="http://lh6.ggpht.com/_rK_OxvkYREU/ScJAcdZyCfI/AAAAAAAABSY/I3TNhkQCoBY/s400/2006_0721_Baikal_0441.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Die Streifenhörnchen (Burunduks) wurden von Tag zu Tag kecker und bedienten sich bald selbst am Frühstückstisch - hier ein stibitzter Kecks.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/6yf2Ry0MLdnsU4jsXkLgZQ?feat=directlink"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Blick nach Süden - das Tarp des Pickniks liegt geschützt hinter den Dünen." src="http://lh5.ggpht.com/_rK_OxvkYREU/ScJAc7BPwdI/AAAAAAAABSg/FhIrZp4OkMg/s400/2006_0721_Baikal_0447.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Blick nach Süden - das Tarp des Pickniks liegt geschützt hinter den Dünen.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog?feat=directlink#5314881381435671234"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Um am Pylon zu arbeiten, bauten wir eine große Anstellleiter aus Brettern. Christian verbindet hier gerade die Pfosten." src="http://lh6.ggpht.com/_rK_OxvkYREU/ScJAdPvPgsI/AAAAAAAABSo/_IgjvaP-wZs/s400/2006_0721_Baikal_0453.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Um am Pylon zu arbeiten, bauten wir eine große Anstellleiter aus Brettern. Christian verbindet hier gerade die Pfosten.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;color:#999999;"&gt;08.07.06:&lt;/span&gt; Heute sollte der erste Pylon seine Gestalt bekommen - die Tragekonstruktion am Nordufer. Das Ziel war es, diese komplett fertig zu stellen. Natürlich begann dieser Tag auch wieder mit allgemeinem Wecken und enspanntem Frühstück, zumindest für alle, die keinen Küchendienst hatten. An unserem Frühstückstisch fanden sich wieder Gäste ein, die zunehmend kecker und mutiger wurden. Es waren Streifenhörnchen - Burunduks. Sie hatten ihre Scheu schon soweit abgelegt, dass sie sogar vom Tisch an dem wir saßen, allerlei Leckereien stibitzten, Brotkrümel oder sogar ganze Kekse. Aber auch an der Abfallgrube sicherten sie sich einiges an Essbarem. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um in der Höhe der Pfosten arbeiten zu können, benötigten wir entsprechende Technologien - simpel ausgedrückt eine Leiter. Da wir keine hatten, mussten wir etwas in dieser Art selber bauen. Auch um die Pfosten vor dem Umstürzen zu sichern, war eine Verschwerterung mit Brettern erforderlich, die später wieder entfernt werden würde. Für beides benötigten wir Bauholz, am besten Bretter oder Bohlen. Da wir derartiges Material beim Leiter des Sanatoriums gesehen hatten, wandten wir uns mit Tanja an ihn. Er half uns bereitwillig aus. Was immer wir bräuchten, sollten wir uns nehmen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz des großzügigen Angebotes wollten wir nicht zu verschwenderisch mit dem Material umgehen und gestalteten die Leiter (eher ein Anstellgerüst) so, dass man die Bretter später für andere Teile der Brücke wiederverwenden konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um die notwendigen Arbeiten an der Konstruktion musste ich mich selbst kümmern, so dass die Anleitung zu parallelen Arbeiten, sofern es nicht Christian tat, etwas auf der Strecke blieb. Das führte dazu, dass manche häufiger Leerlauf hatten und sich im Schatten niederließen, ohne dass es gleich auffiel. Das sollte an den kommenden Arbeitstagen noch häufiger vorkommen. Natürlich sollte jeder nach eigenem Empfinden Pausen einlegen, aber einfach nichts zu tun, weil der der nächste Arbeitschritt unklar ist und sich nicht mit seinem Problem zu melden, dass gefiel mir nicht wirklich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog?feat=directlink#5314881383871560994"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Der Grund am Nordufer ist sumpfig - daher auch die Balkenlage zum Aufnehmen des Druckes. Die Pfostenlöcher und Zwischenräume wurden mit Kieselsteinen und Sand vefüllt." src="http://lh4.ggpht.com/_rK_OxvkYREU/ScJAdY0APSI/AAAAAAAABSw/wVxifZbmIbU/s400/2006_0721_Baikal_0457.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Der Grund am Nordufer ist sumpfig - daher auch die Balkenlage zum Aufnehmen des Druckes. Die Pfostenlöcher und Zwischenräume wurden mit Kieselsteinen und Sand vefüllt.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog?feat=directlink#5314881391656242882"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Schon bald nachdem etwas sichtbar über den Boden ragte, stellten sich die ersten Neugierigen ein." src="http://lh3.ggpht.com/_rK_OxvkYREU/ScJAd10BDsI/AAAAAAAABS4/QH6AlFDKzrE/s400/2006_0721_Baikal_0463.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Schon bald nachdem etwas sichtbar über den Boden ragte, stellten sich die ersten Neugierigen ein.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog?feat=directlink#5314881401544255074"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Die Mädchen schleppten Unmengen Sand vom Strand zum Bauplatz - meistens in Plastikschüsseln." src="http://lh4.ggpht.com/_rK_OxvkYREU/ScJAeapgJmI/AAAAAAAABTA/cKVjLfhlIWo/s400/2006_0721_Baikal_0468.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Die Mädchen schleppten Unmengen Sand vom Strand zum Bauplatz - meistens in Plastikschüsseln.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Die veranschlagten Arbeiten waren eigentlich keine große Sache - scheinbar. Es ging schließlich nur um vier Balken und zwei-drei Verstrebungen, die zu einem Gebilde zusammengefügt werden sollten. Aber technologisch war es natürlich etwas komplizierter. Die Arbeiten fanden auf engem Raum statt. Für Arbeiten in der Höhe mussten wir auf dem leiterartigen Gerüst stehen, was dank der großzügigen Dimensionierung aber bis zu zwei Personen sein konnten. Und die Ausklinkungen mussten durch mehrmaliges Anpassen beim Aufstellen korrigiert werden. Arbeitete jemand oben auf dem Gerüst mit dem Hammer oder mit anderem Werkzeug, ließ ich das Gerüst durch jemanden - meistens war es Oliver - sichern und untersagte Arbeiten im Bereich darunter. Einmal viel auch jemandem ein Hammer hinunter, was den Sinn dieser Maßnahme deutlich machte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Christian hatte offensichtlich Spaß daran, selbst auf das Gerüst zu steigen und verschiedene Arbeiten in der Höhe durchzuführen, wie das Anpassen der ausgeklinkten Balken und das Aufnageln der Stahlbänder. Aber auch Ich hatte die eine oder andere Arbeit in luftiger Höhe durchgeführt und fand erhebend mit dem Blick über unser Baufeld zu arbeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im unteren Bereich gab es auch eine Menge kleinerer Arbeitsschritte durchzuführen, wie zum Beispiel die Verbindung der Pfosten, Sattelbalken und Fundamentbalken mit Winkeln, Lochplatten und Stahlbändern. Die Mädchen verfüllten und verdichteten den Raum um die Fundamentbalken herum, wofür sie große Mengen an Sand und Kieselsteinen vom Strand herbeischleppten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders fleißig war die kleine Tanja, die sich immer Arbeit suchte und auch unliebsame Tätigkeiten verrichtete, wie das Lackieren der Stahlbeschläge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich stellten wir die erste Tragekonstruktion planmäßig fertig und konnten uns auf den kommenden freien Tag freuen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-5449074898073386396?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/5449074898073386396'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/5449074898073386396'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2009/03/bridge-of-friendship-tag-5-der-nord.html' title='Bridge of Friendship - Tag 5: Der Nord-Pylon steht'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh6.ggpht.com/_rK_OxvkYREU/ScJAcdZyCfI/AAAAAAAABSY/I3TNhkQCoBY/s72-c/2006_0721_Baikal_0441.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-336173695772956731</id><published>2008-12-22T09:36:00.014+01:00</published><updated>2009-03-19T10:41:34.748+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Great Baikal Trail'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2006 am Baikal'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nordbaikal'/><title type='text'>Bridge of Friendship - Tag 4: Das erste Fundament</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog#5282532211514137970"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Während im Hindergrund das Fundament der Nordpylone ausgerichtet wird, schält die kleine Tanja Rinde von einem Stamm." src="http://lh5.ggpht.com/_rK_OxvkYREU/SU9TDu3b3XI/AAAAAAAABPQ/yZwCgB3TXNc/s400/2006_0721_Baikal_0432.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Während im Hindergrund das Fundament der Nordpylone ausgerichtet wird, schält die kleine Tanja Rinde von einem Stamm.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog#5282532228311440434"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Ein Strigun-Käfer sonnt sich auf einer abgelegten Jacke." src="http://lh4.ggpht.com/_rK_OxvkYREU/SU9TEtcOXDI/AAAAAAAABPY/j5Om2Bf2aik/s400/2006_0721_Baikal_0434.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Ein Strigun-Käfer sonnt sich auf einer abgelegten Jacke.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;color:#999999;"&gt;08.07.06:&lt;/span&gt; Der Tag begann, wie der Tag zuvor. Das Wecken der Truppe erforderte einiges an Nachdruck. Es war ein Samstag. Wir hatten uns darauf geeinigt, unsere ersten zwei freien Tage zu nehmen, wenn wir einen sichtbaren Teil der Arbeiten fertig hätten. Das sollte die Fertigstellung beider Fundamente sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Verlauf der Zeit bildete sich eine Arbeitsteilung heraus, die zwar einerseits aufgrund der Zeitknappheit optimal war, andererseits dem einen Teil die anspruchsvolleren Arbeiten und dem anderen Teil die stupiden Arbeiten zuteil werden ließ. Vor allem die Mädchen schälten Rinde von den Baumstämmen, schleppten Sand und Kiesel zum Verfüllen und flochten die Seilschlaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Egor und Sascha waren die Kraftmeier. Sie fällten Bäume, schleppten sie aus dem Wald oder hoben die Gruben aus. Christian war vor allem auf handwerklich anspruchsvolle Arbeiten spezialisiert, leitete an und beriet mit mir die Probleme und Lösungen. Regina bewirtschaftete das Camp, wobei ihr reihum jeden Tag jemand anderes als Küchenhilfe zugeteilt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ich ständig hin und her gerissen wurde zwischen dem Beaufsichtigen und Anleiten, aber auch Arbeiten, die ich selbst ausführen musste, war Oliver als Assistent sehr hilfreich. Hilfsarbeiten, ohne die es nicht weitergegangen wäre, erledigte er zuverlässig. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Ende dieses Tages war auch das zweite Fundament fertig und und der Mast der erster Tragekonstruktion war aufgestellt. Damit hätten wir uns die ersten zwei freien Tage gönnen dürfen. Da wir aber noch keine fünf Arbeitstage am Stück absolviert hatten, schlug ich vor, noch einen weiteren Tag zu arbeiten und eine Tragekonstruktion fertig zu stellen. Die weiteren Aufwände ließen sich danach viel besser abschätzen - war meine Argumentation. Mit mehr oder weniger großer Begeisterung wurde der Vorschlag akzeptiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog#5282532234228650642"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Der erste Pfosten der Nordpylone steht im Abendrot." src="http://lh3.ggpht.com/_rK_OxvkYREU/SU9TFDe_0pI/AAAAAAAABPg/7kkezAlWNYs/s400/2006_0721_Baikal_0435.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Der erste Pfosten der Nordpylone steht im Abendrot.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog#5282532238817748146"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Sonnenuntergang - Der rote Feuerball versinkt hinter dem Kamm des Baikalgebirges am Westufer des Sees." src="http://lh4.ggpht.com/_rK_OxvkYREU/SU9TFUlH5LI/AAAAAAAABPo/DU4XYi3wjaU/s400/2006_0721_Baikal_0436.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Sonnenuntergang - Der rote Feuerball versinkt hinter dem Kamm des Baikalgebirges am Westufer des Sees.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Ich spürte, dass nicht alle in gleicher Weise eine Begeisterung für das Projekt entwickelten. Vermutlich konnten sich die meisten das Ergebnis nicht wirklich vorstellen und die gleichzeitig recht eng vorgegebenen Arbeitsabläufe begeisterten sie nicht wirklich. Vor allem bei der großen Tanja, die ja offiziell als Brigadierin eingesetzt war, waren die Zweifel offenkundig. Eine nicht ungefährliche Entwicklung, wenn eine verantwortliche Person in einen offenkundigen Konflikt mit einem anderen Verantwortlichen tritt. Allerdings hatte sie keine Lösungsalternativen für das Projekt, so dass es bei einer mehr oder weniger offenkundig zur Schau getragenen Lustlosigkeit blieb.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch Oliver entgingen diese Befindlichkeiten nicht. Im war auch deutlich anzusehen, dass er die Rolle, welche Olga zunehmend einnahm missbilligte. Ihr Desinteresse am Projekt war offensichtlich. Sie schien eigene Vorstellungen davon zu haben, wie sie die Zeit verbringen würde. Doch noch äußerte ich mich nicht dazu, obwohl ich ebenfalls ein etwas vorbildhafteres und motivierendes Auftreten der immerhin Zweitältesten in der Truppe erwartet hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim allabendlichen Besuch der Thermalquellen lockerten wir im heißen Wasser wieder etwas auf und der Anblick des ersten Pfostens im Abendrot, ganz ohne das hektische Getümmel vermittelte das Gefühl, dass wir es schaffen würden. Die abendliche Ruhe am verlassenen Bauplatz hatte vor dem Hintergrund eines traumhaften Sonnenunterganges sogar etwas unheimlich Romantisches.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-336173695772956731?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/336173695772956731'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/336173695772956731'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2008/12/bridge-of-friendship-tag-4-das-erste.html' title='Bridge of Friendship - Tag 4: Das erste Fundament'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/_rK_OxvkYREU/SU9TDu3b3XI/AAAAAAAABPQ/yZwCgB3TXNc/s72-c/2006_0721_Baikal_0432.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-8439621399316048101</id><published>2008-12-21T14:13:00.013+01:00</published><updated>2008-12-23T12:53:32.382+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Great Baikal Trail'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2006 am Baikal'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nordbaikal'/><title type='text'>Bridge of Friendship - Tag 3: Die Arbeiten beginnen</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog#5282249162536285746"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Erläuterung der Konstruktion mit hilfe eines Models aus Hölzchen im Sand." src="http://lh3.ggpht.com/_rK_OxvkYREU/SU5RoHQUdjI/AAAAAAAABNw/2wBi9iiumWE/s400/2006_0721_Baikal_0416.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Erläuterung der Konstruktion mit hilfe eines Models aus Hölzchen im Sand.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog#5282249176399501490"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="In der Mittagspause brauchten wir nur ein paar hundert Meter den Strand entlang zu laufen, um an den gedeckten Mittagstisch zu gelangen." src="http://lh6.ggpht.com/_rK_OxvkYREU/SU5Ro65kWLI/AAAAAAAABN4/VS-cFBXxKbo/s400/2006_0721_Baikal_0418.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;In der Mittagspause brauchten wir nur ein paar hundert Meter den Strand entlang zu laufen, um an den gedeckten Mittagstisch zu gelangen.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog#5282249186105882722"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Am Abend war Enspannung in den Dünen angesagt." src="http://lh3.ggpht.com/_rK_OxvkYREU/SU5RpfDv-GI/AAAAAAAABOA/E8o0Ll8k_ss/s400/2006_0721_Baikal_0422.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Am Abend war Enspannung in den Dünen angesagt.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;color:#999999;"&gt;07.07.06:&lt;/span&gt; Der Tag begann, wie von nun an jeder Arbeitstag beginnen würde, nämlich damit, dass Regina und ich aufstanden, Feuer machten, Wasser für Tee und Kascha aufsetzten und etwa gegen acht Uhr den Rest der Truppe weckten. Dar Tisch war bereits gedeckt. Gegen neun war das Frühstück beendet und bis auf den Küchendienst bewegte sich die Truppe zum Baufeld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt begann die eigentliche Herausforderung. Die bestand darin, alle gleichzeitig zu beschäftigen. Ich hatte keine Ahnung wie schwierig das noch werden sollte, denn kaum einer, ach was, überhaupt niemand war ein Profi für solche Arbeiten und kaum einer hatte das Projekt im Detail erfasst. Zu meinem großen Glück erwies sich Christian als riesige Hilfe beim Anleiten anderer für verschiedenste Arbeiten, ein echter Ko-Bauleiter. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um zu veranschaulichen, wie sich die Arbeiten über die Tage verteilten und wie straff doch die Planung angesichts der wenigen Zeit war, empfehle ich, meine Präsentation &lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/baikal/Baikal06/Dokumente/Bridge_progression.ppt"&gt;Bridge Building Story"&lt;/a&gt; anzuschauen. Aber so anspruchsvoll, wie die Aufgabe technisch und technologisch auch sein mochte, es war längst noch nicht alles, was es an Herausforderungen zu bewältigen gab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Schwierigste für mich war immer wieder, die verschiedenen notwendigen Arbeiten breit zu verteilen und parallel durchführen zu lassen. Es ist eine echte Herausforderung, eine Gruppe Jugendlicher dabei permanent anzuleiten und zu motivieren und ich meine, ich bin diese Herausforderung nur teilweise gerecht geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor wir zum Bauplatz gingen, erläuterte ich die Konstruktion anhand eines Minimodels aus kleinen Hölzern, die ich mir aus Zweigen herausbrach. Im Sand neben unserer Picknicklounge baute ich das Brückenmodell auf und versuchte, die Bauphasen zu erklären. Anfangs schien nur Christian wirklich zu erfassen, was ich erzählte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog#5282249188993785730"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Der Küchendienst beim Geschirr spülen am Steg." src="http://lh6.ggpht.com/_rK_OxvkYREU/SU5Rpp0R34I/AAAAAAAABOI/iVYUh4gU_KE/s400/2006_0721_Baikal_0425.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Der Küchendienst beim Geschirr spülen am Steg.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog#5282249195858368050"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Die Zelte unseres Camps waren in der heideartigen Taiga zwischen den Bäumen verstreut." src="http://lh6.ggpht.com/_rK_OxvkYREU/SU5RqDY7FjI/AAAAAAAABOQ/QdeM11Pn3xg/s400/2006_0721_Baikal_0429.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Die Zelte unseres Camps waren in der heideartigen Taiga zwischen den Bäumen verstreut.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog#5282249211888831826"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Aber zu den Dünen, von wo aus dieses Foto entstand, waren es nur ein paar Schritte." src="http://lh6.ggpht.com/_rK_OxvkYREU/SU5Rq_G4jVI/AAAAAAAABOY/EECuckuLCN4/s400/2006_0721_Baikal_0430.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Aber zu den Dünen, von wo aus dieses Foto entstand, waren es nur ein paar Schritte.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;An diesem ersten echten Arbeitstag ebneten wir die Baufelder für beide Fundamente ein, besorgten passende Baumstämme für Grund- und Sattelbalken, schälten sie und schnitten die Stämme für das erste Fundament zurecht. Nach dem Anpassen und Ausklinken beendeten wir den ersten Arbeitstag mit der Fertigstellung des ersten Fundaments.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Gute an diesem Projekt war, dass es keine weiten Wege gab. zum Mittagessen konnten wir immer schnell zum Camp gehen und uns dort vom Küchendienst bewirten lassen. Wir hatten uns wieder darauf verständigt, dass Regina das Regiment über die Vorräte und die Küche führt und ihr jeden Tag ein wechselnder Küchengehilfe zugeteilt wird. an diesem Tag war es Mascha.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letztlich hat der Küchendienst den längsten Arbeitstag von allen. Während die anderen bereits verschiedenen Freizeitbeschäftigungen nachgingen, wie zum Beispiel Federball in den Sanddünen, war für die Diensthabenden noch Geschirr spülen angesagt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber zu den heißen Quellen gingen schließlich alle gemeinsam.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-8439621399316048101?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/8439621399316048101'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/8439621399316048101'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2008/12/bridge-of-friendship-tag-3-die-arbeiten.html' title='Bridge of Friendship - Tag 3: Die Arbeiten beginnen'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/_rK_OxvkYREU/SU5RoHQUdjI/AAAAAAAABNw/2wBi9iiumWE/s72-c/2006_0721_Baikal_0416.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-3333159675049180160</id><published>2008-12-21T11:45:00.011+01:00</published><updated>2008-12-22T09:40:26.664+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Great Baikal Trail'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2006 am Baikal'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nordbaikal'/><title type='text'>Bridge of Friendship - Tag 2: Ein Tag für die Infrastruktur</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog#5282205841731331154"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Die Picknicklounge nimmt Konturen an, das Tarp wird aufgespannt." src="http://lh4.ggpht.com/_rK_OxvkYREU/SU4qOgrjpFI/AAAAAAAABMQ/Ju-sU-e5dJo/s400/2006_0706_Baikal_0390.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Die Picknicklounge nimmt Konturen an, das Tarp wird aufgespannt.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog#5282205853217630354"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Die erste gemeinsame Malzeit in unserer Picknicklounge." src="http://lh5.ggpht.com/_rK_OxvkYREU/SU4qPLeGqJI/AAAAAAAABMY/t-AcfxKKbWk/s400/2006_0706_Baikal_0395.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Die erste gemeinsame Malzeit in unserer Picknicklounge.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog#5282205856276855250"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Christian und Johannes beim Bau des Steges." src="http://lh6.ggpht.com/_rK_OxvkYREU/SU4qPW3eudI/AAAAAAAABMg/_6Um56YJmOA/s400/2006_0721_Baikal_0399.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Christian und Johannes beim Bau des Steges.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;color:#999999;"&gt;06.07.06:&lt;/span&gt; Der zweite Tag ging nochmals auf die Erschließung der Infrastruktur drauf. Im Ergebnis hatten wir eine Kochstelle mit Sitzrondell, eine neue Grube mit einem (vorhandenem) Plumpsklo-Verschlag, eine Picknik-Lounge mit Tarp-Überspannung.&lt;br /&gt;Unsere Campingstelle war wirklich schön ausgesucht, aber einen entscheidenden Nachteil hatte sie - ein Bach war leider nicht in der Nähe. So mussten wir das Wasser aus dem Baikal nehmen, was bei Wellengang nicht ganz einfach wäre. Daher errichteten wir noch unter maßgeblicher Anleitung von Christian einen Steg zum Wasserholen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Steg hatte einen weiteren Vorteil. Da zu dieser Zeit die Zedern blühten, war der gelbe Blütenstaub überall und sammelte sich auf dem Wasser des Baikal vor allem im Spülsaum der Wellen am Ufer. Durch den Steg konnte man nun von weiter draußen klares Wasser schöpfen, ohne ins Wasser steigen zu müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei all den Arbeiten konnten wir uns aus alten Brettern von Überresten irgendwelcher Holzverschläge bedienen, welche vermutlich von früheren Camps in diesen Dünen hinterlassen wurden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kochstelle war eine besonders wichtige Einrichtung. Wir sorgten für einen angemessenen Sicherheitsabstand zwischen dem Lagerfeuer und dem brennbaren Umfeld. Schließlich war die Vegetation zur Zeit sehr trocken. Eine umlaufende Bank gestattete es allen, einigermaßen bequem am Feuer zu sitzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Ortsbegehung unserer künftigen Baufeldes fand auch an diesem Tag statt. Wir nahmen ein paar Vermessungen vor und legten die Lage der beiden Fundamente fest. Morgen sollte es richtig losgehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog#5282205870481644978"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Schon bald stellten sich die ersten neugierigen Besucher ein. Später würden die Streifenhörnchen fast zur Plage werden." src="http://lh5.ggpht.com/_rK_OxvkYREU/SU4qQLyKnbI/AAAAAAAABMo/1dGJktrDgvg/s400/2006_0721_Baikal_0404.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Schon bald stellten sich die ersten neugierigen Besucher ein. Später würden die Streifenhörnchen fast zur Plage werden.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog#5282205877533072178"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Nach dem abendlichen Besuch der heißen Quellen sitzen Oliver und ich beim Sonnenuntergang vor dem kleinen Laden." src="http://lh3.ggpht.com/_rK_OxvkYREU/SU4qQmDW2zI/AAAAAAAABMw/pzsoV3MUkL8/s400/2006_0721_Baikal_0412.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Nach dem abendlichen Besuch der heißen Quellen sitzen Oliver und ich beim Sonnenuntergang vor dem kleinen Laden.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog#5282205885595039234"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Den Abend lässt jeder auf seine Weise ausklingen - besonders romantisch ist es natürlich am Lagerfeuer." src="http://lh5.ggpht.com/_rK_OxvkYREU/SU4qREFetgI/AAAAAAAABM4/HgyGyCGXd2I/s400/2006_0721_Baikal_0414.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Den Abend lässt jeder auf seine Weise ausklingen - besonders romantisch ist es natürlich am Lagerfeuer.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Recht bald stellten sich die ersten neugierigen Besucher ein. Es waren Streifenhörnchen - auf russisch Burunduk genannt - welche sich scheinbar für unsere Kochkünste interessierten. Natürlich fanden wir die posierlichen Tierchen süß und spendierten ihnen den einen oder anderen Happen. vielleicht war das ein Fehler, denn die Anzahl der Steifenhörnchen und ihre Zutraulichkeit sollten von Tag zu Tag zunehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach unserem Tagwerk nutzten wir natürlich die Möglichkeit, in den heißen Quellen zu relaxen. Den Weg über einige hundert Meter bis zu den Quellen würden wir von nun an jeden Abend gehen. Aber auch eine andere Erfahrung - eher eine Plage - würde uns nun allabentlich heimsuchen: Schwärme von blutsaugenden Mücken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Weg zu den Quellen führte durch die wenigen Häuser des Sanatoriums Khakusy vorbei, so auch an einem kleinen Lädchen, wo wir uns auf dem Rückweg mit Kleinigkeiten versorgten. Auf der Bank vor diesem Lädchen mit Blick auf den Baikal genossen wir den Sonnenuntergang über dem Westufer des Sees. Dann ließen wir den Abend am Lagerfeuer ausklingen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-3333159675049180160?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/3333159675049180160'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/3333159675049180160'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2008/12/bridge-of-friendship-tag-2-ein-tag-fr.html' title='Bridge of Friendship - Tag 2: Ein Tag für die Infrastruktur'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh4.ggpht.com/_rK_OxvkYREU/SU4qOgrjpFI/AAAAAAAABMQ/Ju-sU-e5dJo/s72-c/2006_0706_Baikal_0390.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-9146686840215983335</id><published>2008-05-17T16:29:00.010+01:00</published><updated>2008-05-29T14:48:25.098+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Great Baikal Trail'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2006 am Baikal'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nordbaikal'/><title type='text'>Bridge of Friendship - Tag 1: Überfahrt nach Chakusy</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5201357065594361186"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Zunächst beluden wir den SchTEO-Bus mit unserer Camp-Ausrüstung, dann gings nach Nishneangarsk zum Hafen." src="http://lh4.ggpht.com/GGenadi/SC7usXS4VWI/AAAAAAAAA28/AfjijnLseZs/s400/2006_0706_Baikal_0317.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Zunächst beluden wir den SchTEO-Bus mit unserer Camp-Ausrüstung, dann gings nach Nishneangarsk zum Hafen.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5201357069889328498"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Der Bus am Anleger in Nishneangarsk. Von unserem Boot war weit und breit nichts zu sehen." src="http://lh5.ggpht.com/GGenadi/SC7usnS4VXI/AAAAAAAAA3E/elTB0VQVYrY/s400/2006_0706_Baikal_0332.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Der Bus am Anleger in Nishneangarsk. Von unserem Boot war weit und breit nichts zu sehen.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5201357069889328514"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Wir bildeten eine Kette und entluden den Bus. Unser Boot war inzwischen auch da, aber wir durften noch nicht an Bord." src="http://lh5.ggpht.com/GGenadi/SC7usnS4VYI/AAAAAAAAA3M/nwyOCqT19Xw/s400/2006_0706_Baikal_0333.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Wir bildeten eine Kette und entluden den Bus. Unser Boot war inzwischen auch da, aber wir durften noch nicht an Bord.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;color:#999999;"&gt;05.07.06:&lt;/span&gt; Dieser Tag war der Anreisetag ins diesjährige Camp - das GBT-Projekt "Bridge of Friendship" in Chakusy (engl. Khakusy). Er galt als erster Tag unseres Projektes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er begann mit einem Frühstück im SchTEO, welches bereits mit unseren Campvorräten bereitet wurde. Dann wurde der SchTEO-eigene Bus beladen. Unser Gepäck, die Vorräte, das Werkzeug und Material. Mir fiel auf, dass die Beschläge zwar solide gemacht, aber noch nicht gestrichen waren. Da sie aus C-Stahl waren, würden sie einen Korrosionsschutz benötigen. Wir würden sie also vor Ort anstreichen müssen. Die Farbe dafür stand auch bereit und amüsierte mich, es war Rosa.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem der Bus beladen war, gab es noch ein Gruppenfoto vor dem SchTEO. Dann stiegen wir ein und fuhren nach Nishneangarsk. Von Sewerobaikalsk sind das etwa 30 Kilometer. Die Straße ist asphaltiert und verläuft parallel zu den BAM-Gleisen, die etwas oberhalb der Straße teilweise in Tunneln verschwindet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach etwa dreißig Minuten sind wir in Nishneangarsk. Diese Siedlung ist nicht erst mit der BAM entstanden, wie Sewerobaikalsk und ist daher deutlich älter. Deshalb ist sie auch Sitz der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verwaltungsgliederung_der_Republik_Burjatien"&gt;Rajon-Verwaltung &lt;/a&gt;für den Nordbaikalkreis. Hier befindet sich auch der regionale Flughafen, welcher mehrmals mal pro Woche sowohl aus Irkutsk als auch aus Ulan-Ude angeflogen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Pier angekommen sehen wir ein Boot liegen, einen Kutter der Jaroslavez-Klasse, von dem es aber hieß, es sei nicht unseres. Wir bildeten eine Kette und entluden den Bus. Das Gepäck und die Camp-Utensilien stapelten wir direkt auf dem Anleger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5201357069889328530"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Nachdem der Kapitän das Boarding genehmigt hatte, luden wir das Gepäck aufs Oberdeck und bald danach legten wir ab." src="http://lh5.ggpht.com/GGenadi/SC7usnS4VZI/AAAAAAAAA3U/NbQDeLtiar4/s400/2006_0706_Baikal_0346.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Nachdem der Kapitän das Boarding genehmigt hatte, luden wir das Gepäck aufs Oberdeck und bald danach legten wir ab.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5201357074184295842"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Nach einer teilweise etwas verschlafenen Überfahrt kommen die Holzhäuser von Chakusy in Sicht." src="http://lh6.ggpht.com/GGenadi/SC7us3S4VaI/AAAAAAAAA3c/IDVZqJ6tM80/s400/2006_0706_Baikal_0359.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Nach einer teilweise etwas verschlafenen Überfahrt kommen die Holzhäuser von Chakusy in Sicht.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5201357409191744946"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="An diesem Tag kümmern wir uns um die Infrastruktur, richten die Kochstelle ein und beginnen mit der Picknik-Launch." src="http://lh4.ggpht.com/GGenadi/SC7vAXS4VbI/AAAAAAAAA3o/ieigw0Z_HKY/s400/2006_0706_Baikal_0361.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;An diesem Tag kümmern wir uns um die Infrastruktur, richten die Kochstelle ein und beginnen mit der Picknik-Launch.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Dann hieß es, das ist wohl doch unser Boot, sein Name war ja auch "Chakusy", wie unser Ziel. Aber weil der Kapitän noch nicht da war, durfte auch noch keiner an Bord. Irgendwann ging es dann aber los. Wieder eine Kette bilden und auf dem Oberdeck des Kutters stapeln. Als wir endlich ablegten, hantierte ich wohl etwas zu hecktisch mit meinem Fernglas und schwups, opferte ich eine Objektivkappe dem Vater Baikal. Ich hoffte, er wird mir die nächsten Tage wohl gesonnen bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Überfahrt dauerte etwas mehr als drei Stunden. Dann tauchte die Silhouette der Bucht von Chakusy auf. An Bord waren auch Elena Lagutina vom GBT, die sich ein Bild von der Arbeit des GBT am Nordbaikal machen wollte und wie sich während der Fahrt herausstellte, auch Sergej Nikolajewitsch, der Verwalter des Khakusy Sanatoriums. Von ihm erhielten wir im Verlauf des Projektes eine sehr gute Unterstützung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Anlegen wurde es noch mal hart: Kette bilden und alles auf dem Anleger stapeln. Dann den Traktor beladen (Laut Christian nennt man das Fahrzeug richtiger weise Geräteträger). Dieser brachte die Sachen bis an die Mündung des Flüsschens - unseres Flüsschens. Nun hieß es, eine Camp-Stelle ausfindig zu machen. Wir entschieden uns für einen lichten, heideartigen Taigaabschnitt mit angrenzenden Dünen zum Baikal hin. Der große Nachteil war, wir müssten alles noch fast 500 Meter schleppen, wobei wir alle mehrmals gehen mussten, bis alles vor Ort war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die auserwählte Stelle war sehr lauschig und für die Größe unseres Camp war ausreichend Platz geboten. Nur für die Infrastruktur musste noch gesorgt werden. Aus den Artefakten und Brettern älterer Camps begannen wir zuerst mit der Feuerstelle. Gleichzeitig bauten alle ihre Zelte auf. Als Nächstes machten wir uns an die Picknick-Lounge.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-9146686840215983335?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/9146686840215983335'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/9146686840215983335'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2008/05/bridge-of-friendship-tag-1-berfahrt.html' title='Bridge of Friendship - Tag 1: Überfahrt nach Chakusy'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh4.ggpht.com/GGenadi/SC7usXS4VWI/AAAAAAAAA28/AfjijnLseZs/s72-c/2006_0706_Baikal_0317.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-3705054498460185214</id><published>2006-07-04T19:25:00.000+01:00</published><updated>2009-03-19T14:53:36.945+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sewerobaikalsk'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2006 am Baikal'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2006 auf Achse'/><title type='text'>über Lena und Baikalgebirge - endlich da!</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5186097946231504930"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Das Bahnhofsgebäude von Ust-Kut, welches den Stationsnamen Lena trägt." src="http://lh6.ggpht.com/GGenadi/R_i4mt-DACI/AAAAAAAAA0w/-eev4Ky_5-k/s400/2006_0706_Baikal_0243.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Das Bahnhofsgebäude von Ust-Kut, welches den Stationsnamen Lena trägt&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5186097946231504946"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Gleich werden wir die Lena überqueren - Oliver fotografiert pausenlos." src="http://lh6.ggpht.com/GGenadi/R_i4mt-DADI/AAAAAAAAA04/CAXJJnM6wuc/s400/2006_0706_Baikal_0250.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Gleich werden wir die Lena überqueren - Oliver fotografiert pausenlos.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5186097946231504962"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Wir winden uns ins Baikalgebirge hinauf, umringt von zweitausender Gipfeln." src="http://lh6.ggpht.com/GGenadi/R_i4mt-DAEI/AAAAAAAAA1A/UIC7Q4SZhGc/s400/2006_0706_Baikal_0289.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Wir winden uns ins Baikalgebirge hinauf, umringt von zweitausender Gipfeln.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;color:#999999;"&gt;04.07.06:&lt;/span&gt; Oliver hatte sich vorgenommen, an diesem Tag früh aufzustehen. Er wollte an diesem letzten Reisetag die abwechslungsreiche Landschaft genießen, welche ab &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ust-Kut"&gt;Ust-Kut&lt;/a&gt; an uns vorüber ziehen würde. Noch vor der Ankunft in &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ust-Kut"&gt;Ust-Kut&lt;/a&gt; aufzustehen, hieß früh aufstehen - sehr früh, gemessen an den vergangenen Tagen. Natürlich steigt auch die Aufregung, wenn eine so lange Bahnfahrt dem Ende zugeht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Somit sind wir bei unserer Ankunft an der Station Lena - so heißt der Bahnhof von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ust-Kut"&gt;Ust-Kut&lt;/a&gt; - munter und zum ersten Ausstieg des Tages bereit. Diesmal gibt es auch ein paar Fotos vom Bahnhof. Die Sonne geht gerade auf und wirft lange Schatten. Nachdem sich der Zug wieder in Bewegung gesetzt hat, rollen wir durch Industriebrachen. Wir sehen einen Gebäudebrand, der aber von einigen Feuerwehren fast gelöscht ist und schwelende Rauchschwaden aus dem verkohlten Gebäude aufsteigen lässt. Dann schmiegt sich die Bahnlinie immer enger an das Westufer der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lena"&gt;Lena&lt;/a&gt; und offenbart einen Blick über den Fluss hinüber zu den bewaldeten Berghängen der Ostseite.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oliver ist schon mit dem Fotoapparat bewaffnet, um die Überfahrt über die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lena"&gt;Lena&lt;/a&gt; fotografisch zu dokumentieren. Schließlich überqueren wir sie, die Lena, welche frei von Staustufen bis ins Nordpolarmeer fließt und ab Ust-Kut flussabwärts schiffbar ist - natürlich nur in der eisfreien Zeit von Juni bis Oktober.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem wir die Eisenbahnbrücke passiert haben, schmiegen sich die Gleise gleich wieder an den Berghang und gewinnen langsam an Höhe. Nachdem wir bereits auf eine stattliche Höhe über der Lena geklettert sind, verabschiedet sich die BAM von der Lena mit einem letzten atemberaubenden Blick über das majestätische Tal und schwenkt in ein Seitental, welches zum Vorgebirge des Baikalgebirges gehört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5186097950526472274"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Einfahrt in den BAM-Tunnel vor Severobaikalsk - für Eisenbahnfan Oliver ein oligatorisches Fotomotiv." src="http://lh3.ggpht.com/GGenadi/R_i4m9-DAFI/AAAAAAAAA1I/FKK-PHQbQCg/s400/2006_0706_Baikal_0290.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Einfahrt in den BAM-Tunnel vor Severobaikalsk - für Eisenbahnfan Oliver ein oligatorisches Fotomotiv.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5186097950526472290"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Der erste Tag in Sewerobaikalsk - ein Fastfood-Mahl unterm Sonnenschirm am zentralen Platz." src="http://lh3.ggpht.com/GGenadi/R_i4m9-DAGI/AAAAAAAAA1Q/GlYqW_--NX8/s400/2006_0706_Baikal_0302.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Der erste Tag in Sewerobaikalsk - ein Fastfood-Mahl unterm Sonnenschirm am zentralen Platz.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5186098139505033330"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Blick vom zentralen Platz in Richtung Hinterland." src="http://lh3.ggpht.com/GGenadi/R_i4x9-DAHI/AAAAAAAAA1Y/Th-ntM2PLsE/s400/2006_0706_Baikal_0303.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Blick vom zentralen Platz in Richtung Hinterland.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Für uns beginnt einer der schönsten BAM-Abschnitte. Obwohl es noch viele Stunden bis Sewerobaikalsk sind, findet man kaum Zeit, zu Essen oder die Sachen für die baldige Ankunft zusammenzupacken. Die wechselnden unberührten Berglandschaften fesseln immer wieder den Blick.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann ist es soweit und wir ziehen eine große Schleife in der Nähe von Strelka, bevor wir in den ersten großen BAM-Tunnel einfahren. Oliver fotografiert auch hier emsig. Der Zugbegleiter bittet uns, im Tunnel die Fenster zu schließen. Er erzählt uns, man würde von irgend einer Strahlung im Tunnel munkeln. Auch wenn ich dem nicht recht glauben mag, schließen wir die Fenster damit einfach keine muffige Tunnelluft in den Waggon dringt. Auf der anderen Seite des Tunnels sind wir fast schon da. Von Davan aus fahren wir das Tal des Flüsschens Goudshekit entlang und nach dessen Mündung in die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tyja"&gt;Tyja&lt;/a&gt; entlang des Tyja-Tals bis an den Baikal, wo der Zug am &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Severo_voksal3.jpg"&gt;Bahnhof&lt;/a&gt; &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sewerobaikalsk"&gt;Sewerobaikalsk&lt;/a&gt; hält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun sind wir also da - endlich! Nach dem Aussteigen können wir kein "Empfangskomitee" entdecken. Etwas später taucht Ljuba auf und begrüßt uns herzlich. Als sie mitbekommt, dass Matthias nicht mitgekommen ist, ist sie sichtbar enttäuscht, aber nur für kurze Zeit. Zusammen fahren wir ins SchTEO - die "Schule für Tourismus und Ökologische Erziehung", welche gleichzeitig Stab des &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Great_Baikal_Trail"&gt;GBT&lt;/a&gt; und Hostel ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im SchTEO (russ. ШТЭО) treffen wir weitere Bekannte. Alle sind fleißig dabei, Werkzeug und Vorräte zu verpacken. Wir entscheiden uns, auch im SchtEO zu übernachten und bringen unsere Rucksäcke in die Zimmer. Nach der Begrüßung aller Bekannter, begebe ich mich mit Aljona in einen Schuppen, wo sich das Stahlseil befindet. Es sind zwei in Ringen gelegte Seilstücke mit einem Durchmesser von 11 mm und sehr starken Einzeladern. Es ist dadurch sehr steif und für meine mitgebrachten Seilschellen eigentlich schon zu dick, da ich diese für ein 10-mm-Seil ausgewählt hatte. Dann überprüfte ich mit Aljona die Werkzeuge. Wir stellten fest, dass wir noch einige spezielle Dinge benötigten, wie z.B. eine Eisensäge. Aljona entschied kurzerhand, dass ich mit Jegor in einen Heimwerkerladen fahren sollte und die fehlenden Sachen besorge. Jegor chauffierte den Wagen seines Vaters dorthin und wir kauften alles, was wir noch brauchten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück im SchTEO waren bereits alle anderen Vorbereitungen getroffen und wir verabschiedeten uns für den Rest des Tages von unseren russischen Freunden. Dann ging es in die Stadt zum Essen und Zeitvertreib. Zurück im SchTEO fand die Nachtruhe schließlich in einem der dortigen Dormitory-Räume statt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-3705054498460185214?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/3705054498460185214'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/3705054498460185214'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2008/04/ber-lena-und-baikalgebirge-endlich-da.html' title='über Lena und Baikalgebirge - endlich da!'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh6.ggpht.com/GGenadi/R_i4mt-DACI/AAAAAAAAA0w/-eev4Ky_5-k/s72-c/2006_0706_Baikal_0243.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-2620382840371321527</id><published>2006-07-03T19:33:00.000+01:00</published><updated>2009-01-04T14:47:11.906+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2006 auf Achse'/><title type='text'>Der Recke Jenissej und andere Highlights</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5178312035358216082"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Das neue Bahnhofsgebäude von Krasnojarsk war 2006 fertig gestellt." src="http://lh6.google.com/GGenadi/R90PXDuoD5I/AAAAAAAAAzE/WoHCqBm2bvM/s400/2006_0706_Baikal_0179.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Das neue Bahnhofsgebäude von Krasnojarsk war 2006 fertig gestellt&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5178312035358216098"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Diesmal ist auch der Bahnsteig neu gepflastert und kein Nebel über dem Jenissei vor den Bergen im Osten." src="http://lh6.google.com/GGenadi/R90PXDuoD6I/AAAAAAAAAzM/N-aWtpuU6uM/s400/2006_0706_Baikal_0180.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Diesmal ist auch der Bahnsteig neu gepflastert und kein Nebel über dem Jenissei vor den Bergen im Osten.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5178312035358216114"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Der Recke Jenissej - der wasserreichste sibirische Strom." src="http://lh6.google.com/GGenadi/R90PXDuoD7I/AAAAAAAAAzU/Fh1HqjW9l80/s400/2006_0706_Baikal_0185.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Der Recke Jenissej - der wasserreichste sibirische Strom.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;color:#999999;"&gt;03.07.06:&lt;/span&gt; Der frühe Morgen begrüßt uns in Krasnojarsk. Wir machen einen Morgenspaziergang entlang des Bahnsteigs, der uns voller Geschäftigkeit in der Morgensonne begegnet. Wir stellen fest, dass das neue Bahnhofsgebäude nun fertiggestellt ist und auch der Bahnsteig nun gepflastert ist, wo im letzten Jahr noch Baustelle war. Nur noch ein paar Restarbeiten werden von Bauarbeitern durchgeführt. Der Blick in Richtung Osten ist wie letztes Jahr beeindruckend. Die Bergkette jenseits des Jenissej bildet einen Riegel im Dunst. Nur die Nebelbänke über dem Fluß sind diesmal nicht da. Von hier aus gesehen kann man kaum glauben, dass vor den Bergen noch ein kilometerbreiter Strom fließt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach ein paar obligatorischen Einkäufen und Fotos auf dem Bahnsteig heißt es wieder: Einsteigen! Dann gehts weiter und wir rollen aus dem Bahnhof, zuerst vorbei an den Neubauten von Krasnojarsk und dann auf die Eisenbahnbrücke zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Christian macht uns auf ein Werksgelände in Flußnähe aufmerksam. Auf einer großen Fläche stehen Landmaschinen, vor allem Mähdrescher. Dieses Werk sei eines der größten in der ehemaligen Sowjetunion und baute Mähdrescher nach des VEB Kombinates Fortschritt in Lizenz nach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann rollen wir über die Brücke und staunen über den gewaltigen Recken Jenissej, der als der wasserreichste sibirische Strom gilt. Schließlich tauchen wir in die westlichen Ausläufer des Sajangebirges ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5178312035358216130"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Taischet - Blick von der Fußgängerbrücke in Richtung Osten, wo sich die BAM von der Transsib trennt." src="http://lh6.google.com/GGenadi/R90PXDuoD8I/AAAAAAAAAzc/zKgBb7mRD5o/s400/2006_0706_Baikal_0207.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Taischet - Blick von der Fußgängerbrücke in Richtung Osten, wo sich die BAM von der Transsib trennt.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5178312039653183442"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="An der BAM ändert sich das Bild: Wälder, kaum Landwirtschaft, dafür Forstwirtschaft." src="http://lh3.google.com/GGenadi/R90PXTuoD9I/AAAAAAAAAzk/YLT-Oxry3QU/s400/2006_0706_Baikal_0216.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;An der BAM ändert sich das Bild: Wälder, kaum Landwirtschaft, dafür Forstwirtschaft.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5180218552615108626"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Relativ gemächlich zieht die BAM ihre Kurven durch die Taiga." src="http://lh6.google.com/GGenadi/R-PVU9-DABI/AAAAAAAAAz8/lTixTfOAwlE/s400/2006_0706_Baikal_0220.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Relativ gemächlich zieht die BAM ihre Kurven durch die Taiga.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Nun wird die Landschaft wieder abwechslungsreicher und zieht mich wie letztes Jahr wieder in seinen Bahn. Es ist dieses Wechselspiel von Taiga und Steppenlandschaft, welches mich fasziniert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwa sieben Stunden fahren wir so - mit einem längeren Halt in Iljanskaja - bis Taischet. Eisenbahnkenner wissen: Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Die Weicheier fahren nach Süden mit der Transsib nach Irkutsk, die harten Kerle aber fahren nach Norden mit der BAM. Na Spaß beiseite, hier in Taischet ist die letzte Gemeinsame Station von alter Transsib und BAM, der Baikal-Amur-Magistrale. Nachdem der Zug Taischet verlassen hat, kann man sehr gut beobachten, wie die beiden Schienenstränge sich aufgabeln, wobei die Transsibirische Liene mit mehrgleisigem Pomp nach Südosten schwenkt, und die BAM-Linie sich bescheiden als weniger befahrene und später eingleisige Strecke sich in Richtung Nordost davonstiehlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die BAM ist anders, als die altehrwürdige Transsib. Man sieht weniger Orte, kaum mehr Landwirtschaft, dafür aber jede Menge Taiga. Die wenigen Orte, durch die wir rollen, sind meist nur Holzverladestationen der Forstwirtschaften entlang der Bahnlinie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Landschaft wird sich bis Bratsk kaum mehr ändern und das wird gegen Mitternacht sein. Die gigantische Staumauer des Bratsker Wasserkraftwerkes werden wir dann in der Dunkelheit nicht mehr bewundern können, nur die Lichter von Bratsk werden sich im Wasser des riesigen Stausees spiegeln.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-2620382840371321527?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/2620382840371321527'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/2620382840371321527'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2008/03/der-recke-jenissej-und-andere.html' title='Der Recke Jenissej und andere Highlights'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-7306190313569177355</id><published>2006-07-02T22:44:00.000+01:00</published><updated>2008-12-22T18:06:41.594+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2006 auf Achse'/><title type='text'>Westsibirische Tiefebene</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5162413784536476130"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Neubauten am Stadtrand von Nowosibirsk." src="http://lh5.google.com/GGenadi/R6ST_ELgaeI/AAAAAAAAAvc/dGvGRVotrTk/s400/2006_0706_Baikal_0147.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Neubauten am Stadtrand von Nowosibirsk.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;br /&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5162413784536476146"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Frachtschiffe auf dem Ob, dem zweiten sibirischen Riesenfluß, den wir nach dem Irtysch passieren." src="http://lh5.google.com/GGenadi/R6ST_ELgafI/AAAAAAAAAvk/QxnL9uXPfgs/s400/2006_0706_Baikal_0151.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Frachtschiffe auf dem Ob, dem zweiten sibirischen Riesenfluss, den wir nach dem Irtysch passieren.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;br /&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5162413788831443458"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Auf dem Bahnhof von Nowosibirsk - unser Zug steht und am Bahnsteig herrscht emsiges Treiben." src="http://lh6.google.com/GGenadi/R6ST_ULgagI/AAAAAAAAAvs/eo6xYodiA8g/s400/2006_0706_Baikal_0160.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Auf dem Bahnhof von Nowosibirsk - unser Zug steht und am Bahnsteig herrscht emsiges Treiben.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;02.07.06:&lt;/span&gt; Dieser Tag ist der eintönigen westsibirischen Tiefebene gewidmet. Endlos wird sie vorüber ziehen und uns einen Tag voll bleierner Monotonie bescheren, unterbrochen von vielen Halts und lediglich von zwei großen Städten aufgelockert, an denen wir jeweils einen der sibirischen Ströme überqueren werden - erst Omsk und dann Novosibirsk.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Omsk"&gt;Omsk&lt;/a&gt; bin ich noch zu träge, um irgendwelche Aktivitäten zu entfalten. Daher sind leider keine Fotos von der Stadt oder dem Fluß Irtysch entstanden. Der Irtysch ist der erste, westlichste der sibirischen Riesenströme, die ins Nordpolarmeer fließen. Er vereinigt sich am Unterlauf mit dem Ob und bildet mit ihm gemeinsam eine gigantische Trichtermündung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hinter Omsk beginnt die endlose Ebene erst richtig. Es gibt keine geschlossene Bewaldung mehr. Endlose Wiesenflächen, oftmals Feuchtwiesen mit Binsenbewuchs durchzogen von einzelnen Birkenhainen ziehen vorüber. Wir nutzen die Zeit und lernen uns besser kennen. Vor allem über Christian erfahren wir einiges. Vor allem seine beruflichen Erfahrungen aus dem DDR-Landmaschinenbau bringen so manche interessante Geschichte hervor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Nachmittag erreichen wir &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nowosibirsk"&gt;Nowosibirsk&lt;/a&gt;. Die Stadt ist relativ jung und erhielt erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts das Stadtrecht. Im Gegensatz zu Omsk oder Irkutsk hat die Stadt, welche erst mit dem Bau der Transsib als Siedlung entstand, praktisch keine historische Bausubstanz. Dennoch gilt sie heute als die Hauptstadt Sibiriens, auch wenn es offziell diesen Titel nicht gibt. Aber sie ist Sitz verschiedener Konsulate, auch der deutschen Vertretung für die gesamte Region Sibirien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bereits am Westufer des Ob sind umfangreiche Bauaktivitäten zu erkennen. Die Stadt scheint zu boomen. Dann überqueren wir den Ob, auf dem ein reger Frachtschiffverkehr herrscht. Schließlich rollen wir im Nowosibirsker Hauptbahnhof ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5162413788831443474"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Endlose flache Einöde Westsibiriens." src="http://lh6.google.com/GGenadi/R6ST_ULgahI/AAAAAAAAAv0/zfX8yIqu6hY/s400/2006_0706_Baikal_0171.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Endlose flache Einöde Westsibiriens.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5162413788831443490"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Station Taiga - abendlicher Halt: Es gibt tatsächlich wieder mehr Wald zu sehen entlang der Strecke." src="http://lh6.google.com/GGenadi/R6ST_ULgaiI/AAAAAAAAAv8/2jWBw0TzcP0/s400/2006_0706_Baikal_0175.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Station Taiga - abendlicher Halt: Es gibt tatsächlich wieder mehr Wald zu sehen entlang der Strecke.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Hier gibt es wieder einen langen Halt. Da ist es ein Muß, sich die Beine zu vertreten und sich ins bunte Treiben des Bahnhofs zu begeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Oliver ist natürlich der Firmen-Zug "Sibirjak" ein Fotoereignis. Wir schlendern unsererseits etwas auf dem Bahnsteig, der Fußgängerbrücke und auch im Bahnhofsgebäude umher, bis die Waggonbegleiter wieder das Zeichen zum Einsteigen geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und schon rollen wir weiter nach Osten. Nach Moskauer Zeit und somit nach russischer Eisenbahnzeit ist es 15:08 Uhr, aber nach Ortszeit ist es 18:08 Uhr - es geht schon dem Abend zu. Bei unserem letzten großen Halt am heutigen Tag in "Taiga" werden es schon vier Stunden Zeitunterschied zwischen Moskau und uns sein. Bis dahin sind es aber noch über drei Stunden Fahrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Umgebung der Station Taiga wird die Landschaft diesem Namen wieder stärker gerecht. Anstatt der weitläufigen Wiesen mit einzelnen Birkenhainen gibt es wieder mehr geschlossenen Wald mit überwiegend Nadelbäumen. Hier absolvieren wir noch einen letzten Spaziergang auf dem Bahnsteig. Von den Passagieren unseres Zuges abgesehen wirkt der Bahnhof von Taiga aber schon ziemlich verlassen. Dann gehts weiter und wir rollen in die Nacht.&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-7306190313569177355?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/7306190313569177355'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/7306190313569177355'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2008/02/westsibirische-tiefebene.html' title='Westsibirische Tiefebene'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-3729004191787816057</id><published>2006-07-01T22:01:00.000+01:00</published><updated>2008-12-21T11:28:05.863+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2006 auf Achse'/><title type='text'>Kama - Ural - Asien</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5148650672217171298"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Wie schon im Jahr zuvor staunte ich über Breite der Kama, die ja nur ein Nebenfluss der Wolga ist." src="http://lh5.google.com/GGenadi/R3OugfYUpWI/AAAAAAAAAtQ/n6r4EpZ11ag/s400/2006_0706_Baikal_0136.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Wie schon im Jahr zuvor staunte ich über Breite der Kama, die ja nur ein Nebenfluss der Wolga ist.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;br /&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5148650676512138610"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="An der Kama liegt Perm, eine Industrie- und Binnenhafenstadt westlich vom Ural." src="http://lh6.google.com/GGenadi/R3OugvYUpXI/AAAAAAAAAtY/Wl4iS5PsOPM/s400/2006_0706_Baikal_0137.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;An der Kama liegt Perm, eine Industrie- und Binnenhafenstadt westlich vom Ural.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;br /&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5148650676512138642"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Am Kilometer 1777 markiert ein Obelisk die Grenze zwischen den Kontinenten Europa und Asien." src="http://lh6.google.com/GGenadi/R3OugvYUpZI/AAAAAAAAAto/_rzxbgdcymk/s400/2006_0706_Baikal_0144.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Am Kilometer 1777 markiert ein Obelisk die Grenze zwischen den Kontinenten Europa und Asien.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;01.07.06:&lt;/span&gt; In der Nacht passierten wir &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kirow"&gt;Kirow&lt;/a&gt; und in den Morgenstunden hatten wir einen Lokwechselhalt in Balesino. Am späten Vormittag überquerten wir schließlich die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kama_%28Fluss%29"&gt;Kama&lt;/a&gt; und erreichten somit &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Perm_%28Stadt%29"&gt;Perm&lt;/a&gt;. Wieder war ich erstaunt, wie schon 2005, was die Kama doch für ein Riesenfluss ist. Obwohl sie nur ein Nebenfluss der Wolga ist, kann sie sich locker mit der Donau am Unterlauf messen. Diesmal gelangen mir auch ein paar Schnappschüsse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich hielten wir in &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Perm_%28Stadt%29"&gt;Perm&lt;/a&gt;. Die Stadt wirkt vom Zug aus nicht übermäßig einladend. Auch am Ufer der Kama ist sie eher geprägt von riesigen Binnenhafenanlagen als von einer Skyline am Wasser - zumindest was man vom Zug aus so sehen kann. Die Stadt ist in der Tat hauptsächlich eine Industriestadt. Das Ölunternehmen Lukoil hat seinen Sitz hier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Perm ist auf dieser Strecke die letzte große Stadt westlich des Ural und somit auch in Europa. Wir rollen weiter und es es wird allmählich hügeliger. Das sind die ersten Ausläufer des &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ural"&gt;Ural&lt;/a&gt;, welche wir erreicht haben. Sehr viel bergiger wird er entlang dieser Strecke auch nicht mehr werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Olga scheint mit der Technik auf Kriegsfuß zu stehen. Zuerst hatte sie ein Problem mit ihrer Uhr - einer neu angeschafften Sportuhr mit Fitness-Funktionen. Sie hatte keine Anleitung dabei, wollte aber die Zeit auf die jeweils neue Zeitzone umstellen. Hier konnte ich mit etwas Geduld und Probiererei schließlich den Dreh rausbekommen und ihr helfen. Mit ihrem Handy gelang es mir nicht mehr. Es war ebenfalls neu. Olga meinte, es hätte keinen Provider-Lock und könnte mit einer beliebigen Sim-Karte betrieben werden. Daher hatte sie sich in Moskau eine preiswerte russische Prepaid-Karte besorgt und diese nun in das Handy eingesetzt. Doch offensichtlich war doch eine Sperre, wahrscheinlich ein Provider-Lock in der Handy-Firmware gesetzt und es funktionierte mit dieser russischen Karte nicht. Schlimmer war aber, dass daraufhin das Handy komplett gesperrt war und auch die alte Karte nicht mehr akzeptierte. Da war dann trotz einiger Probiererei nichts mehr zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5148650676512138626"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Durch die sanften Hügel des südlichen Ural winden sich die Schienen bis Jekaterinburg." src="http://lh6.google.com/GGenadi/R3OugvYUpYI/AAAAAAAAAtg/CSOpmOCViKc/s400/2006_0706_Baikal_0141.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Durch die sanften Hügel des südlichen Ural winden sich die Schienen bis Jekaterinburg.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5149729988908721586"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Proviantkauf auf dem Bahnsteig in Jekaterinburg - Oliver mit Verpflegung im Arm." src="http://lh3.google.com/GGenadi/R3eEI_YUpbI/AAAAAAAAAug/5OASHSasJ7w/s400/2006_0706_Baikal_0146.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Proviantkauf auf dem Bahnsteig in Jekaterinburg - Oliver mit Verpflegung im Arm.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Kurz vor Ekaterinburg am Kilometer 1777 erreichen wir die Grenze zwischen Europa und Asien. Diesmal gelang mir auch ein Schnappschuss vom unscheinbar am Rande der Bahnschienen stehenden weißen Obelisken, der diese Grenze markiert. Schon bald danach erreichen wir &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jekaterinburg"&gt;Jekaterienburg&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jekaterinburg"&gt;Jekaterienburg&lt;/a&gt; ist die letzte Möglichkeit für heute, Verpflegung einzukaufen und etwas auf dem Bahnsteig zu flanieren. Die Stadt ist historisch von Bedeutung, nicht zuletzt wegen der Ermordung der Zarenfamilie 1918. Sie konkuriert in der Rangliste der größten russischen Städte mit Nishni Nowgorod um Platz 3. Leider sehen wir vom Zug aus nicht allzuviel vom Glanz dieser Stadt, aber ein kleiner Spaziergang auf dem Bahnsteig ist zumindest drin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen Halt sollte es heute noch geben, aber das wird bereits in tiefer Nacht sein. Und zwar in &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tjumen"&gt;Tjumen&lt;/a&gt; und auch diesmal werden wir wieder (wie 2005) nur die nächtliche Lichterpracht dieser Stadt präsentiert bekommen. Die reiche Erdöl- und Erdgasstadt zeigt seinen Aufstieg auch Nachts durch seine Leuchtreklamen und die verschwenderisch angestrahlten Prachtbauten, Einkaufstempel und Hochstraßen. Als Wahrzeichen der westsibirischen Erdölförderung steht ein hellbeleuchteter überdimensionaler Bohrturm in Sichtweite der Bahnstrecke - eine Art Eiffelturm als Bohrturm gestaltet - an dem wir vorbeirollen, nachdem wir den Bahnhof von Tjumen verlassen haben. Dann ist aber entgültig Nachtruhe angesagt.&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-3729004191787816057?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/3729004191787816057'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/3729004191787816057'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/12/kama-ural-asien.html' title='Kama - Ural - Asien'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-5254392390449276074</id><published>2006-06-30T23:50:00.000+01:00</published><updated>2008-05-17T17:37:34.761+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2006 auf Achse'/><title type='text'>Zug Nr. 92IJ - Waggon Lux</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5146365363068642594"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Während Regina, Christian und Oliver noch schnell Proviant beschafften, wartete ich mit Johannes und dem Gepäck in der Bahnhofshalle." src="http://lh3.google.com/GGenadi/R2uQB_YUpSI/AAAAAAAAAsc/ohihyalhoVo/s400/2006_0706_Baikal_0127.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Während Regina, Christian und Oliver noch schnell Proviant beschafften, wartete ich mit Johannes und dem Gepäck in der Bahnhofshalle.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;30.06.06:&lt;/span&gt; Unsere Position auf dem Bahnsteig war gut gewählt. Der Wagen der ersten Klasse - Waggon Lux - hält in unserer Nähe. Die Tür öffnet sich und ein Provodnik, ein männlicher Zugbegleiter steigt aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir präsentieren ihm unsere Bilets. Obwohl es sich um Fahrkarten handelt, die in Moskau (von Olivers Eisenbahner-Bekannten) beschafft wurden, verwirren sie unseren Provodnik zuerst. Die Platzreservierungen gelten schon ab Moskau (Kasaner Bahnhof), die Fahrkarten als solche sind ab Gorki ausgestellt. Zudem will Oliver gleich noch geklärt sehen, dass er ein ganzes Abteil für sich als "Single" gebucht hat, was den Waggonbegleiter vollends durcheinander bringt. Er blättert zwei Minuten in den Fahrkarten herum (jede von ihnen besteht aus mehreren Blättern) und winkt schließlich ab: "Steigt ein", sagt er zu uns, "Das schau ich mir später in Ruhe an". Und schon schleppen wir unsere Rucksäcke im Gänsemarsch den Gang entlang und belegen unsere Abteile.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch während wir uns im Gang umschauen, spricht uns eine Frau an. "Ihr seid doch die anderen Volontäre, ich erkenne es an euren T-Shirts." Das ist also Olga, unsere bisher noch fehlende deutsche Teilnehmerin. Später lernen wir sie beim abendlichen Zusammensitzen noch näher kennen.&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;br /&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;br /&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5146365363068642610"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Anstelle der oberen Pritsche hängen im Lux-Waggon große Spiegel mit stilisiertem Baikal Motiv an den Wänden - ein Markenzeichen des 92-ger Zuges." src="http://lh3.google.com/GGenadi/R2uQB_YUpTI/AAAAAAAAAsk/srvnq5u3yls/s400/2006_0706_Baikal_0128.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Anstelle der oberen Pritsche hängen im Lux-Waggon große Spiegel mit stilisiertem Baikal Motiv an den Wänden - ein Markenzeichen des 92-ger Zuges.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;br /&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5146365367363609922"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Ansonsten ist ein Lux-Waggon baugleich mit den Kupejny Schlafwagen, ..." src="http://lh4.google.com/GGenadi/R2uQCPYUpUI/AAAAAAAAAss/22KvlkqsCrQ/s400/2006_0706_Baikal_0130.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Ansonsten ist ein Lux-Waggon baugleich mit den Kupejny Schlafwagen, ...&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;br /&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5146365367363609938"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="...nur plüschiger und eben für nur 2 Personen gibts relativ mehr Platz." src="http://lh4.google.com/GGenadi/R2uQCPYUpVI/AAAAAAAAAs0/fZk3EkAVJsU/s400/2006_0706_Baikal_0131.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;...nur plüschiger und eben für nur 2 Personen gibts relativ mehr Platz.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Unsere Abteile sind eigentlich nicht anders, als die gewöhnlichen "Kupejnye" Abteile. Es fehlt die obere Pritsche. Daher hat man zu zweit auch entsprechend mehr Platz als zu viert und es ist über den Pritschen, die ja zugleich Sitzbänke sind, ausreichend Kopffreiheit. Die Abteile sich auch plüschiger ausgestattet. Anstelle der oberen Pritschen zieren große, ovale, fast viktorianisch wirkende Spiegel die Wände. Sie sind mit stilisierten Baikalmotiven verziert. Dies und einige andere Markenzeichen dieses Zuges, wie zum Beispiel die Gardinen oder auch das Bordsortiment an Mineralwasser machen deutlich: Wir fahren im Zug "Sewerobaikalsk-Moskau-Sewerobaikalsk". Er wird in Sewerobaikalsk eingesetzt und in der Verantwortung der dortigen Eisenbahndirektion betrieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Später sitzen wir zusammen und teilen unsere Vorräte. Leider war unsere eilige Einkauftour auf dem Bahnhofsvorplatz von Nischni Nowgorod nicht sehr ergiebig. Dafür schleppt Olga eine riesige Reisetasche nur mit Nahrungsmitteln an. Sie hatte in Moskau einen Zwischenstop bei ihrer Verwandtschaft eingelegt. Dort hatte ihr Schwager, offensichtlich ein Moskauer Neureicher, ihr einen Riesenvorrat an Proviant mitgegeben, wofür sie extra eine neue Reisetasche kaufen mussten. Sogar italienischer Schinken war dabei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Olga ist russlanddeutscher Abstammung und lebt in Heidelberg, wo sie an einer wissenschaftlichen Stiftung an Themen der Genetik forscht. Sie ist promovierte Biologin. Sie erwies sich als sehr kommunikativ - andere würden es schwatzhaft nennen und dominiert mit ihrer etwas egozentrischen Art häufig die Unterhaltungen in der Gruppe. Oliver wird mich später Fragen ob mir das nicht auch auf die Nerven geht. Nun gut - jeder Mensch hat seine Eigenheiten. Wir werden uns als Gruppe daran messen, wie gut wir miteinander klar kommen werden. Ich nahm mir vor, mir nicht zu schnell ein Urteil zu bilden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit unseren Provodniks, einem Ehepaar, dessen männlichen Part wir bereits kennen gelernt hatten, schlossen wir schon bald Freundschaft - vor allem Olga, die eine Verbundenheit mit Tanja, der Provodnitza entwickelte, da diese auch wolgadeutscher Abstammung war und schnell mit ihr ein Herz und eine Seele war.&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-5254392390449276074?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/5254392390449276074'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/5254392390449276074'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/12/zug-nr-92ij-waggon-lux.html' title='Zug Nr. 92IJ - Waggon Lux'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-2900922281037393368</id><published>2006-06-30T20:30:00.000+01:00</published><updated>2008-05-17T17:35:04.067+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2006 auf Achse'/><title type='text'>Ein Nachmittag in Nishni Nowgorod</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;30.06.06:&lt;/span&gt; &lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5145619632192005314"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Die Bolschaja Pokrowskaja ist die Prominierstraße von Nishni Novgorod. Sie verläuft vom Gorkiplatz bis zum trutzigen Kreml." src="http://lh3.google.com/GGenadi/R2jpyvYUpMI/AAAAAAAAAqY/UOoz5SHybOs/s400/2006_0706_Baikal_0070.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Die Bolschaja Pokrowskaja ist die Prominierstraße von Nishni Novgorod. Sie verläuft vom Gorkiplatz bis zum trutzigen Kreml.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5145619632192005330"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Historische Gebäude säumen die Prachtstraße und Marina und Sweta erzählen uns Wissenswertes darüber." src="http://lh3.google.com/GGenadi/R2jpyvYUpNI/AAAAAAAAAqg/PppMtRMj2tI/s400/2006_0706_Baikal_0071.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Historische Gebäude säumen die Prachtstraße und Marina und Sweta erzählen uns Wissenswertes darüber.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5145619632192005346"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Das Theater in Ekaterinischem Klassizismus - dieser Zuckerbäckerstil wird bis heute in Russlands Architektur gern nachempfunden." src="http://lh3.google.com/GGenadi/R2jpyvYUpOI/AAAAAAAAAqo/duN0EUcTh2Y/s400/2006_0706_Baikal_0077.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Das Theater in Ekaterinischem Klassizismus - dieser Zuckerbäckerstil wird bis heute in Russlands Architektur gern nachempfunden.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Somit beginnt unser Stadtbummel - sozusagen ganz offiziell - am Maxim-Gorki-Denkmal. Natürlich sind sie stolz auf diesen berühmten Sohn der Stadt, dessen Namen sie zu Sowjetzeiten trug. Schließlich ist sein literarisches Werk, auch wenn er von der sowjetischen Kulturpolitik als proletarischer Dichter instrumentalisiert wurde, unumstritten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir schlendern den Gorki-Platz entlang und betreten die Bolschaja Pokrowskaja - eine zentrale Promeniermeile der Stadt. Diese Prachtstraße ist eine Fußgängerzone der Superlative. Mit 1,4 Kilometern Länge ist sie wohl die längste Fußgängerstraße Russlands. Wer hier wuchtige Stalinbauten erwartet, wird angenehm überrascht. Es dominiert Ekaterinischer Klassizismus. Die Straße ist durchaus vergleichbar mit dem Moskauer Arbat. Aber irgendwie ist sie mir symphatischer als der Arbat, was vielleicht an der sommerlich leichten Atmosphäre liegt, oder nur an den nicht vorhandenen Scharen von Nepphändlern - sie wirkt einfach gemütlicher, trotz der Massen, die hier unterwegs sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So spazieren wir diese Straße entlang. Von Zeit zu Zeit bleiben wir stehen, fotgrafieren und Sweta oder Marina erzählt uns etwas über das eine oder andere architektonische Highlight oder einfach nur Interessantes über die Stadt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nishni_Nowgorod"&gt;Nishni Nowgorod&lt;/a&gt; ist eine Millionenstadt. Nur Moskau, Sankt Petersburg und Nowosibirsk sind mit Sicherheit größer. Ansonsten konkurriert Nishni Novgorod mit Ekaterinburg um den vierten Platz auf der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A4dte_in_Russland"&gt;Liste der größten Städte Russlands&lt;/a&gt;. Sweta ist sich sicher: Unsere Stadt ist die viertgrößte Russlands. Laut Wikipedia hat sich aber Ekaterinburg bereits 2006 an Nishni Nowgorod vorbei auf den vierten Platz vorgeschoben, wenn auch nur mit ein paar tausend Einwohnern mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Straße ist abwechselnd gesäumt von Bäumen oder von sanierten Altbaufassaden. Unzählige Läden, Kioske und Cafes bieten ihre Dienstleistungen an. Vor einem historischen Gebäude der Universität werden Gemälde feilgeboten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5145619636486972658"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Damals wie heute: Im inneren des Kreml stehen Kirchen und repräsentative Verwaltungsgebäude. Rechts von uns (nicht im Bild) brennt die ewige Flamme, dahinter bildet die Kremlmauer einen majestätischen Balkon über der Wolga." src="http://lh4.google.com/GGenadi/R2jpy_YUpPI/AAAAAAAAAqw/e1ZVjdRpS-8/s400/2006_0706_Baikal_0094.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Damals wie heute: Im inneren des Kreml stehen Kirchen und repräsentative Verwaltungsgebäude. Rechts von uns (nicht im Bild) brennt die ewige Flamme, dahinter bildet die Kremlmauer einen majestätischen Balkon über der Wolga.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5145619636486972674"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Der Kreml wurde einst auf einem Hügel unterhalb der Okamündung angelegt. Hier blickt man Wolgaaufwärts und sieht links hinter dem Kreml die Oka münden." src="http://lh4.google.com/GGenadi/R2jpy_YUpQI/AAAAAAAAAq4/JuHwqcO3vfs/s400/2006_0706_Baikal_0109.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Der Kreml wurde einst auf einem Hügel unterhalb der Okamündung angelegt. Hier blickt man wolgaaufwärts und sieht links hinter dem Kreml die Oka münden.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5145623446122964242"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Das Minin-und-Poscharski-Denkmal in der Altstadt unterhalb des Kreml." src="http://lh3.google.com/GGenadi/R2jtQvYUpRI/AAAAAAAAArE/J340txuycGk/s400/2006_0706_Baikal_0126.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Das Minin-und-Poscharski-Denkmal in der Altstadt unterhalb des Kreml.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;In der Ferne, am Ende des Boulevard, bildet einer der Kremltürme den visuellen Abschluß. Gemütlichen Schrittes nähern wir uns ihm. Vorbei an einem historischen Bau der russischen Bank und am Theater im klassizistischen Stil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich stehen wir vor dem Kreml. Hier war einst die befestigte Stadtgrenze. Die wehrhaften Gemäuer sollten die Angriffe der Tataren und Mongolen abwehren und das taten sie mit Erfolg. Dieser trutzigste aller Kreml im russischen Großfürstentum hielt den Angriffen der Tataren in den Jahren 1520 und 1536 stand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun steht das Stadttor den Besuchern offen und wir betreten das Innere des Kreml. Rechter Hand steht direkt hinter der Kremlmauer eine Galerie historischen Kriegsgerätes: Panzer, Haubitzen und Ähnliches. Es soll wohl den militärischen Maschinenbau der Stadt symbolisieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir durchschreiten den Kreml bis zur oberen Begrenzung in Richtung des Flußufers, vorbei an repräsentativen Verwaltungsgebäuden und sakralen Bauten. Hier befindet sich auch die ewige Flamme. Dahinter eröffnet sich ein atemberaubender Blick über die Wolga und die Mündung der Oka zur Linken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir verlassen den Kreml wieder durch eines der landwärtigen Tore und laufen außen an der östlichen Kremlmauer entlang. Hier ist eine recht neue, prachtvolle Freitreppenanlage errichtet worden, über die man zur Wolga hinabsteigen kann. Auch hier verweilen wir und genießen den Ausblick. Dann steigen wir zur Altstadt am Flußufer hinab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch hier sind wir von historischen Gebäuden umgeben. Über uns ragen wehrhaft die Mauern des Kreml auf. Wir kommen zu einem Denkmal, das mir merkwürdig bekannt vorkommt. Es ist das Denkmal für &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kusma_Minin"&gt;Minin&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dmitri_Michailowitsch_Poscharski"&gt;Poscharski&lt;/a&gt;, welches genauso auch in Moskau auf dem Roten Platz steht. Sweta erklärt dazu: Natürlich steht das Original-Denkmal in Moskau, denn Minin und Poscharski sind die Helden der Befreiung Moskaus von der polnisch/litauischen Okkupation im Jahre 1612. Doch Minin und Poscharski sind Söhne Nishni Nowgorods und rückten mit einem Freiwilligenheer aus unserer Stadt gegen Moskau vor. Daher sind sie auch Helden dieser Stadt. Aus diesem Grund hat man hier eine originalgetreue Nachbildung des Moskauer Minin-und-Poscharski-Denkmals errichtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach diesem Exkurs ist es bereits Zeit zum Bahnhof zurück zu fahren. Von Sweta verabschieden wir uns hier, Marina begleitet uns zum Zug. Mit einem wieder proppevollen Nahverkehrsbus geht's zurück zum Bahnhof, wo wir in aller Eile Proviant beschaffen und die Rucksäcke aus der Gepäckaufbewahrung holen. Den Bahnsteig betreten wir, als unser Zug von Moskau kommend, bereits einrollt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-2900922281037393368?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/2900922281037393368'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/2900922281037393368'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/12/ein-nachmittag-in-nishni-nowgorod.html' title='Ein Nachmittag in Nishni Nowgorod'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-677655118197986879</id><published>2006-06-30T14:58:00.000+01:00</published><updated>2008-04-22T14:00:54.543+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2006 auf Achse'/><title type='text'>Vom Goldenen Ring bis an die Wolga</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;30.06.06:&lt;/span&gt; Dies ist der dritte Reisetag. In den frühen Morgenstunden haben wir das Moskauer Umland passiert und rollen nun durch den &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Goldener_Ring"&gt;Goldenen Ring&lt;/a&gt;, einen Gürtel aus historischen Städten, oft geprägt von goldenen Kirchenkuppeln und Stadtbefestigungen - sogenannten Kreml - welche einst die Außengrenze der "&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Moskauer_Gro%C3%9Ff%C3%BCrstentum"&gt;Moskauer Rus&lt;/a&gt;" schützen sollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5142414302919716178"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Der Goldene Ring - ein Gürtel alter Städte rund um Moskau - geprägt von alten Holzhäusern einerseits ..." src="http://lh4.google.com/GGenadi/R12GkBVq7VI/AAAAAAAAAoo/hB2ngmRViVs/s400/2006_0706_Baikal_0040.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Der Goldene Ring - ein Gürtel alter Städte rund um Moskau - geprägt von alten Holzhäusern einerseits ...&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5142414307214683490"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="...und in Gold gedeckten Kirchen und Kreml andererseits, welche einst die Grenze des Moskauer Russ sicherten." src="http://lh5.google.com/GGenadi/R12GkRVq7WI/AAAAAAAAAow/JgBzSOBMWhU/s400/2006_0706_Baikal_0041.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;...und in Gold gedeckten Kirchen und Kreml andererseits, welche einst die Grenze der "Moskauer Rus" sicherten.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5142414307214683506"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Wladimir, neben Susdal die bekannteste Stadt des Goldenen Ringes." src="http://lh5.google.com/GGenadi/R12GkRVq7XI/AAAAAAAAAo4/6ZGp1JZUrLE/s400/2006_0706_Baikal_0046.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Wladimir, neben &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Susdal"&gt;Susdal&lt;/a&gt; die bekannteste Stadt des Goldenen Ringes.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_%28Russland%29"&gt;Wladimir&lt;/a&gt; ist wohl neben &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Susdal"&gt;Susdal&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sergijew_Possad"&gt;Sergijew Possad (ehem. Sagorsk)&lt;/a&gt; die bekannteste Stadt des &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Goldener_Ring"&gt;Goldenen Ringes&lt;/a&gt;. Die russische Bahn widmet Wladimir einen Lokwechsel und hält somit ausreichend lange, um zumindest einige Minuten auf dem Bahnsteig umher schlendern zu können. Der Goldene Ring wirkt auf mich, als sei die Zeit hier stehen geblieben. Vom Moskauer Boom oder einem Aufschwung, wie zum Beispiel in Tjumen durch das Erdöl ist hier nichts zu spüren oder zu sehen. Ich bin aber überzeugt, dass das auch hier kommen wird. Der Goldene Ring hat sowohl touristisches Potential, als auch - durch die Nähe zu Moskau - einen Standortvorteil für die Wirtschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber nun ist unser Halt schon wieder zu Ende und wir rollen weiter, vorbei an windschiefen alten Holzhäusern in Richtung Nishni Nowgorod an der Wolga. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier sollte es gemäß Olivers Planung wie folgt weiter gehen: In &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nishni_Nowgorod"&gt;Nishni Novgorod (dem ehemaligen Gorki)&lt;/a&gt; steigen wir aus. Unser Anschlusszug geht planmäßig erst am Abend weiter, so dass wir Zeit haben werden für eine Stadtbesichtigung. Auch hierbei hat Oliver vorgeplant und wir werden von Marina, einer Bekannten von Oliver bereits am Bahnhof erwartet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Marina spricht gut Deutsch. Sie begrüßt uns herzlich und lädt uns zu einer Stadtführung ein. Zuerst bringen wir unsere großen Rucksäcke zur Gepäckaufbewahrung und dann betreten wir den Bahnhofsvorplatz. Bereits hier gibt sich Nishni Novgorod als boomende Stadt. Quirlendes Leben, dichter Verkehr, bunte Kioske, neue Bankgebäude und Reklamen rundherum prägen den ersten Eindruck. Wir kämpfen uns im Kielwasser von Marina zu einer Bushaltestelle durch. Schon bald fahren wir in einem proppevollen Nahverkehrsbus in Richtung Stadtzentrum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5142414307214683522"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Der Bahnsteig in Wladimir - es scheint, der ganze Zug vertritt sich die Beine." src="http://lh5.google.com/GGenadi/R12GkRVq7YI/AAAAAAAAApA/DDm8BMKcWiY/s400/2006_0706_Baikal_0050.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Der Bahnsteig in Wladimir - es scheint, der ganze Zug vertritt sich die Beine.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5142414311509650834"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Nach einer Busfahrt vom Bahnhof in die Innenstadt beginnen wir unseren Stadtrundgang am Gorkiplatz." src="http://lh6.google.com/GGenadi/R12GkhVq7ZI/AAAAAAAAApI/bYepy8eHub0/s400/2006_0706_Baikal_0057.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Nach einer Busfahrt vom Bahnhof in die Innenstadt beginnen wir unseren Stadtrundgang am Gorkiplatz.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5142414543437884834"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Christian und Marina auf dem Gorkiplatz - hier wird noch Swjeta zu uns stoßen." src="http://lh4.google.com/GGenadi/R12GyBVq7aI/AAAAAAAAApQ/nhBf8Fna1Dw/s400/2006_0706_Baikal_0060.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Christian und Marina auf dem Gorkiplatz - hier wird noch Sweta zu uns stoßen.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Nishni Novgorod liegt an der Stelle, wo die Oka in die Wolga mündet, man kann sagen an der Mündung eines gewaltigen in einen noch gewaltigeren Fluss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nishni Nowgorod kennt man als Geburtsstadt des russisch/sowjetischen proletarischen Schriftstellers &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maxim_Gorki"&gt;Maxim Gorki&lt;/a&gt;, nach dem die Stadt zu Sowjetzeiten benannt war, aber auch als die Rüstungsschmiede der Sowjetunion, Zentrum des schweren Maschinenbaus und Verbannungsort des Dissidenten &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andrej_Sacharow"&gt;Andrej Sacharow&lt;/a&gt;. Die Stadt war noch bis vor kurzem für Ausländer gesperrt. Sehr spannend ist aber die Geschichte von Nishni Nowgorod und deren Spuren, auf denen wir die nächsten Stunden wandeln werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir entsteigen dem Linienbus in der Nähe des Gorkiplatzes. Der Tag ist sonnig und heiß. Die Gerüche der sommerlichen Großstadt sind intensiv. In der Nähe des Fernmeldeamtes steht ein klassisches mobiles &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kwas"&gt;Kwasfass&lt;/a&gt;. Das habe ich schon lange nicht mehr gesehen! In einer Bank an der Ecke tauschen wir Geld. Dann schlendern wir zwischen Blumenrabatten über den Gorkiplatz bis hin zum Maxim-Gorki-Denkmal, wo wir mit Sweta verabredet sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Frau, die sich unserer Gruppe nähert, wird von Oliver herzlich begrüßt. Es ist Sweta. Auch sie spricht sehr gut Deutsch. Sie schließlich auch Deutschlehrerin. Gemeinsam beginnen wir unseren Stadtbummel, bei dem uns Marina und Sweta abwechseln Wissenswertes über die Stadt erzählen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-677655118197986879?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/677655118197986879'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/677655118197986879'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/12/vom-goldenen-ring-bis-die-wolga.html' title='Vom Goldenen Ring bis an die Wolga'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-3806905562515219691</id><published>2006-06-29T22:41:00.000+01:00</published><updated>2008-03-22T16:29:59.501+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2006 auf Achse'/><title type='text'>Belarus - Transit</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;29.06.06:&lt;/span&gt; In den frühen Morgenstunden erreichten wir die Grenze. Der Zug steht eine ganze Weile auf polnischer Seite. Hier steigen auch die weißrussischen Grenzer zu. Die Waggonbegleiterinnen wecken uns Passagiere und bald schon kommen die Kontrollen - erst die Polnische dann die Weißrussische.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5141269286113438946"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Ein Halt in Weißrussland - leider hatte ich es in Brest versäumt, zu fotografieren, obwohl wir dort einen sehr langen Stopp hatten." src="http://lh5.google.com/GGenadi/R1l1LRVq7OI/AAAAAAAAAnY/rllLGAlUO8A/s400/2006_0706_Baikal_0021.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Ein Halt in Weißrussland - leider hatte ich es in Brest versäumt, zu fotografieren, obwohl wir dort einen sehr langen Stopp hatten.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5141269286113438962"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Minsk - die Hauptstadt Weißrusslands. Ein Blick vom Hauptbahnhof." src="http://lh5.google.com/GGenadi/R1l1LRVq7PI/AAAAAAAAAng/MCtE7j8DWWw/s400/2006_0706_Baikal_0022.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Minsk - die Hauptstadt Weißrusslands. Ein Blick vom Hauptbahnhof.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5141269290408406274"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Wir verlassen Minsk. In dieser Kurve wird die Länge unseres Zuges deutlich." src="http://lh6.google.com/GGenadi/R1l1LhVq7QI/AAAAAAAAAno/uZ0rRjkmeQg/s400/2006_0706_Baikal_0030.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Wir verlassen Minsk. In dieser Kurve wird die Länge unseres Zuges deutlich.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Die Weißrussische Kontrolle wird auch stellvertretend für die Russische Föderation durchgeführt. An der Grenze zwischen Belarus und Russland wird es dafür keine Kontrollen mehr geben. Obwohl wir uns also vorerst im Transitland Belarus befinden, haben wir sozusagen auch die Aussengrenze von Russland passiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kontrollen haben uns aber nicht wirklich munter werden lassen, so dass wir weiter dämmern, während der Zug zur Umspurung auf die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Breitspur"&gt;breitere russische Spurweite&lt;/a&gt; in Abschnitten abgekoppelt wird und die die Umspurhallen gerollt wird. Hier beobachte ich - bäuchlings auf meiner Pritsche liegend - das Treiben der Bahnarbeiter, während wir mit den Hebebühnen in die Höhe schweben. Dabei nicke ich immer wieder ein. Halb schlummernd erlebte ich die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Umspurung_%28Eisenbahnfahrzeug%29"&gt;Umspur-Prozedur&lt;/a&gt; und das Einrollen in den Bahnhof von Brest. Unser Waggon war dabei vom Rest des Zuges getrennt worden, der ja direkt nach Moskau fahren würde und wir wurden auf ein Abstellgleis am Ostende des Bahnhofs "geparkt". Der Zug nach Kasan sollte erst Stunden später bereitgestellt und unser Waggon dort angekoppelt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inwischen waren alle wach und hatten ihre Morgentoilette und ihr Frühstück hinter sich - Zeit für einen Spaziergang. Die Provodniza bat uns darum, uns nicht zu weit vom Waggon zu entfernen - er könne auch zwischendurch woanders hin rangiert werden. Warscheinlich hatte sie eher Angst, wir würden die Zeit vergessen oder uns verlaufen. Letzlich respektierten wir ihre Bitte und schlenderten nur in Richtung Bahnhof und zurück, während Oliver eine Menge Fotos machte. Ich hatte (leider) darauf verzichtet, meine Kamera mitzunehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann kam eine Rangierlok in unser Abstellgleis gefahren und unser Waggon wurde an den Zug nach Kasan gekoppelt und danach vor dem Brester Bahnhof bereitgestellt. Unser Halt in Brest währte somit über 8 Stunden von 3:05 Uhr bis 11:13 Uhr Osteuropäischer Zeit (davon schliefen oder dösten wir allerdings die ersten Stunden).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5141269290408406290"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Nicht jeder Bahnhof hält Bahnsteige bereit, die lang genug für unseren Zug sind. So steht die Spitze des Zuges bereits außerhalb des Bahnhofs." src="http://lh6.google.com/GGenadi/R1l1LhVq7RI/AAAAAAAAAnw/5AKOlzQ6hus/s400/2006_0706_Baikal_0031.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Nicht jeder Bahnhof hält Bahnsteige bereit, die lang genug für unseren Zug sind. So steht die Spitze des Zuges bereits außerhalb des Bahnhofs.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5141269290408406306"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Johannes hat sich erstmals in Russland verpflegt: Das Eis für sofort, das Bier für nachher." src="http://lh6.google.com/GGenadi/R1l1LhVq7SI/AAAAAAAAAn4/hunQwcgXqyo/s400/2006_0706_Baikal_0032.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Johannes hat sich erstmals in Russland verpflegt: Das Eis für sofort, das Bier für nachher.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5141269402077556018"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Letzter Halt im Tageslicht in Smolensk." src="http://lh4.google.com/GGenadi/R1l1SBVq7TI/AAAAAAAAAoA/UHIWFR865w4/s400/2006_0706_Baikal_0034.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Letzter Halt im Tageslicht in Smolensk.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Aber dann rollten wir durch Belarus - nunmehr auf breiter russischer Spur und mit dem beruhigenden Wiegen und rhythmischen Stoßen der Drehgestelle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Tag zwischen zwei Übernachtungen im "kleinen" umspurfähigen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Normalspur"&gt;Normalspurwaggon&lt;/a&gt;, welcher sich neben den Breitspurwaggons etwas schmächtig ausnahm (vergleiche Foto links oder &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Rzd_cars_small%2Bbig.png"&gt;siehe hier&lt;/a&gt;), wurde dieser Tag zum Kennenlernen genutzt. Dies hieß in erster Linie: wir lernen Christian kennen und Christian lernt uns kennen. Natürlich war vor allem Christian der Wissbegierige, da wir anderen vier ja bereits zum zweiten Mal fuhren und für ihn als "Baikal-Neuling" die Erfahrungsträger waren. Aber seine beruflichen Erfahrungen als Ingenieur sollten uns am Baikal noch eine große Unterstützung sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Halt in Minsk war mir unter den vielen Halts noch gut in Erinnerung geblieben, da ich die Stadt (bzw. die Perspektive vom Zug aus) doch als recht imposant warnahm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf einem der ersten längeren Halts auf russischem Gebiet kamen schließlich unsere ersten Rubel zum Einsatz und wir deckten uns mit frischer Verpflegung ein - von Eis bis Bier, was man so braucht im Zug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Smolensk schließlich dämmerte es bereits und wir schlenderten ein letztes Mal für den heutigen Tag über den Bahnsteig. Dann rollten wir in die Nacht und auf das Podmoskowje (Moskauer Umland) zu.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-3806905562515219691?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/3806905562515219691'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/3806905562515219691'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/12/belarus-transit.html' title='Belarus - Transit'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-3397758171043215985</id><published>2006-06-28T16:40:00.000+01:00</published><updated>2008-03-16T12:14:38.393+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2006 auf Achse'/><title type='text'>Wieder auf Achse</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;28.06.06:&lt;/span&gt; Neben meiner technischen Projektplanung nahmen auch andere Planungen Gestalt an. Zum einen liefen die Visabeschaffung und Reiseplanung diesmal schon ziemlich routiniert ab. Zum anderen zeichnete sich immer deutlicher die personelle Besetzung unseres Camps ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5139093318242331826"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Die Dreierabteile im Schlafwagen hatten wir als Double-Abteile gebucht und jeweils zu zweit belegt." src="http://lh5.google.com/GGenadi/R1G6JRVq7LI/AAAAAAAAAmc/-3pEdVRA1L8/s400/2006_0706_Baikal_0001.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Die Dreierabteile im Schlafwagen hatten wir als Double-Abteile gebucht und jeweils zu zweit belegt.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Die Reiseplanung und auch die Beschaffung der Zugtickets lag maßgeblich in Olivers Händen. Wir wollten diesmal die gesamte Strecke von Deutschland aus mit dem Zug fahren. Zurück zu sollte es ab Novosibirsk mit dem Flieger bis Hannover gehen.&lt;br /&gt;Dafür hat sich Oliver eine spezielle Variante ausgedacht. Es sollte im Kurswagen Berlin-Kasan bis Nishni Novgorod gehen und nach einem mehrstündigen Aufenthalt von dort aus direkt bis Severobaikalsk.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der deutschprachige Teil der Truppe bestand neben den Vorjahresteilnehmern Oliver, Johannes, Regina und mir noch aus Christian aus Bischofswerda und Olga aus Heidelberg, die recht spät noch hinzustieß. Sie wollte über Moskau anreisen, so dass wir sie erst in Nishni Novgorod kennen lernen würden. Von den russischen Teilnehmern wussten wir nur, dass einige alte Bekannte wieder mit von der Partie sein würden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5139093318242331842"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Unser Kurswagen Berlin-Kasan beim Halt in Frankfurt/Oder." src="http://lh5.google.com/GGenadi/R1G6JRVq7MI/AAAAAAAAAmk/wEuyIkdRbZ4/s400/2006_0706_Baikal_0003.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Unser Kurswagen Berlin-Kasan beim Halt in Frankfurt/Oder.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5139093318242331858"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Warschau-­Hauptbahnhof - danach fuhren wir in die Abenddämmerung." src="http://lh5.google.com/GGenadi/R1G6JRVq7NI/AAAAAAAAAms/k4VlmWMtl0c/s288/2006_0706_Baikal_0011.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Warschau-­Hauptbahnhof - danach fuhren wir in die Abenddämmerung.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;So starteten wir also bereits in Verden mit dem Zug. Die erste Etappe begann am Morgen des 28.06.2006 und führte uns nach Berlin. Vom Bahnhof Berlin-Lichtenberg sollte unsere Reise dann richtig losgehen. Am Bahnsteig in Lichtenberg trafen wir dann Oliver und Christian (den wir nun persönlich kennenlernten). Bis zur Abfahrt war noch reichlich Zeit, so dass wir uns noch ordentlich mit Einkäufen eindeckten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als schließlich der Zug bereitgestellt wurde, steuerten wir auf den Kazaner Kurswagen zu, der als erster hinter der Lok angekoppelt war. Die Zugbegleiterinnen freuten sich, als sie erfuhren, dass sie schon ab Berlin Fahrgäste haben würden, denn offensichtlich war dieser Waggon eher aus Prestige im Einsatz, obwohl die Nachfrage dafür gering ist. Oliver erklärte es damit, dass Kazan ja die Hauptstadt der Autonomen Republik Tatarstan ist, und solch einen Kurswagen eben haben müsse - gut für uns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir nahmen unsere sehr speziellen Dreier-Abteile in Besitz, die wir (also Oliver für uns) als Double gebucht hatten. Dann rollten wir irgendwann gen Osten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim letzten Halt in Deutschland - in Frankfurt/Oder - kamen Schwager und Schwägerin aus dem Oderbruch noch zum Zug und versorgten uns mit Getränken. Dann gings durch Polen weiter. Hinter Warschau ließen wir die Abendsonne hinter uns und damit schon unseren ersten Reisetag. Regina und ich hatten ein Abteil, Christian und Johannes ein Weiteres und Oliver reiste als "Single" und hatte ein Abteil für sich allein.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-3397758171043215985?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/3397758171043215985'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/3397758171043215985'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/12/wieder-auf-achse.html' title='Wieder auf Achse'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-5281753005462562925</id><published>2005-12-15T16:00:00.000+01:00</published><updated>2007-12-29T18:38:09.610+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2006 Reiseplanung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><title type='text'>Zwischen Begeisterung und Belastung</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;15.12.05:&lt;/span&gt; So begann ich mit der Erarbeitung eines technischen Projektes. Dabei blieb ich im E-Mail-Kontakt mit Aljona, informierte aber auch ab und zu Oliver und Tom. Meine Zielstellung war folgende:&lt;br /&gt;Im Februar sollte ein Entwurf des technischen Projektes fertig sein und zur Begutachtung und Stellungnahme nach Severobaikalsk geschickt werden.&lt;br /&gt;Im März sollte das technische Projekt mit Detailzeichnungen und Materialliste fertig sein.&lt;br /&gt;Im April sollte ein technologischer Plan mit personeller Ressourcenplanung und Arbeitsmittelbedarf erstellt werden um die benötigten Werkzeuge beschaffen zu können und die Arbeitsabläufe auf zehn Arbeitstage und zehn Arbeitskräfte aufzuteilen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5139027424854076562"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Einer der Entwürfe für die Brückenkonstruktion - dieser hier kommt dem realen Ergebnis am nächsten." src="http://lh3.google.com/GGenadi/R1F-NxVq7JI/AAAAAAAAAmI/qtOHgnDZCtg/s400/bridge_draft.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Einer der Entwürfe für die Brückenkonstruktion - dieser hier kommt dem realen Ergebnis am nächsten.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Während die erste Phase der Projekterstellung planmäßig abgeschlossen wurde, war doch die zeitliche Belastung so groß, dass die zweite Phase sich bereits bis in den Mai verzögerte. Ich stellte fest, dass meine Planung doch zu sehr vom problemlosen Zugang zu deutschen Baumärkten geprägt war. Viele Ansätze waren aus Sicht der Freunde in Severobaikalsk zu teure Edellösungen. So wurde ein Stahlseil besorgt, welches vom Freileitungsbau übrig war und neben selbst gefertigten Beschlägen aus C-Stahl (Respekt!) gab es nur noch Nägel in verschiedenen Größen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich entstand das &lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/baikal/Baikal06/Dokumente/Khakusi_Bridge_Design.doc"&gt;Projektdokument&lt;/a&gt; als eine Beschreibung von mehreren alternativen Ausführungsvarianten mit entsprechenden Detailzeichnungen und Anhängen. Zum technologischen Plan kam es nicht mehr. Nur die Werkzeug-Liste schickte ich als profane E-Mail an Aljona. Ich nahm mir vor, die technologische Planung der Arbeiten vor Ort vorzunehmen, was mir noch einigen Stress einbringen sollte.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-5281753005462562925?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/5281753005462562925'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/5281753005462562925'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/12/zwischen-begeisterung-und-belastung.html' title='Zwischen Begeisterung und Belastung'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-8949503643841761829</id><published>2005-11-30T15:35:00.000+01:00</published><updated>2007-12-22T17:59:33.628+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2006 Reiseplanung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><title type='text'>Ein Projekt wird geplant</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;30.11.05:&lt;/span&gt; Ein Dank an die modernen Kommunikationsmittel! Nachdem die Idee einer Hängebrücke mich immer stärker beschäftigte und wir auf unserem Nachtreffen in Brotterode dieses Thema bereits in den Raum stellten, spürte ich, das mich diese Idee nicht loslassen würde. Mehr noch, sie war bereits zur Vision geworden und nahm die Konturen eines Projektes an. Ich recherchierte im Internet solche Themen, wie „Hängebrücke“, „Brückenbau“, „Statik“ oder „Seiltechnik“. Es gab ja auch den Tipp von Tom Umbreit: „Reich doch Dein eigenes Projekt ein“. Und so nahm ich E-Mail-Kontakt zu Aljona vom GBT in Severobaikalsk auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5139010262164761730"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Erinnerung an Khakusy 2005: Das Flüsschen nach dem Regen" src="http://lh3.google.com/GGenadi/R1FumxVq7II/AAAAAAAAAl8/vX2-Fsta0YM/s400/Baikal05r448.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Erinnerung an Khakusy 2005: Die Mündung des Flüsschens in der Abendsonne.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Ihre Antwort war herzlich. Sie freute sich, von mir zu hören und fand die Idee von Brückenbau sehr gut. Sie betonte auch, dass unsere russischen Freunde aus dem Camp vom Vorjahr mit Begeisterung wieder mit dabei wären. Gleichzeitig dämpfte sie meine Erwartungen mit folgenden Fakten: Die Camps für das Jahr 2006 seien schon beantragt. Ein neues Projekt einzureichen sei schwierig. Des weiteren wird ein Camp am Frolicha-See nicht möglich sein, da es unüberwindliche Zerwürfnisse mit der Leitung des Naturreservates gäbe. Das war erst mal eine Enttäuschung für mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dennoch entspann sich ein reger E-Mail-Austausch, infolge dessen sich folgende Situation herauskristallisierte:&lt;br /&gt;Ein weiteres Projekt ist grundsätzlich machbar, wenn sich die Gruppe unschwer rekrutieren lässt, ausreichend ausländische Freiwillige teilnehmen und im Vorfeld ein reales technisches Projekt erstellt wird. Das sahen wir als machbar an. Darüber hinaus musste ein Ort gefunden werden, wo dieses Projekt sinnvoll und erwünscht wäre. Hier kommen nun die Verbindungen der Marjasows nach Chakusy zum tragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5041108566767375922"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Die Überquerung des angeschwollenen Flüsschens über den glitschigen Stamm war mit vollem Marschgepäck nicht ganz ungefährlich." src="http://lh3.google.com/GGenadi/RfWdiFRZFjI/AAAAAAAAAHg/AzxVVbz22t8/s400/Baikal05%20444.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Die Überquerung des angeschwollenen Flüsschens über den glitschigen Stamm war mit vollem Marschgepäck nicht ganz ungefährlich. Hier sollte nun nach Aljonas Aussage die Brücke hin.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Aljona schrieb: &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Ihr kennt den Fluss, um den es geht. Während Eures Ausfluges nach Chakusy im vorjährigen Camp habt ihr ihn auf riskante Weise nach einem Regen mit vollem Gepäck auf einem glitschigen Baumstamm überqueren müssen. Der Fluss ist vielleicht nicht so eindrucksvoll, wie die "untere Frolicha", aber eine Brücke wäre hier von großem Nutzen und wird auch von der Verwaltung des Chakusy-Sanatoriums sehr gewünscht. Meine Eltern haben gute Verbindungen dorthin und haben die Sache mit der Leitung von Chakusy bereits abgesprochen.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem wir uns also damit abgefunden hatten, dass das Projekt nicht am Frolicha-See verwirklicht werden kann, begannen wir, an dem Gedanken Gefallen zu finden, in direkter Nähe der heißen Quellen von Chakusy die Brücke zu bauen. Die Vorteile lagen auf der Hand: weniger beschwerliche Materialtransporte, Unterstützung durch die Verwaltung von Chakusy, Entspannung in den heißen Quellen und wenn das Wetter uns nicht gewogen sein sollte, Unterschlupf in einer der Blockhütten des Sanatoriums. Alles in allem keine schlechte Sachlage.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-8949503643841761829?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/8949503643841761829'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/8949503643841761829'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/11/ein-projekt-wird-geplant.html' title='Ein Projekt wird geplant'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-3849974910394704016</id><published>2005-11-30T11:24:00.000+01:00</published><updated>2007-12-22T15:53:38.991+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2006 Reiseplanung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><title type='text'>Eine Idee reift heran</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;30.11.05:&lt;/span&gt; An das Camp am Ufer der Ajaja-Bucht habe ich die schönsten Erinnerungen. Wir waren eine Truppe in Harmonie, Freundschaft und Ausgelassenheit. Die absolute Nähe zur Natur war grandios. Zurück in Deutschland trug ich die Erinnerung an diese Zeit als ein ständiges Hochgefühl in mir und sah ständig die Landschaften vor mir, die wir hautnah erlebt hatten. Auch die Gesellschaft der ausgelassenen jugendlichen Truppe vermisste ich oft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5136738931070319810"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Erinnerung an das Camp 2005: Regina und ich am Frolicha-See." src="http://lh6.google.com/GGenadi/R0lc15pdvMI/AAAAAAAAAjk/CLGAgSctGdw/s400/Baikal05r364.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Erinnerung an das Camp 2005: Regina und ich am Frolicha-See.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Der anfängliche Entschluss, diese Reise als ein einmaliges Erlebnis hinter uns zu lassen und im nächsten Jahr etwas völlig anderes zu unternehmen, wich langsam dem Wunsch, doch noch mal an den Baikal zu fahren, am liebsten wieder an die Ajaja.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Gefühl wurde durch das Nachtreffen des Baikalplan in Brotterode vertieft. Ich erinnerte mich an jenen Tag, an dem Regina und ich zum Frolicha-See gewandert sind, um dort einfach mal ein paar Stunden an Ufern des Sees die Natur zu genießen und die Seele baumeln zu lassen. Am gleichen Tag machten sich Helmut, Oliver und Andrej auf eine etwas ehrgeizigere Tour auf: Sie wollten bis zur unteren Frolicha, dem Ablauf des Frolicha-Sees gehen, diesen überqueren und weiter das Nordufer des Sees entlang wandern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Weg von der Ajaja-Bucht zum Frolicha-See, gabelt sich unmittelbar vor dem westlichen Ende des Sees. Der Pfad der in südlicher Richtung führt, ist gut begehbar und führt in Ufernähe bis zu einer Stelle am See, die sehr gut als Lagerstelle auch für größere Gruppen geeignet ist. Weiter am Südufer entlang verliert sich der Pfad.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="322" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5136738935365287122"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Erinnerung an das Camp 2005: Alle packen an." src="http://lh3.google.com/GGenadi/R0lc2JpdvNI/AAAAAAAAAjs/D5LNxGL4Gw0/s400/Baikal05r418.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Erinnerung an das Camp 2005: Alle packen an.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5136738935365287138"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Erinnerung an das Camp 2005: Ausgelassenhaeit am Lagerfeuer an der Ajaja-Bucht." src="http://lh3.google.com/GGenadi/R0lc2JpdvOI/AAAAAAAAAj0/QfAd6oPVfHk/s400/Baikal05r496.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Erinnerung an das Camp 2005: Ausgelassenhaeit am Lagerfeuer an der Ajaja-Bucht.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5136738935365287154"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Das Ende einer Wanderung: Der Frolicha-Fluß - hier müsste eine Brücke hin." src="http://lh3.google.com/GGenadi/R0lc2JpdvPI/AAAAAAAAAj8/Rdtxd2MJ9ms/s400/Baikal05r577Helmut.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Das Ende einer Wanderung: Der Frolicha-Fluß - hier müsste eine Brücke hin. (Foto: &lt;a href="http://eurasia2005.blogspot.com/"&gt;Helmut Uttenthaler&lt;/a&gt;)&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Oliver, Helmut und Andrej folgten dem nördlichen Zweig. Einige hundert Meter weit ist der Weg noch gut. Wir selbst haben ihn in den vergangenen Tagen hier bis zu einem „Simovje“, einer Rangerschutzhütte gesäubert und begehbar gemacht. Weiter in Richtung Norden jedoch mussten sie sich durch das Unterholz schlagen, denn der Pfad war nur noch zu erahnen. Erlengesträuch und Krüppelzedern wachsen sehr schnell in den lichten Raum, den ein unbenutzter Pfad bietet und versperren ihn kreuzweise, wie die Lanzen einer Palastwache, von umgestürzten Bäumen ganz zu schweigen. Über eine Stunde vergeht, bevor sie auf das steinige Bett des unteren Frolicha-Flusses treffen. Er ist immer noch ein stattliches Wildwasser, obwohl es seit Wochen nicht mehr geregnet hat. Je näher sie dem Fluss kamen, umso klarer wurde: Hier gibt es keine Möglichkeit, leichtfüßig hindurchzuwaten. Daran änderte sich auch nichts, nachdem sie noch ein gehöriges Stück am Fluss entlanggelaufen waren. Andrei testete immer wieder mögliche Watgänge oder Furten. Schließlich passiert es: Bei einem neuerlichen Angriff, den Fluss an einer vermeintlich seichten Stelle zu durchwaten, rutscht er aus und nimmt unfreiwillig ein Vollbad. Der Gaudi ist riesig, aber das Vorhaben wird für gescheitert erklärt. Schließlich müsse man auch auf dem Rückweg den Fluss wieder durchqueren und das wolle man sich auf einer entspannten Tagestour doch nicht antun. So blieben Sie noch ein Weilchen am Fluss und traten dann den Rückweg an.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Erlebnis kenne ich nur aus den Schilderungen der drei. Aber es machte mir mehrere Dinge klar.&lt;br /&gt;Ersten: Ich selbst habe die „untere Frolicha“ nicht gesehen, was mich etwas traurig stimmt. Aber, was nicht ist, kann ja noch werden.&lt;br /&gt;Und zweitens: Dieses Flüsschen ist eine mehrfache Herausforderung, einmal für jene, die vom Norden her den Baikal entlang wandern und zum anderen für jene, die den Frolicha-See nördlich umwandern wollten. Beides aus Sicht des „Great Baikal Trails“ höchst attraktive Routen. Drittens aber, für mich persönlich: Eine Querung über den Fluss zu schaffen, der Wanderern einen sicheren Übergang ermöglicht und gleichzeitig so reizvoll erscheint wie die Landschaft selbst, in die sie sich einbettet: Eine Hängebrücke.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-3849974910394704016?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/3849974910394704016'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/3849974910394704016'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/11/eine-idee-reift-heran.html' title='Eine Idee reift heran'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-573467335077595274</id><published>2005-11-06T13:04:00.000+01:00</published><updated>2007-12-10T19:41:58.934+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2006 Reiseplanung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><title type='text'>Neue Pläne im Herbst</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;5.11.05:&lt;/span&gt; Nach unserer Heimkehr dauerte es nicht lange, da kam auch schon wieder die Lust auf Abenteuer auf. Ursprünglich hieß es: Nächstes Jahr machen wir etwas ganz anderes. Aber dann kam die Einladung des Baikalplan zum allherbstlichen Nachtreffen der deutschsprachigen GBT-Camp-Teilnehmer in Brotterode und die Thematik "Baikal" wurde wieder präsent.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="322" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5136406315918015634"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Brotterode: Wanderung zum großen Inselsberg (hinter mir läuft Andrej Suknew vom GBT den Weg hinauf)" src="http://lh6.google.com/GGenadi/R0guVJpdvJI/AAAAAAAAAi8/1oxu_VAF4y8/s400/brotterode_001.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Brotterode: Wanderung zum großen Inselsberg (hinter mir läuft Andrej Suknew vom GBT den Weg hinauf).&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5136406315918015650"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Brotterode: Viele Teilnehmer aus Deutschland, Österreich der Schweiz und Liechtenstein sind gekommen." src="http://lh6.google.com/GGenadi/R0guVJpdvKI/AAAAAAAAAjE/mgOinAqYgVg/s400/brotterode_008.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Brotterode: Viele Teilnehmer aus Deutschland, Österreich der Schweiz und Liechtenstein sind gekommen.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/GGenadi/Blog/photo#5136406315918015666"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Brotterode: Zum Ende der Wanderung kam sogar die Sonne heraus." src="http://lh6.google.com/GGenadi/R0guVJpdvLI/AAAAAAAAAjM/cLzfDCn2EKE/s400/brotterode_038.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Brotterode: Zum Ende der Wanderung kam sogar die Sonne heraus.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Das Treffen fand in einer Jugendherberge direkt am Rennsteig unterhalb des großen Inselsberges statt. Der Ablauf war von den Baikalplaner wie folgt gedacht:&lt;br /&gt;Freitag (4.Nov'05) war Anreise und zwangloses Zusammensein in Gastwirtschaft. &lt;br /&gt;Samstag nach dem Frühstück sollte eine kleine Wanderung über den großen Inselsberg stattfinden. Am Abend war in der Gastwirtschaft ein Vortrags-Abend geplant, bei dem verschiedene Teilnehmer über ihre Camps berichten konnten.&lt;br /&gt;Am Sonntag war dann die individuelle Abreise geplant.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenige Tage vor dem Treffen rief mich Tom an und hatte eine Bitte. Andrej Suknew, der Gründer des GBT sei in Kiel zu einer Schulung und wolle die Gelegenheit nutzen, zum Treffen in Brotterode hinzuzustoßen. Es sei einfacher für ihn, nach Bremen zu kommen und dann mit uns ins Thüringische zu fahren. Das würden wir selbstverständlich machen, versicherten wir Tom und nahmen daraufhin mit Andrej Kontakt auf. Wir klärten, wann sein Zug am Freitag in Bremen eintreffen würde und so holte ich ihn vom Bremer Hauptbahnhof ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst fuhr ich mit ihm in meinem alten Opel Omega zur Avis-Autovermietung um dort eine Miles&amp;More Prämie - ein Mitwagen-Wochende - einzulösen. Ich erhoffte mir davon, diese Fahrt spritsparender und in einem moderneren Auto zu absolvieren. Es war ein Seat Toledo. Wir fuhren daraufhin nach Achim, um Regina abzuholen und gerieten am Bremer Kreuz prompt in einen Stau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem wir Regina bei uns zu hause abgeholt hatten ging es dann aber staufrei und zügig über die deutsche Autobahn in Richtung Thüringen. In Brotterode waren wir zwar nicht die Ersten, aber Tom war noch nicht da. Trotzdem konnten wir auch für Andrej die Zimmerfrage klären und so allmählich trudelten weitere Teilnehmer und auch der Baikalplan-Vorstand ein. Der gesellige Abend nahm seinen Lauf. Wir lernten nun endlich auch einige "Berühmtheiten" aus der MDR-Reportage über den GBT kennen, wie z.B. die Familie Walter. Besonders freuten wir uns natürlich über das Wiedersehen mit den Teilnehmern aus unserem Camp, vor allem mit Oliver. Helmut holten wir sogar noch vom Bahnhof mit dem Auto ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit begann auch schon das Schmieden von Plänen. Diese Ideen begleiteten uns neben den Erinnerungen an unser Camp das ganze Wochenende, an den Abenden und während der Wanderung. Auch Tom bekam unsere aufgekratzten Planspielchen mit und empfahl, doch ein eigenes Projekt einzureichen. Auch Andrej bestärkte uns darin. Allerdings hörte ich bei ihm den Wunsch und die Empfehlung heraus, doch auch mal ein Camp am Südbaikal, von Irkutsk oder Ulan-Ude aus in Betracht zu ziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir wollten natürlich wieder zu Ajaja-Bucht. Was wir im Camp 2005 vermissten, war das Errichten von Infrastruktur, wie Brücken oder Rastplätze. Wir hatten im Grunde nur den Trail von Buschwerk befreit und uns durch den Wald gehackt. Daher wünschten wir uns eine mehr schöpferische Aufgabe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So verging ein sehr erlebnisreiches und aufschlußreiches Wochenende und wir trennten uns mit einem Gefühl von Inspiration und Tatendrang&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-573467335077595274?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/573467335077595274'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/573467335077595274'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2005/11/neue-plne-im-herbst.html' title='Neue Pläne im Herbst'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-3039538716806763806</id><published>2005-08-23T23:53:00.000+01:00</published><updated>2007-12-08T17:56:04.533+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 auf Achse'/><title type='text'>Ein langer letzter Tag</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;23.08.05:&lt;/span&gt; Die halbe Nacht rollte der Zug bereits durch das Podmoskowje - das Moskauer Umland. Gegen 3:15 haben wir uns selbst auferlegt, aufzustehen. Der Zug soll planmäßig 4:13 auf dem Jaroslawler Bahnhof einrollen und es sieht so aus, als würde er pünktlich sein. Eigentlich ist das nicht anders zu erwarten von der russischen Bahn. So vergeht die Zeit also mit Waschen, Packen und Essen und schon sind wir da.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl wir Zeit genug hatten, darüber nachzudenken, wie wir vom Bahnhof zum Flughafen kommen wollen, sind wir nun doch unschlüssig, ob wir mit der Metro, oder mit dem Taxi fahren. Die Metro fährt nicht bis Scheremetjewo. Da müsste man noch in einen Bus umsteigen. Mit dem Taxi würden wir wiederum sehr schnell da sein, was die Wartezeit am Flughafen länger werden ließe. Der Flug würde ja erst gegen Mittag gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="322" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%205980.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Wir nehmen sein Angebot schließlich an und quetschen uns samt Gepäck in seinen Wagen." src="http://lh4.google.com/GGenadi/RuLRbsT34NI/AAAAAAAAAcw/-JJYcwTLuyA/s400/Baikal05%205980.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Wir nehmen sein Angebot schließlich an und quetschen uns samt Gepäck in seinen Wagen.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%205981.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Während wir noch im Dunkeln aus dem Bahnhof kamen, dämmerte es jetzt schon. Trotzdem war es verdammt früh und wir näherten uns unserem Ziel sehr schnell." src="http://lh4.google.com/GGenadi/RuLRbsT34OI/AAAAAAAAAc4/8KZvvGP5Dto/s400/Baikal05%205981.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Während wir noch im Dunkeln aus dem Bahnhof kamen, dämmerte es jetzt schon. Trotzdem war es verdammt früh und wir näherten uns unserem Ziel sehr schnell.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20599.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Die Warterei bestand aus Kurzschlaf und zwischendurch aus dem Kampf gegen Selbigen und kleinen Spaziergängen im Flughafengebäude. Der Warteraum war gut gefüllt." src="http://lh6.google.com/GGenadi/Rqi1Sj37JLI/AAAAAAAAAbQ/c-xkPBaZNQY/s400/Baikal05%20599.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Die Warterei bestand aus Kurzschlaf und zwischendurch aus dem Kampf gegen Selbigen und kleinen Spaziergängen im Flughafengebäude. Der Warteraum war gut gefüllt.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;So stehen wir unschlüssig auf dem Bahnhofsvorplatz herum und werden dabei mehrfach von Privattaxi-Fahrern angesprochen. Einer von ihnen spricht uns ein zweites Mal an und betont, er würde uns zum Tagtarif fahren, was billiger sei, als der (noch geltende) Nachttarif. Er dachte wohl, wir zaudern wegen des Preises. Wir nehmen sein Angebot schließlich an und quetschen uns samt Gepäck in seinen Wagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir ordern: "Direkt zum Flughafen Scherementewo." Eine Stadtrundfahrt im Taxi hatten wir ja schließlich schon auf der Hinreise gehabt. So fuhren wir durch die menschenleere Stadt. Während wir noch im Dunkeln aus dem Bahnhof kamen, dämmerte es jetzt schon. Trotzdem war es verdammt früh und wir näherten uns unserem Ziel sehr schnell.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir kamen am Flughafen zusammen mit den ersten Sonnenstrahlen an, bezahlten den Taxifahrer und betraten den Flughafen. Seit der weltweiten Terrorismushysterie sind auch in Russland einige Sachen verschärft worden (Sie Beitrag über Hinreise - Kazaner Bahnhof). Daher musste man schon durch eine Sicherheitskontrolle, um das Flughafengebäude überhaupt betreten zu können. Dann suchten wir uns ein paar Sitzplatze im Wartebereich vor dem Abflug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Warterei bestand aus Kurzschlaf und zwischendurch aus dem Kampf gegen Selbigen und kleinen Spaziergängen im Flughafengebäude. Der Warteraum war gut gefüllt. Die Stunden vergingen schleppend langsam. Doch irgendwann erschien dann auch unser Flug (Aeroflot nach Berlin) auf dem Tableau. Wir begaben uns schon bald darauf zum Check-In, um die obligatorischen Prozeduren hinter uns zu bringen und im Abflugbereich weiter zu dösen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Prozeduren waren aber auch langwierig und kamen nur langsam voran, da die Schlange sehr lang war. Gleichzeitig beobachteten wir, wie am Check-In nebenan ein Flug in die USA abgefertigt wurde, wo alles noch verschärfter ablief. Ich glaube, als wir im Abflugbereich ankamen - nach Check-In, Gepäckkontrolle, Passkontrolle, Sicherheits- und Handgepäckkontrolle - war eine weitere Stunde vergangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Rest lief in gewohnter Weise ab. Im Abflugbereich gab es sogar mehr Shoppingmöglichkeiten. Die Zeit verging schneller und es begann das Boarding. Mit einer kleinen Verspätung ging es in die Luft und nach dem relativ kurzen Flug landeten wir bereit in Berlin. Der Bekannte, bei dem wir unser Auto abgestellt hatten, holte und ab und schon bald befanden wir uns auf der Autobahn in Richtung Bremen - nun ja, es war mittlerweile früher Abend. Als wir ankamen hatten wir wahrlich genug von diesem Tag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Eindrücke der Reise jedoch, würden uns noch lange beschäftigen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-3039538716806763806?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/3039538716806763806'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/3039538716806763806'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/09/ein-langer-letzter-tag.html' title='Ein langer letzter Tag'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-8007961102380300329</id><published>2005-08-22T22:33:00.000+01:00</published><updated>2007-12-07T12:14:52.319+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 auf Achse'/><title type='text'>Der letzte Tag im Zug</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="322" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Johannes und Matze mit Manolis, den sie in Wanderstiefel gesteckt haben." src="http://lh5.google.com/GGenadi/Rqi1ST37JJI/AAAAAAAAAbA/EdM6cRke62g/s400/Baikal05%20597.jpg" border="0" /&gt;&lt;em&gt;Johannes und Matze mit Manolis, den sie in Wanderstiefel gesteckt haben.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20598.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Der Zeitplan des Transsib-Zuges 339/340, wie er in jedem Waggon aushängt." src="http://lh5.google.com/GGenadi/Rqi1ST37JKI/AAAAAAAAAbI/e2191f6ZS-k/s400/Baikal05%20598.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Der Zeitplan des Transsib-Zuges 339/340, wie er in jedem Waggon aushängt.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;22.08.05:&lt;/span&gt; Nadja aus dem Abteil der Jungs ist in Jekaterinburg ausgestiegen. Ihr Platz wurde aber gleich wieder belegt. In der Nacht rollten wir durch den Ural und passierten die Eurasische Grenze. Anders gesagt, wir gingen in Asien zu Bett und erwachten in Europa. Perm, die erste große Stadt im europäischen Teil Russlands verschliefen wir noch. Dann begann unser letzter Tag im Zug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch heute hielt uns Manolis auf Trab. Zum Glück hatte er viele Freunde in verschiedenen Abteilen gefunden, so dass man seine Energie auf mehrere Leute verteilen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Europäische Teil Russland ist anders anzuschauen, als der Sibirische. Es gibt häufiger Dörfer und städtische Siedlungen zu sehen. Die Dörfer wirken traditioneller, die städtischen Siedlungen wirken trostloser als in Sibirien. Es gibt mehr verfallene oder verlassene Industrieanlagen. Ausnahmen bilden größere Städte, bei denen die Randgebiete zwar ebenso trostlos aussahen, aber im Stadtzentrum vermehrt Anzeichen von Wohlstand und Wachstum zu sehen waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Zeitplan des Zuges 339/340 veranschaulicht recht gut die wichtigsten Haltepunkte. Neben den Namen der Haltepunkte (von Moskau bis Tschita) ist links der Zeitplan für die Richtung Moskau-Tschita und rechts der Zeitplan für die Richtung Tschita-Moskau amgezeigt. Dazu sieht man die Dauer des Halts, wodurch man auch Einkäufe auf dem Bahnsteig einplanen kann. Natürlich ist nicht jeder kleinere Halt auf diesem Plan angezeigt. Man kann auch erkennen, das es im Umfeld größerer Städte längere Abschnitte ohne Halts gibt, da diese Zonen von den Vorstadtbahnen (Elektritschka) abgedeckt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiterhin erkennt man auch, dass wir in Moskau in aller Herrgottsfrühe ankommen werden - um 4:13 Uhr. Das wird hart, zumal wir auch einen langen letzten Reisetag vor uns haben werden. Nur gut, dass wir unsere Ankunft nicht verpassen können, da der Zug ja in Moskau endet. Wir versuchten aber, frühzeitig zur Ruhe zu kommen um mit dem Nachtschlaf nicht zu kurz zu kommen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-8007961102380300329?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/8007961102380300329'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/8007961102380300329'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/08/der-letzte-tag-im-zug.html' title='Der letzte Tag im Zug'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-8628642401651310218</id><published>2005-08-21T22:37:00.000+01:00</published><updated>2007-11-26T13:44:50.342+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sibirien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 auf Achse'/><title type='text'>Manolis und die Monotonie Mittelsibiriens</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="322" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Die Zugnummer in einem Fenster unseres Waggons." src="http://lh3.google.com/GGenadi/Rp0I0K1dUOI/AAAAAAAAAaY/tdDrsnKzTLc/s400/Baikal05%20593.jpg" border="0" /&gt;&lt;em&gt;Die Zugnummer in einem Fenster unseres Waggons.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20594.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Matthias und Johannes schauen aus dem Fenster ihres Abteils." src="http://lh3.google.com/GGenadi/Rp0I0K1dUPI/AAAAAAAAAag/9W6tEg5PyTE/s400/Baikal05%20594.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Matthias und Johannes schauen aus dem Fenster ihres Abteils.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20596.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Omsk erreichten wir am Vormittag und rollten über den Irtysch." src="http://lh3.google.com/GGenadi/Rp0I0K1dUQI/AAAAAAAAAao/aLnMwjb9-xc/s400/Baikal05%20596.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Omsk erreichten wir am Vormittag und rollten über den Irtysch.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;21.08.05:&lt;/span&gt; Die Erinnerung an diesen Tag ist nicht mehr wirklich abrufbar - ein Nachteil, wenn man nicht zeitnah ein Tagebuch führt. Nach so langer Zeit ist ein stereotyper Tag im Zug im Gedächtnis kaum haften geblieben. Gut, dass Johannes Tagebuch geführt hat und ich die Gelegenheit habe, seine Sicht der Ereignisse zur Auffrischung zu verwenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dennoch kann nicht wirklich von Ereignissen die Rede sein. Aus Johannes Tagebuch entnehme ich, dass er nicht schlafen konnte und sich daher aus dem Abteil in den Gang verdrückt hatte. Nadja (aus seinem Abteil) ging es scheinbar ebenso und so gesellte sie sich hinzu. Trotz des Sprachproblems vertrieben sie sich die Zeit mit Konversation. Nach Mitternacht rollte der Zug in Novosibirsk ein, wo er über eine halbe Stunde hielt. Diesen Halt nutzten sie zu einem Nachtspaziergang auf dem Bahnsteig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während der Morgen graute, rollten wir irgendwo zwischen Novosibirsk und Omsk durch die Mittelsibirische Ebene.&lt;br /&gt;Ich musste an die alte sorbische Sage denken, der zufolge &lt;em&gt;&lt;strong&gt;einst der liebe Gott mit seinem himmlischen Pferdegespann und einem riesigen Pflug den Lauf der Spree durch die Landschaft zog. Aber am Spreewald angelangt lauerte ihm der Teufel auf und erlaubte sich einen üblen Scherz, indem er die Pferde erschreckte. Diese scheuten und gingen durch. Dabei wurde der Pflug kreuz und quer durch den Spreewald gerissen und nur mit Mühe gelang es dem lieben Gott, die Pferde wieder zu beruhigen und gemächlich weiter nach Norden zu führen. Die unzähligen Furchen und Gräben aber, die der Pflug hinterlassen hatte, füllten sich mit dem Wasser der Spree und bilden heute die Kanäle des Spreewaldes&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;Wenn Gott also mit einem gewaltigen Pflug Flussbetten schuf, so musste er hier, in Westsibirien wohl mit einer gewaltigen Maurerkelle die Landschaft hunderte Kilometer weit glattgestrichen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Monotonie außerhalb des Fensters würde uns also den ganzen Tag begleiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Manolis&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anders war es innerhalb des Waggons. Denn da hielt uns ein kleiner Junge auf Trab. Er reiste mit seiner Mutter, ich weis nicht mehr, wohin. Manolis war das Kind einer Russin und eines griechischstämmigen Amerikaners. Dieser war aber nicht mit dabei. Manolis Mutter war mit ihrem Söhnchen allein unterwegs - auf Verwandtenbesuch in Russland.&lt;br /&gt;Nun war Manolis ein Energiebündel und hielt alle in Bewegung, mit denen er sich zuvor angefreundet hatte, so auch unser Abteil und das Abteil von Johannes und Matze. Manolis wurde von seiner Mutter Manolik gerufen - sozusagen eine russische Koseform. Manolis kauderwelschte auf Russisch-Englisch-Griechisch durcheinander und war mitunter wegen seines nicht versiegenden Bewegungsdranges auch anstrengend. Zumindest vertrieb er uns an diesem Tag eine Menge Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Landschaft blieb auch hinter Omsk eintönig und würde es bis Tjumen bleiben. Dort würden wir am späten Nachmittag ankommen. Nadja aus dem Abteil der Jungs bereitete sich auch schon vor, auszusteigen und packte einiges zusammen. Ihr Ziel war Jekaterinburg an der Ostseite des Ural, welches wir nach Moskauer Zeit am späten Abend, aber nach Ortszeit erst gegen Mitternacht errreichen würden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-8628642401651310218?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/8628642401651310218'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/8628642401651310218'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/07/manolis-und-die-monotonie.html' title='Manolis und die Monotonie Mittelsibiriens'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-6048691724086763721</id><published>2005-08-20T22:31:00.000+01:00</published><updated>2007-11-24T17:12:18.646+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sibirien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 auf Achse'/><title type='text'>Ostsibirien adé</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="322" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20590.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="In den gestreckten Kurven durch die Taigalandschaft offenbart sich beim Blick aus dem Fenster die Länge des Zuges." src="http://lh4.google.com/GGenadi/Ro5pE9A-JQI/AAAAAAAAAZY/ga7CgzFSQrA/s400/Baikal05%20590.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;In den gestreckten Kurven durch die Taigalandschaft offenbart sich beim Blick aus dem Fenster die Länge des Zuges.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20591.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Irgendwann überquerten wir den Jennisej, den wasserreichsten Sibirischen Strom und rollten in Krasnojarsk ein." src="http://lh5.google.com/GGenadi/Ro5pFNA-JRI/AAAAAAAAAZg/b1Bt-soSQ9E/s400/Baikal05%20591.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Irgendwann überquerten wir den Jennisej, den wasserreichsten Sibirischen Strom und rollten in Krasnojarsk ein.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20592.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Ein typischer Bahnübergang, der den Stellenwert einer Verkehrsader, wie der Transsib verdeutlicht: Auch der gottverlassenste Bahnübergang ist beschrankt und meist mit einer Straßenbarriere versehen." src="http://lh5.google.com/GGenadi/Ro5pFNA-JSI/AAAAAAAAAZo/QD42WiJzjxA/s400/Baikal05%20592.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Ein typischer Bahnübergang, der den Stellenwert einer Verkehrsader, wie der Transsib verdeutlicht: Auch der gottverlassenste Bahnübergang ist beschrankt und meist mit einer Straßenbarriere versehen.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;20.08.05:&lt;/span&gt; Nach der ersten Nacht im Zug begann unser zweiter Tag der Bahnfahrt nach Moskau. Noch immer rollt der Zug durch die westlichen Ausläufer des Sajan. Es ist der Zug 339-340 Tschita-Moskau-Tschita. Trotz seiner relativ hohen Nummer (je höher die Nummer, desto niedriger das Prestige) hat er den Charme eines typischen Transsib-Fernzuges. Es gibt außer den Liegewagen genügend Schlafwagen (Kupé) einen 1.-Klasse-Waggon (Ljuks) und einen Speisewagen. Auch die einheitliche Farbgebung der Wagen zeigt: "Ich bin ein schnuggeliger Fernzug." In den gestreckten Kurven durch die Taigalandschaft offenbart sich beim Blick aus dem Fenster die Länge des Zuges.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten ist es typischer Tag im Zug. Es gibt nicht viel zu tun, außer relaxen, Landschaften gucken, relaxen, essen, relaxen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Johannes und Matthias spielten Karten mit ihren Abteil-Genossen Sergej und Nadja. Sergej war ansonsten mit Fisch essen und Bier trinken beschäftigt. Nadja versuchte sich mit den Jungs zu verständigen und schrieb Johannes sogar eine Widmung ins Tagebuch, die ich mal wie folgt übersetze:&lt;br /&gt;"Nie werde ich die Worte Kartoschka (Kartoffel), Suslik (Zieselmaus) und Burunduk (Streifenhörnchen) vergessen, wie Du sie aussprachst."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Mitreisenden unseres Abteils kamen mit uns ebenfalls ins Gepräch. Die ältere Dame arbeitete bei der Miliz in Tschita. Das Gothic-Girl war auch aus Tschita und fuhr zum Studium nach Sankt Petersburg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann überquerten wir den Jennisej, den wasserreichsten Sibirischen Strom und rollten in Krasnojarsk ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Händler gab es hier nicht so viele, aber Kioske direkt auf dem Bahnsteig, wo wir natürlich wieder einiges einkauften.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann ging es weiter und wurde zunehmend flacher. Wir rollten langsam in die zentralsibirische Tiefeben ein. Gleichzeitig rollten wir in den Abend und in die nächste Nacht, während die Sonne uns im Westen hinter den Horizont davon eilte und die Landschaft in der Dämmerung verschwamm.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-6048691724086763721?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/6048691724086763721'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/6048691724086763721'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/07/ostsibirien-ad.html' title='Ostsibirien adé'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-5929441393877435266</id><published>2005-08-19T22:00:00.000+01:00</published><updated>2007-09-11T14:38:46.446+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Irkutsk'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sibirien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 auf Achse'/><title type='text'>Abreise aus Irkutsk</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;19.08.05 8:00 Uhr:&lt;/span&gt; Wieder haben wir eine komfortable Nacht verbracht. Heute geht unser Zug nach Moskau. Er geht nach Moskauer Zeit am späten Vormittag, aber wir kennen das schon. Nach Ortszeit ist dies natürlich erst am Nachmittag. Dennoch hatten wir die Hotelmanagerin gebeten, dies nochmals zu erkunden. Nach einem Telefonat mit dem Bahnhof bestätigte sie dies.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20586.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Kleine Reparaturen an einer Sandale und einem Rucksack für ein paar Rubel bei einem chinesischen Flickschuster." src="http://lh6.google.com/GGenadi/RoFpYYsbefI/AAAAAAAAAUY/ev6c3ccBDRM/s400/Baikal05%20586.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Kleine Reparaturen an einer Sandale und einem Rucksack für ein paar Rubel bei einem chinesischen Flickschuster.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Die späteste Zeit zum Aus-checken für das Hotel war 12:00 Uhr. Wir waren aber schon früher soweit - schon deshalb, weil das Frühstücksbuffet früher schloss. In der Lobby standen jede Menge Koffer. Eine Touristengruppe aus Hamburg sei eingetroffen, sagte man uns. Auch wenn wir noch jede Menge Zeit hatten, beschlossen wir, in die Stadt zu fahren. Die großen Rucksäcke würden wir schon irgendwie mitschleppen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Straßenbahn war das alles kein Problem. Wie schon erwähnt zahlten wir 5 Rubel pro Nase und pro Rucksack - Peenuts. Wir stiegen wieder beim Rynok aus mit dem Vorsatz, ein Plätzchen zu suchen, wo man im Schatten sitzen konnte und immer jemand bei den Rucksäcken aufpasst, wären ein Teil der Truppe sich zeitweilig entfernen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Suche nach einer schattigen Bank kamen wir an verschiedenen Straßenhändlern vorbei, darunter viele Chinesen. Es waren auch Flickschuster dabei, die ihre Dienste direkt auf dem Bürgersteig anboten. Da kam uns die Idee, einige Sachen in Ordnung bringen zu lassen, ein abgerissener Sandalenriemen und ein Kompressionsgurt an einem der Rucksäcke, der kurz davor war, vollends auszureißen. Der Schuster erledigte das schnell und zuverlässig und verlangte sehr wenig, ich glaube 5 Rubel für den Rucksack und 20 Rubel für die Sandale.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="322" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20587.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Wir stiegen in die Straßenbahnlinie 1 und fuhren direkt vor's Bahnhofsgebäude." src="http://lh3.google.com/GGenadi/RoFpYosbegI/AAAAAAAAAUg/NkOWqDtPm9w/s400/Baikal05%20587.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Wir stiegen in die Straßenbahnlinie 1 und fuhren direkt vor's Bahnhofsgebäude.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20588.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Der Warteraum war durchaus angenehm, wenn auch gut besucht." src="http://lh3.google.com/GGenadi/RoFpYosbehI/AAAAAAAAAUo/C4Ik1HWxWWs/s400/Baikal05%20589.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Der Warteraum war durchaus angenehm, wenn auch gut besucht.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20582.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="An den Kiosken am Bahnhofsvorplatz deckten wir uns noch mit Reiseproviant ein." src="http://lh3.google.com/GGenadi/RoFpYosbeiI/AAAAAAAAAUw/k7hmNfflJN8/s400/Baikal05%20589.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;An den Kiosken am Bahnhofsvorplatz deckten wir uns noch mit Reiseproviant ein.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Auf der Rückseite des großen Handelsgebäudes fanden wir dann auch eine Bank, die halbwegs im Schatten war und ließen uns nieder. Man saß dort ganz gut, nur wurde man ständig von Bettlern angesprochen. Die Jungs machten sich als ersten auf zum Internetcafe, wo sie recht lange blieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich stellte fest, dass die Bettler nach einer bestimmten Zeit wiederkehrten, als würden sie regelmäßige Runden machen. Aber nachdem ich einigen was gab, bemerkte ich auch, dass sie mich bei ihren wiederholten Rundgängen nicht mehr ansprachen, sondern nur noch auf andere Leute zugingen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem die Jungs zurück waren, machten Regina und ich eine kleine Runde und brachten von irgendwelchen Ständen Getränke und heisse Tschebureki (Teigtaschen mit Fleisch) mit. Sie waren echt lecker und sagten allen zu. Außerdem kaufte Regina noch irgend ein Kraut, was als Tee gekocht wohltuend und heilend sein sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann entschlossen wir uns, zum Bahnhof zu fahren und den Rest der Zeit dort zu warten. Wir stiegen in die Straßenbahnlinie 1 und fuhren direkt vor's Bahnhofsgebäude. Die Sonne hatte den Zenit zwar schon überschritten, aber der Nachmittag war erst richtig drückend geworden. So gingen wir zuerst in den Schatten des Bahnsteiges 1. Dort wurden wir aber von Milizionären freundlich, aber bestimmt aufgefordert, wieder zu gehen. Der Aufenthalt auf den Bahnsteigen sei nur vor der Einfahrt des Zuges und während des Halts statthaft. Man habe im Bahnhofsgebäude Warteräume. Also begaben wir uns in einen solchen. Bis zur Zugabfahrt waren es noch etwa 2 Stunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Warteraum war durchaus angenehm, wenn auch gut besucht. Man musste nur ab und zu in eine andere Halle laufen, um zu sehen, ob der Bahnsteig unseres Zuges schon ausgeschrieben war. Diese werden in Russland üblicherweise erst kurz vor Einfahrt oder Bereitstellung der Züge bekanntgegeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An den Kiosken am Bahnhofsvorplatz deckten wir uns noch mit Reiseproviant ein. Eigentlich keine zwingende Notwendigkeit, da man sich während der Fahrt immer verpflegen kann, auf vielfältigste Weise. Aber bei Getränken sollte man bei der Hitze schon einen Vorrat haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann wars soweit. Der Zug wurde angekündigt und der Bahnsteig bekanntgegeben. Die Massen setzten sich in Bewegung. Es war der Zug Nr. 339-340 Tschita-Moskau. Wir waren doppelt gespannt - einmal, ob man in einem Zug mit so hoher Nummer (wo ausländische Touristen viel seltener mitfahren) unser Eurodomino-Ticket anstandslos akzeptieren wird und zum Zweiten, wie wir platziert werden, da auf unseren Tickets keine festen Plätze angegeben waren (siehe auch &lt;a href="http://nordbaikal.blogspot.com/2007/01/die-reise-kann-beginnen.html"&gt;Beitrag zum Ticket-Kauf&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es lief alles problemlos, wenn gleich auch hier wieder unsere Tickets Neugier und Fragen aufwarfen und zwischen den Prowodnitsas herumgereicht wurden. Mit den Plätzen hatten wir das Pech, auf zwei verschiedene Abteile aufgeteilt zu werden, was sich aber im Nachhinein nicht als so schlimm herausstellte. Wir waren mit Regina in einem Abteil, wo bereits eine ältere Dame und eine Studentin im Gothic-Look waren. Johannes und Matze kamen in ein Abteil mit einem jungen blonden Mädchen und einem anfänglich etwas brummeligen Bisnesmen (businessman). Man hatte den Eindruck, er hatte Hoffnung auf einen romantischen Abend allein mit der Blondine im Abteil. Aber er taute irgendwann auch auf. Gewohnheitsgemäß merken wir kaum, wie der Zug sich in Bewegung setzte, während wir damit beschäftigt waren, uns einzurichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So rollten wir wieder mal in den Abend und irgendwann in die Nacht, diesmal der untergehenden Sonne hinterher. Wir machten es uns recht bald bequem und unterhielten uns noch ein wenig mit unseren Mitreisenden, während Johannes und Matthias noch mal zum Speisewagen tigerten um Bier zu holen: Durch insgesamt 35 Schiebetüren, die sie gezählt hatten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-5929441393877435266?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/5929441393877435266'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/5929441393877435266'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/07/abreise-aus-irkutsk.html' title='Abreise aus Irkutsk'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-2607397508377559418</id><published>2005-08-18T21:25:00.000+01:00</published><updated>2007-07-25T10:01:59.592+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Irkutsk'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sibirien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><title type='text'>Ein Tag in Irkutsk</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;18.08.05 8:00 Uhr:&lt;/span&gt; Nach der Nacht im Hotel gab es ein hoteltypisches Frühstück vom Frühstücksbuffet. Man spürte, dass das Hotel relativ neu war und bemüht, sich zu etablieren. Alle waren zuvorkommend und höflich. Die Hotelmanagerin beantwortete uns geduldig unsere Fragen: Wo kann man Geld tauschen?, Wie kommt man am besten ins Stadtzentrum?... und so weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="322" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20577.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="In der Nähe des Marktes (Rynok) stiegen wir aus. Die Irkutsker Innenstadt war geprägt von einem Mix aus alten sibirischen Holzhäusern und moderneren Neubauten." src="http://lh5.google.com/GGenadi/RoFo4IsbeZI/AAAAAAAAATo/lxLW-blOKyM/s400/Baikal05%20577.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;In der Nähe des Marktes (Rynok) stiegen wir aus. Die Irkutsker Innenstadt war geprägt von einem Mix aus alten sibirischen Holzhäusern und moderneren Neubauten.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20578.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Die Reihen der alten Holzhäuser vor dem Rynok waren in ihrer Vielfalt und Anzahl sehr beeindruckend, auch wenn so manches Häuschen in erbärmlichem Zustand war." src="http://lh6.google.com/GGenadi/RoFo4YsbeaI/AAAAAAAAATw/GIeBhqB7Taw/s400/Baikal05%20578.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Die Reihen der alten Holzhäuser vor dem Rynok waren in ihrer Vielfalt und Anzahl sehr beeindruckend, auch wenn so manches Häuschen in erbärmlichem Zustand war.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20582.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Vor den Stufen zur Aussichtsterasse an der Angara mit einer russisch-orthodoxen Kirche im Hintergrund." src="http://lh6.google.com/GGenadi/RoFo4YsbebI/AAAAAAAAAT4/EGQ20gBTSPE/s400/Baikal05%20582.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Vor den Stufen zur Aussichtsterasse an der Angara mit einer russisch-orthodoxen Kirche im Hintergrund.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Geld tauschten wir schließlich in dem Außenhandelszentrum nebenan, wo es auch eine Bankfiliale gab. Dann ging es in die Stadt, und zwar mit der Straßenbahn. Die Verbindung war perfekt. Die Linie 3 hatte ihre Endhaltestelle direkt vor dem Hotel und führte ins Stadtzentrum vor den Zentralmarkt. Beeindruckend waren die Preise, 5 Rubel pro Person, was so etwa 20 Euro-Cent entsprach. Ein großer Rucksack kam allerdings 5 Rubel extra. Aber noch beeindruckender waren die Strafen fürs Schwarzfahren: 25 Rubel, also noch nicht einmal ein Euro - ein Witz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Nähe des Marktes (Rynok) stiegen wir aus. Die Irkutsker Innenstadt war geprägt von einem Mix aus alten sibirischen Holzhäusern und moderneren Neubauten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir schlenderten durchs Zentrum und versuchten, so etwas, wie den zentralen Platz zu finden. Die alten Holzhäuser vor dem Rynok waren in ihrer Vielfalt und Anzahl sehr beeindruckend, auch wenn so manches von ihnen in erbärmlichem Zustand war. Das Viertel mit den Holzhäusern wurde hinter dem Rynok von einem großen Kaufhauskomplex abgelöst. Dahinter begann eine Fußgängerzone mit buntem, geschäftigem Treiben. Hier gab es auch teurere Läden, Cafes und Restaurants und andere private Häuser. Sie waren aus Stein, aber offensichtlich historische Substanz und gut restauriert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hinter der Fussgängerzone begannen noch repräsentativere Bauten. Viele davon waren Verwaltungen, oder Banken. Ein Internetcafe fanden wir hier auch. Dann kam ein gestreckter Platz, de sich als Forum bis zum Ufer der Angara erstreckte. Hier waren die regionalen und städtischen Verwaltungssitze. Der Platz war durch Bänke und Grünanlagen aufgelockert, aber dennoch steriler und weniger belebt, als die Gegend von Rynok und Fussgängerzone. Dennoch empfand ich dies nach dem Trubel zuvor als wohltuend. Da die Mittagshitze aufstieg und sich zwischen den Steinfassaden auflud, kauften wir uns ein Eis und relaxten am Rand eines Springbrunnens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="322" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20583.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Hier verweilten wir ein ein wenig und schauten von der Terasse über die Angara, wo wir Angler in ihrem Boot beobachteten." src="http://lh6.google.com/GGenadi/RoFo4YsbecI/AAAAAAAAAUA/DHk6y2YGSzs/s400/Baikal05%20583.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Hier verweilten wir ein ein wenig und schauten von der Terasse über die Angara, wo wir Angler in ihrem Boot beobachteten.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20584.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Schließlich liefen wir vorbei an den Kirchen wieder in Richtung des Geschäftsviertels." src="http://lh6.google.com/GGenadi/RoFo4YsbedI/AAAAAAAAAUI/pQv88mOoais/s400/Baikal05%20584.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Schließlich liefen wir vorbei an den Kirchen wieder in Richtung des Geschäftsviertels.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20585.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Wir schlenderten über die Fußgängerzone zurück zum Rynok. Hier begegnete uns sogar eine wandelnde Hotdog-Werbung und im Hintergrund ist das Markthallengebäude zu sehen." src="http://lh5.google.com/GGenadi/RoFpYIsbeeI/AAAAAAAAAUQ/uwALe7KSrtk/s400/Baikal05%20585.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Wir schlenderten über die Fußgängerzone zurück zum Rynok. Hier begegnete uns sogar eine wandelnde Hotdog-Werbung und im Hintergrund ist das Markthallengebäude zu sehen.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Dann schlenderten wir zur Angara, vorbei an einigen russisch-orthodoxen Kirchen und der ewigen Flamme zu Ehren der Gefallenen des Großen Vaterländischen Krieges (wie man in Russland der 2. Weltkrieg nennt).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier verweilten wir ein ein wenig und schauten von der Terasse über die Angara, wo wir Angler in ihrem Boot beobachteten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am anderen Flussufer wurden die Siedlungsformen wieder ländlicher und man sah in den entfernten Hügeln die Stadtgrenze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich liefen wir vorbei an den Kirchen wieder in Richtung des Geschäftsviertels. Auf der Freitreppe einer Kirche standen einige ärmlich gekleidete Menschen. Es waren Bettler, die in der Nähe der Kirche auf eine erhöhte Mildtätigkeit der Passanten hofften. Ich gab einigen etwas Kleingeld. Dann liefen wir weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Geschäftviertel ließen wir uns schließlich in einem Straßencafe nieder und bestellten Schaschlyk und Becks-Bier. Das war unser Mittagessen - sehr entspannt, fast Bayrisch-Bierzeltmäßig unter großen Sonnenschirmen. Wir verweilten hier recht lange, bis die Jungs zu drängen begannen, man müsse ja nochmal ins Internetcafe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also liefen wir den Weg weiter in Richtung Rynok und verbrachten eine weiter Stunde (oder mehr?) im Internetcafe. Auch dieses war (wie auch in Sewerobaikalsk) kein Cafe, sondern eher ein Terminal-Saal - aber ebenfalls extrem preiswert. Hier konnte man auch ein Gefühl dafür bekommen, wie viele ausländische Backpacker doch in Irkutsk so rumlaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit war es auch schon wieder Nachmittag und wir schlenderten über die Fußgängerzone zurück zum Rynok. Hier begegnete uns sogar eine wandelnde Hotdog-Werbung. Insgesamt hatte man den Eindruck von mannigfaltigem und prosperierendem Kleingewerbe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann gings mit der Straßenbahn wieder zurück zum Hotel, wo wir den Tag ausklingen ließen. Am nächsten Tag würden wir die Stadt verlassen, wenn auch erst am späten Nachmittag. Nochmals löcherten wir die Hotelmanagerin mit verschiedensten Fragen und bezahlten auch gleich die Hotelrechnung.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-2607397508377559418?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/2607397508377559418'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/2607397508377559418'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/06/ein-tag-in-irkutsk.html' title='Ein Tag in Irkutsk'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-948179892141736197</id><published>2005-08-17T22:51:00.000+01:00</published><updated>2007-07-20T14:00:07.793+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Irkutsk'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sibirien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 am Baikal'/><title type='text'>Baikal-Epilog: Olchon-Irkutsk</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;font face="arial" size="2"&gt;&lt;font color="#999999"&gt;17.08.05 13:00 Uhr:&lt;/font&gt; Nachdem das Boot ins Maloje Morje einglaufen ist, sollte es noch fast zwei Stunden dauern, bis es am Südende der hundert Kilometer langen Insel anlegen würde. Nun befand sich der Blick auf die Küste Olchons backbords - eine Steppenlandschaft über der schroffen, felsigen Küste. Gleichzeitig entfernten wir uns etwas von der Westküste mit ihren teilweise bewaldeten Berghängen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="322" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20553.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Die Westküste am Nordende des Maloje Morje (kleines Meer) - westlich von Olchon." src="http://lh4.google.com/image/GGenadi/RnatMosbePI/AAAAAAAAARI/-DJl4LTOPKg/s400/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20553.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Die Westküste am Nordende des Maloje Morje (kleines Meer) - westlich von Olchon.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20561.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Eine von mehreren kleinen bizarren Fels-Eilanden, die der Westküste vorgelagert waren." src="http://lh4.google.com/image/GGenadi/RnatMosbeQI/AAAAAAAAARQ/Bd8LE1ExAJE/s400/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20561.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Eine von mehreren kleinen bizarren Fels-Eilanden, die der Westküste vorgelagert waren.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20563.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Eine eigentümliche Anlegestelle auf Olchon - ein alter, auf Grund gesetzter Lastkahn, wo Helmut und seine Weggefährten an Land gingen." src="http://lh4.google.com/image/GGenadi/RnatMosbeRI/AAAAAAAAARY/XuRPegyetAo/s400/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20563.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Eine eigentümliche Anlegestelle auf Olchon - ein alter, auf Grund gesetzter Lastkahn, wo Helmut und seine Weggefährten an Land gingen.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Im Gegensatz zum Nordbaikal war hier schon "etwas mehr" los. Man sah ab und zu andere Boote und trotz des Überflusses an wilden Landschaften schienen die besiedelten Stellen häufiger zu werden. Wir passierten einige kleine bizarre Fels-Eilande, die der Küste im Westen vorgelagert waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So glitten wir an der Steppenlandschaft Olchons dahin, bis am südlichen Ende eine merkwürdige Anlegestelle in Sicht kam. Es war ein altes Frachtschiff, welches am Ufer auf Grund gesetzt wurde. Der alte Rumpf war kurzerhand in ein Pier umgewandelt worden, welches die Kometa nun ansteuerte. Das war das Ziel für Helmut und seine neuen Weggefährten. Sie wollten einige Tage auf Olchon verbringen, bevor sie sich auf den Weg machen würden, um über Irkutsk, Ulan-Ude und die Transmongolische Eisenbahn nach China zu fahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier gingen sie an Land, nachdem wir uns herzlich von einander verabschiedet hatten. Ihnen stand nach einigen besinnlichen Tagen auf Olchon ja noch eine gewaltige Weltreise bevor. Helmut hat seinen &lt;a href="http://eurasia2005.blogspot.com/2005_08_18_archive.html"&gt;Olchon-Aufenthalt&lt;/a&gt;, aber auch die ganze Tour in seinem &lt;a href="http://eurasia2005.blogspot.com/"&gt;Eurasia-Blog&lt;/a&gt; beschrieben und vor allem reichlich bebildert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon bald ging es weiter und die Kometa durchfuhr die engste Stelle zwischen dem Südende Olchons und der Westküste, wo eine Autofähre die Insel mit dem Festland verbindet. Dann ging es wieder auf den offenen Baikal hinaus. Das nächste Ziel würde Port Baikal sein. Wie wir zwischenzeitlich erfahren hatten, würden wir dort auf ein kleineres Tragflächenboot umsteigen müssen. Aus welchen Gründen auch immer fuhr die große Kometa nicht direkt bis Irkutsk.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="322" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20564.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Am Pier in Port Baikal. Hier stiegen wir auf ein kleineres Tragflächenboot nach Irkutsk um." src="http://lh5.google.com/image/GGenadi/RnatM4sbeSI/AAAAAAAAARg/Z0jHABKWoEM/s400/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20564.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Am Pier in Port Baikal. Hier stiegen wir auf ein kleineres Tragflächenboot nach Irkutsk um.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20571.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Der Schamanenstein (im Wasser vor dem großen Gebäude) ist kaum zu erkennen. Der Legende nach schleuderte der Vater Baikal diesen Felsbrocken seiner Tochter Angara hinterher, als diese ihn für den Recken Jenissej verließ." src="http://lh5.google.com/image/GGenadi/RnatM4sbeTI/AAAAAAAAARo/B_ZjbcoEBwo/s400/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20571.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Der Schamanenstein (im Wasser vor dem großen Gebäude) ist kaum zu erkennen. Der Legende nach schleuderte der Vater Baikal diesen Felsbrocken seiner Tochter Angara hinterher, als diese ihn für den Recken Jenissej verließ.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20573.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Die beiden Tragflächenboote lieferten sich ein Rennen und im Hintergrund entschwand der Baikal." src="http://lh4.google.com/image/GGenadi/RnauKosbeVI/AAAAAAAAAR4/osGIPYandIk/s400/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20573.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Die beiden Tragflächenboote lieferten sich ein Rennen und im Hintergrund entschwand der Baikal.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Irgendwann kam Listwianka in Sicht und man konnte den Angara-Abfluss erkennen. Dann liefen wir in Port Baikal ein, wo es hieß: Aussteigen. Zur Weiterfahrt standen gleich zwei kleinere Tragflächenboote bereit, in welche die Reisenden aus der Kometa einstiegen, aber auch einige Tagestouristen aus Port Baikal. Dann ging es los, vorbei an Listwianka in den Lauf der Angara hinein. Am Schamananstein, den man kaum ausmachen konnte, trieben einige kleinere Boote. Dann ging es in schneller Fahrt nach Irkutsk, wobei sich die beiden Tragflächenboote ein Rennen mit wechselnder Führung lieferten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Irkutsk kamen wir recht bald an - am Passagierhafen oberhalb der Angarastaumauer. Oliver und Franziska wurden vom Shuttleservice ihres Hotels abgeholt. Wir hatten es nicht so komfortabel und suchten uns ein Marschroutentaxi ins Stadtzentrum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über das Internet (im Internetcafe in Sewerobaikalsk) hatte ich für uns verbliebene vier Leute ein Hostel gebucht, welches in Bahnhofsnähe lag. Wir fanden es auch recht schnell und klingelten an der Tür. Keine Reaktion. Wir drückten uns eine geschlagene Stunde vor dem Haus rum, klingelten immer wieder und befragten Anwohner, ob irgend jemand etwas wüsste. Alles Fehlanzeige, keiner konnte was sagen, keiner wusste etwas. Schließlich resümierten wir, dass das Hostel wohl nicht mehr existiert und dies auf der Internetseite von Hostelworld nocht nicht bekannt war und so liefen wir zum Taxistand am Bahnhof hinunter. Dort bestiegen wir ein Taxi mit der Order zu einer weiteren Hosteladresse zu fahren (dem Angara-Hostel).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20576.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Der Passagierhafen von Irkutsk kommt in Sicht. Er liegt oberhalb der Angara-Staumauer." src="http://lh6.google.com/GGenadi/RoFvgYsbekI/AAAAAAAAAVc/TNLuNS_Ferc/s400/Baikal05%20576.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Der Passagierhafen von Irkutsk kommt in Sicht. Er liegt oberhalb der Angara-Staumauer.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Dort angekommen sah es wieder recht suspekt aus und ich bat den Taxifahrer, zu warten. Es dämmerte bereits und wir wurden unruhig. Aber auch hier wurde uns gesagt, dass das Hostel hier nicht mehr existiere. Nun gab ich dem Taxifahrer die Order, uns zu einem Hotel zu fahren - am Besten nicht zu teuer und nicht zu billig.&lt;br /&gt;Er schlug vor "Hotel Profsojusnaja" (Hotel der Gewerkschaften). Der Vorteil sei, dass in der Nähe noch weitere Hotels zum Ausweichen seien. Also fuhren wir dahin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es lag in der Nähe des Flughafens. Auch dort wurden wir enttäuscht. Alles ausgebucht. Also wandte ich mich ans nächste Haus am Platz. Neben einem protzigen Kongresszentrum mit Hotel gab es ein Hotel "Solnyshonik" (Kleine Sonne, oder Sönnchen). Dieses Hotel war in der oberen Etage eines Verwaltungsgebäudes untergebracht und nur durch einen kleinen Eingang mit unscheinbarem Schild zu erkennen. Dort hatten wir Glück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bezahlte den Taxifahrer und entließ ihn. Dann checkten wir ein. Die Zimmer waren eine Art Appartments mit zwei Zweibettzimmern, einem Flur, Bad und Toilette. Die Zimmer gingen nach hinten hinaus und man hatte den Blick über ein Werkstattgelände in Richtung Flughafen. Nachdem die Unterbringung gesichert war, gingen die Jungs nochmal eine Runde raus (an einen Kiosk, den sie da gesehen hatten) und Regina und ich duschten und schauten dann ein wenig einen deutschsprachigen Fernsehsender, den wir beim Zappen entdeckt hatten.&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-948179892141736197?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/948179892141736197'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/948179892141736197'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/06/baikal-epilog-olchon-irkutsk.html' title='Baikal-Epilog: Olchon-Irkutsk'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-7725282559879345858</id><published>2005-08-17T11:56:00.000+01:00</published><updated>2007-07-16T12:57:29.453+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sewerobaikalsk'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sibirien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nordbaikal'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 am Baikal'/><title type='text'>Baikal-Epilog: Kometa</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;17.08.05 6:30 Uhr:&lt;/span&gt; Die Nacht war etwas kürzer, aber wir waren alle munter und fanden uns pünktlich zum Frühstück ein. Die restlichen Sachen wurden noch gepackt. Gut, dass man bei Sascha zur Morgenwäsche auch in die Banja ausweichen konnte, wo es eine Toilette und warmes Wasser gab, denn bei 11 Personen, die etwa gleichzeitig ins Bad wollen, wird es zwangsläufig eng.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Morgen war frisch aber es würde wohl sonnig werden. Die Gruppe sollte mit dem SchTEO-Bus zum Hafen gefahren werden, doch zuerst fuhr Mariasow mit seinem Lada vor. Er schlug vor, mit mir zum Hafen voraus zu fahren - eben wegen des Tumults beim Einsteigen, von dem er bereits am Vorabend gesprochen hatte. Er meinte, ich würde am Anleger schon mal einen vorderen Platz einnehmen, damit nichts schief geht. Ich verabschiedete mich also von Sascha und Nadja, während die anderen ihre Rucksäcke im Hof aneinander stellten und fuhr mit Ewgenij Aleksandrowitsch los.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="322" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20542.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Matzes Blick schweift in die Ferne. Hinter ihm bleibt Sewerobaikalsk zurück und rechts im Bild entschwindet Nishneangarsk." src="http://lh3.google.com/image/GGenadi/RnasjYsbeKI/AAAAAAAAAQg/7b2XX9rc01E/s400/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20542.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Matzes Blick schweift in die Ferne. Hinter ihm bleibt Sewerobaikalsk zurück und rechts im Bild entschwindet Nishneangarsk.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20543.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Beim Blick in Fahrtrichtung sah man nur den offenen Baikal und rechts die Gebirgszüge der Westküste - der Baikalskij Chrebet." src="http://lh3.google.com/image/GGenadi/RnasjYsbeLI/AAAAAAAAAQo/qCKCrw2JZig/s400/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20543.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Beim Blick in Fahrtrichtung sah man nur den offenen Baikal und rechts die Gebirgszüge der Westküste - der Baikalskij Chrebet.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20544.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Ein Bild vom mittleren Passagierraum, in welchem wir saßen: Florian möge mir verzeihen, dass ich ihn mit vollen Backen erwischt habe, nachdem er herzhaft in sein Brötchen gebissen hatte." src="http://lh4.google.com/image/GGenadi/RnasjosbeMI/AAAAAAAAAQw/mJF5EqZjHPY/s400/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20544.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Ein Bild vom mittleren Passagierraum, in welchem wir saßen: Florian möge mir verzeihen, dass ich ihn mit vollen Backen erwischt habe, nachdem er herzhaft in sein Brötchen gebissen hatte.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Am Hafen angelangt, verstand ich, was er meinte. Am Pier hatte sich bereits eine Menschentraube gebildet - keine geordnete Schlange. Dabei war die Kometa noch nicht in Sicht. Ich stellte mich also bei der Traube hinzu. Mariasow erklärte mir, dass erst die Passagiere mit Tickets an Bord dürfen. Danach würde der Steward die leeren Plätze zählen und diese Anzahl an den Rest der Leute die noch keine Fahrkarten haben, verkaufen. Das Problem sei nur manchmal, trotz vorhandener Tickets durch die Menschentraube zum Steward zu gelangen, meinte Mariasow.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenig später sah ich den SchTEO-Bus einrollen und die Gruppe kam mit Rucksäcken bepackt den Pier entlang getippelt. In der Menschentraube erkannte ich auch weitere bekannte Gesichter. Die Irkutsker Truppe, die in der Ajaja-Bucht in den letzten Tagen in unserer Nähe kampierte, war auch dabei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgend jemand rief: "Die Kometa kommt!". Tatsächlich, in der Morgensonne sah man ein Gleißen auf dem Wasser - die Gischtspur der Kometa glitzerte im Morgenrot und kam sehr schnell näher. Nach ihrer Abfahrt in Nishneangarsk kam sie nach etwa einer halben Stunde im Hafen von Sewerobaikalsk an. Leider hatte ich dabei nicht ans Fotografieren gedacht. &lt;a href="http://img102.imageshack.us/my.php?image=04_098.jpg"&gt;Helmut war mit der Kamera schneller bei der Hand und erwischte die einlaufende Kometa&lt;/a&gt;. Sein kompletter Beitrag zur &lt;a href="http://eurasia2005.blogspot.com/2005_08_17_archive.html"&gt;Kometafahrt (gut illustriert) ist in seinem Eurasia-Blog zu finden&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem die Kometa angelegt hatte ging es dann doch geordneter zu, als man gedacht hätte. Der Steward rief mehrfach Passagiere mit reservierten Plätzen (also Fahrkarten aus dem Vorverkauf) auf und die Menschentraube ließ solche auch problemlos durch. Wir verabschiedeten uns kurz von Ewgenij Aleksandrowitsch und gingen an Bord. Die Rucksäcke wurden in verschiedenen Ecken gestapelt und die Plätze eingenommen und bald schon ging es los.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="322" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20545.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Blick von meinem Platz nach vorn zum Durchgang in den vorderen Passagierraum." src="http://lh3.google.com/image/GGenadi/RnauKYsbeUI/AAAAAAAAARw/6sastqnXGCA/s400/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20545.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Blick von meinem Platz nach vorn zum Durchgang in den vorderen Passagierraum.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20550.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Oliver auf der Raucherplattform (Oder Fotografenlounge?). Nach 150 km weicht die Taiga schon dem Steppenland." src="http://lh4.google.com/image/GGenadi/RnasjosbeNI/AAAAAAAAAQ4/OaGuOYOBQYs/s400/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20550.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Oliver auf der Raucherplattform (Oder Fotografenlounge?). Nach 150 km weicht die Taiga schon dem Steppenland.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20552.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Genug vom Gucken - Matze und Johannes halten Mittagsschläfchen." src="http://lh4.google.com/image/GGenadi/RnasjosbeOI/AAAAAAAAARA/8WV61K3HZ0k/s400/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20552.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Genug vom Gucken - Matze und Johannes halten Mittagsschläfchen.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Die Kometa war innen, wie ein Passagierjet bestuhlt, nur etwas großzügiger mit mehr Beinfreiheit, dafür aber auch etwas abgenutzter. Es gab drei Passagierräume dieser Art, einer im Vorderschiff mit Panoramablick nach vorn durch eine große verglaste Front, einer im mittleren Bereich, wo auch wir saßen und einen im Achterschiff, wo es auch einen Kiosk gab. Zwischen diesen Passagierräumen gab es Ausgänge zu kleinen offenen Decksplattformen, wo sich die Raucher und Fotografierwütigen trafen. Am Heck gab es auch eine kleine offene Plattform, die etwas windgeschützter war - immerhin fuhr die Kometa mit 50-60 km/h über den Baikal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kometa hielt sich während der gesamten Fahrt nahe der Westküste. So passierten wir als erstes Baikalskoje, wenig später das Kap Kotelnikowskij und glitten langsam an der Silhouette des Baikalskij Gebirgszuges entlang. Der Ausblick war atemberaubend und das viele Stunden lang. Irgendwann war man gesättigt davon und gab sich einem Schläfchen hin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ausser Schlafen und Rausgucken war natürlich auch Essen und Trinken angesagt. Wir hatten zwar alles dabei, aber im Achterschiff gab es auch einen Kiosk, der gut gefragt war. Die zwei Toiletten zwischen Mittel- und Achterschiff waren allerdings etwas wenig für die Anzahl an Passagieren und bildeten öfter einen Engpass.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kann sich leicht ausrechnen, wie lange die Fahrt dauern würde. Trotz flotter 50-60 km/h würden wir bis Irkutsk 12 Stunden fahren, wenn man die Halts auf Olchon und Port Baikal berücksichtigt - eine lange Fahrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die heilige Nase erreichen wir nach etwa 3 Stunden. Leider sind wir zu weit von der Ostküste entfernt, um diese eindrucksvolle Halbinsel in ihrer Pracht wahrzunehmen. Auch die Ushkani-Inseln können wir nur erahnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach 6 Stunden ereichen wir das Nordende von Olchon und fahren zwischen Olchon und der Westküste ins Maloe Morje, das kleine Meer ein.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-7725282559879345858?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/7725282559879345858'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/7725282559879345858'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/06/baikal-epilog-kometa.html' title='Baikal-Epilog: Kometa'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-8166044174817601169</id><published>2005-08-16T22:44:00.000+01:00</published><updated>2007-07-02T11:33:45.217+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sewerobaikalsk'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nordbaikal'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 am Baikal'/><title type='text'>Baikal-Epilog: Abschied in Saretschnoje</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;16.08.05 8:00 Uhr:&lt;/span&gt; Eine weitere erholsame Nacht in Saschas weichen Betten liegt hinter uns. Das Frühstück - etwas variiert, aber ähnlich wie das Gestrige war wieder schmackhaft und reichlich, so dass man sich fast wieder hinlegen wollte, so satt war man danach. Aber letztlich blieben alle konsequent bei ihren Plänen, wieder nach Sewerobaikalsk zu fahren und den Tag dort irgendwie zu verbringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da heute unser letzter Abend sein würde, planten wir eine kleine Abschiedsfeier in Saschas Haus, wozu wir die russischen Freunde einluden. Bis auf Nadja, die ja bereits nach Irkutsk abgereist war, würden alle kommen. Sascha und Nadja (die Wirtin) schlugen vor, Plow zu machen - dass würde für eine große Truppe wie wir genau das Richtige sein. Es gab aber auch einen anderen Anlass zum Feiern - Franziskas Geburtstag. Sie nahm diese Gelegenheit war, den Anteil der Kosten an der Feier für die russischen Freunde zu übernehmen und den Wein zu spendieren. So würde am Abend also ein Geburtstag und ein Abschied zu feiern sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Matze und Johannes waren wieder ausgiebig im Internetcafe und trafen sich später noch mit Ljuba. Mit ihr und mit Franziska gingen sie auch zum Stadtstrand. Die Gruppe um Oliver, Helmut und dessen neue Reisegefährten hatten ähnliches unternommen. Aber alle trudelten beizeiten wieder in Saschas Pension "Sadko" in Saretschnoje ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="322" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20534.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Kasim bereitet den Plow traditionell usbekisch auf offenem Feuer zu." src="http://lh3.google.com/image/GGenadi/RnUZtosbeGI/AAAAAAAAAPw/ZBtAAKjDlL0/s400/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20534.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Kasim bereitet den Plow traditionell usbekisch auf offenem Feuer zu.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20536.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Blick in Saschas Garten - In dem hübschen Pavillon steht Matze." src="http://lh3.google.com/image/GGenadi/RnUZtosbeHI/AAAAAAAAAP4/d2e9RxyXbmg/s400/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20536.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Blick in Saschas Garten - In dem hübschen Pavillon steht Matze.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20538.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Blick auf die Loggia, in der Oliver, Helmut und Florian (einer von Helmuts neuen Eurasia-Mitreisenden) wohnten." src="http://lh3.google.com/image/GGenadi/RnUZtosbeII/AAAAAAAAAQA/e1oDbJ4sR-Y/s400/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20538.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Blick auf die Loggia, in der Oliver, Helmut und Florian (einer von Helmuts neuen Eurasia-Mitreisenden) wohnten.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Dort stellte Sascha uns Kasim vor, einen Freund des Hauses, der aus Usbekistan stammte und wie uns Sascha offenbarte, den Plow (in anderen Turksprachen auch Pilaw genannt) auf traditionelle usbekische Art bereiten würde. Die Vorbereitungen dazu liefen bereits. Dazu hatten sie im Hof ein offenes Feuer gemacht und es mit ein paar Ziegeln eingefasst. Darauf platzierte Kasim eine große, gusseiserne, wok-ähnliche Pfanne, die er Kassam nannte. Als erstes briet er in etwa einem Liter Pflanzenöl geschnittene Zwiebeln aus, die er danach wieder rausnahm und entsorgte. Dies sei nur zum aromatisieren des Öls, erklärte er. Dann gab er verschiedene Zutaten (Fleisch, Gemüse) hinzu und würzte und briet sie. Schließlich kamen Reis und Wasser hinzu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Prozedur der Zubereitung währte recht lange und Sascha kredenzte zwischenzeitlich immer mal einen Wodka - auch für Matze und Johannes, so dass ich irgendwann mal sagte, es reicht für die beiden. Johannes legte sich schließlich bis zum Abendbrot noch etwas aufs Ohr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da war noch eine Sache mit den Tickets für die Kometa (das Tragflächenboot nach Irkutsk), welche am nächsten Morgen gehen würde. Um sicherzustellen, dass wir Plätze bekommen, haben wir in Irkutsk auf Olivers Namen die Tickets kaufen lassen. Dies wurde vom Hotel, welches Oliver in Irkutsk gebucht hatte, gegen einen Aufpreis organisiert. Diese Tickets wurden dem Kapitän übergeben und sollten uns direkt am Pier ausgehändigt werden. Evgenij Aleksandrowitsch Mariasow meinte jedoch, dass am Morgen am Pier im Sewerobaikalsk der Teufel los sei und es besser sei, die Tickets bereits am Abend entgegen zu nehmen, wenn die Kometa von Irkutsk kommend in Nishneangarsk angelegt hat, wo sie über Nacht liegen würde. Dazu wollte er mich am Abend mit dem Auto abholen, um (die ca. 25 km) nach Nishneangarsk zu fahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch erst einmal begann unsere Feier. Die russischen Freunde trudelten ein. Und bald fanden sich alle in Saschas Wohnzimmer wieder, wo der Plow serviert wurde. Wir feierten ausgelassen. Aber ich musste schließlich vorzeitig weg, um mit Mariasow wegen der Kometa-Tickets nach Nishneangarsk zu fahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20540.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Abschlussfeier in Saschas plüschig-gemütlichen Wohnzimmer. Leider musste ich die Feier vorzeitig verlassen, um mit Mariasow wegen der Kometa-Tickets nach Nishneangarsk zu fahren." src="http://lh3.google.com/image/GGenadi/RnUZtosbeJI/AAAAAAAAAQI/8L9L4AczKpw/s400/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20540.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Abschlussfeier in Saschas plüschig-gemütlichen Wohnzimmer. Leider musste ich die Feier vorzeitig verlassen, um mit Mariasow wegen der Kometa-Tickets nach Nishneangarsk zu fahren.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Mariasow fuhr einen älteren Lada. Von Saretschnoje ging es erstmal nach Sewerobaikalsk, wo er tankte. Dann fuhren wir weiter nach Nishneangarsk. Es dämmerte bereits. In Nishneangarsk fuhr er direkt ans Pier. Von dort kommend begegneten uns einige Männer. "Da ist der Kapitän, ich erkenne ihn" sagte Mariasow, bremste und sprach ihn an. Der sagte uns, wir mögen zum Schiff gehen und uns an den Steward wenden, er hätte Tickets, die ihnen in Irkutsk übergeben worden seien. Also fuhren wir bis ans Ende des Piers, wo die Kometa lag und gingen zögerlich an Bord. Dort wischte gerade eine Frau den Fussboden und ein Mann wirtschaftete herum. Wir sprachen sie an und erklärten unser Anliegen, während er mit skeptischem Blick zuhörte. Als ich schließlich Oliver Nachnamen nannte, hellte sich sich Blick auf. "Ah, genau der Name steht auf dem Umschlag - hier ist er". Damit übergab er mir die Tickets.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem wir das Schiff wieder verlassen hatten, trat Evgenij Aleksandrowitsch nachdenklich an die andere Seite der Mole, wo ein ordentlicher Wellengang vom offenen Baikal her anstürmte. "Hoffentlich verstärkt sich das nicht", sagte er, "lass uns zum Baikal beten...". Damit wandte er sich stumm zum offenen Baikal und verharrte ein, zwei Minuten. Dann kramte er in der Tasche und warf eine kleine Münze in die Wellen. Ich tat es ihm gleich. Er nickte und wir gingen zum Auto. Der Rückweg verlief bereits in völliger Dunkelheit und als er mich in Saretschnoje absetzte, war unsere Feier gerade auch zu Ende gegangen. Da wir am nächsten Morgen früh raus mussten begaben wir uns zu Bett. Die Rucksäcke waren bereits gepackt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sascha und Kasim allerdings machten sich noch einen ausgelassenen Abend in der Banja und tranken dabei ordentlich Wodka.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-8166044174817601169?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/8166044174817601169'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/8166044174817601169'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/06/baikal-epilog-abschied-in-saretschnoje.html' title='Baikal-Epilog: Abschied in Saretschnoje'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-8395110599423314286</id><published>2005-08-15T21:27:00.000+01:00</published><updated>2007-06-27T14:59:21.237+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sewerobaikalsk'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nordbaikal'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 am Baikal'/><title type='text'>Baikal-Epilog: Sewerobaikalsk</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;15.08.05 8:00 Uhr:&lt;/span&gt; Die Nacht in den gemütlichen Zimmern und weichen Betten hatten wir nach den Wochen in der Wildnis natürlich paradiesisch empfunden und so waren wir nach dem Aufstehen bester Stimmung. Das Frühstück war auch wieder großartig und opulent, mit Spiegeleiern, Bliny mit Varenje (Pfannkuchen mit selbstgemachter Marmelade) und Brot mit Aufschnitt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Johannes hatte allerdings etwas Bauchschmerzen und fühlte sich etwas unwohl. Vom vielen Essen am Vorabend, wie er meinte - aber vielleicht war auch der reichliche Vodka zum Abendbrot Schuld daran. Allerdings hatte er am Tag vor der Abreise aus der Ajaja-Bucht auch schon Übelkeitssymptome. Daher legte er sich nach dem Frühstück noch mal hin, während wir im Garten die beiden Zelte aufstellten, damit sie nochmal richtig abtrocknen konnten. Nadja stellte gegen einen kleinen Extra-Obulus ihre Waschmaschine zur Verfügung und fast jeder nutzte die Gelegenheit, ein paar Sachen zu waschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="322" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20528.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Eine Straße im alten Barackenviertel der BAM-Erbauer, wo sich auch das SchTEO befindet." src="http://lh6.google.com/image/GGenadi/RnBLjosbeAI/AAAAAAAAAOo/RO-snVYpBYw/s400/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20528.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Eine Straße im alten Barackenviertel der BAM-Erbauer, wo sich auch das SchTEO befindet.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20529.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Hinter dem Bahnhof gehts über eine Fusgängerbrücke, die die Gleise übespannt, weiter in Richtung Stadtstrand." src="http://lh3.google.com/image/GGenadi/RnBLj4sbeBI/AAAAAAAAAOw/arWgi8Rt59g/s400/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20529.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Hinter dem Bahnhof gehts über eine Fusgängerbrücke, die die Gleise übespannt, weiter in Richtung Stadtstrand.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20532.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Der Stadtstrand von Sewerobaikalsk - allerdings war dies wahrlich kein Badetag." src="http://lh3.google.com/image/GGenadi/RnBLj4sbeCI/AAAAAAAAAO4/0awkl698EJc/s400/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20532.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Der Stadtstrand von Sewerobaikalsk - allerdings war dies wahrlich kein Badetag.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Irgendwann am späten Vormittag traf dann einer nach dem anderen im SchTEO ein. Dort trafen wir Aljona und die russischen Campteilnehmer wieder. Für den GBT füllten wir Fragebögen aus, auf denen wir unser Camp bewerteten. Nebenbei unterhielten wir uns über dies und jenes und es verflog die Zeit. Schließlich verabschiedete sich einer nach dem anderen und wir machten uns in verschiedenen Gruppen auf ins Stadtzentrum. Es gab verschiedene Dinge zu erledigen, wie Essen, Einkaufen, Geld tauschen und das Internetcafe aufsuchen, was man in Zentrum von Sewerobaikalsk alles in einem Radius von 5 Weg-Minuten erledigen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Jugend blieb noch eine ganze Weile im Internet-Cafe und gind anschließend nochmal in ein richtiges Cafe, während Regina und Ich zum Stadtstrand spazierten. Das war ein Fußmarsch von 15-20 Minuten - erst zum Bahnhof, dann über die Fußgängerbrücke, die die Gleise überspannt und schließlich noch ein Stück durch einen Waldstreifen bis ans Ufer. Dieser Tag war wahrlich kein Badetag. Daher schlenderten wir am Ufer entlang in Richtung Hafen und kehrten nach einigen hundert Metern wieder um.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem wir zurück zum zentralen Platz geschlendert waren, stiegen wir in ein Marschroutentaxi (eine Kleinbus, der eine festgelegte Strecke fährt und bei Bedarf, wie ein Taxi angewunken werden kann - die Fahrt kostete im Stadtbereich 8 Rubel). Es war inzwischen später Nachmittag und auf uns wartete, wie bereits am Tag zuvor Saschas Sauna.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="322" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20527.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Johannes und Matze im Tauchbecken - die Linse des Fotoapparates beschlägt bereits." src="http://lh3.google.com/image/GGenadi/RnBLj4sbeDI/AAAAAAAAAPA/GCDo0dGeq-Q/s400/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20527.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Johannes und Matze im Tauchbecken - die Linse des Fotoapparates beschlägt bereits.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20524.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Oliver und Ich im Relax-Raum der Sauna - Bald kommt der Vertreter für Baikal-Duftöle." src="http://lh3.google.com/image/GGenadi/RnBLj4sbeEI/AAAAAAAAAPI/rBRthdcY9bI/s400/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20524.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Oliver und Ich im Relax-Raum der Sauna - Bald kommt der Vertreter für Baikal-Duftöle.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20523.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Nach dem letzten Saunagang gönne ich mir ein Bier." src="http://lh5.google.com/image/GGenadi/RnBLvYsbeFI/AAAAAAAAAPQ/G8ikjoXIuqw/s400/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20523.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Nach dem letzten Saunagang gönne ich mir ein Bier.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;In der Sauna hielten wir uns bestimmt einige Stunden auf. Neben der Sauna, die nach allen Regeln der Kunst als russische Banja angelegt war und dem obligatorischen Waschbereich und Tauchbecken gab es noch einen Aufenthaltsraum, der mit Kunstvollen Holzschnitzereien verziert war. Dort gönnte ich mir nach den Saunagängen noch ein Bierchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während wir noch in der Sauna waren, stellte sich Besuch ein, ein von Aljona vermittelter - ja nennen wir ihn mal so: freischaffender Düfte-Hersteller, der aus einheimischen Pflanzen ätherische Öle in Handarbeit herstellt. Da vor allem die Frauen, Franziska und Regina daran Interesse hatten kam er nun und präsentierte seine Öle. Aufgrund des knappen Timings einigten wir uns darauf, dies im Ruheraum von Saschas Sauna zu machen. Doch schließlich meinten auch einige der Jungs, dass so eine Ampulle Original-Öl aus der Baikalregion, von Hand gewonnen, ein schönes Souvenir sei und kauften ebenfalls etwas. Es gab zu jedem Fläschchen auch eine Art Beipackzettel mit entsprechenden Verwendungstipps.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich rief und Wirtin Nadja voller Ungeduld zum Abendbrot, da sie wieder Warmes zubereitet hatte, was kalt zu werden drohte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wäre noch zu erwähnen, dass weitere vier junge Leute zu uns gestoßen waren (ich weiß leider nicht mehr genau, ob an diesem Tag oder bereits am Tag zuvor), welche mit Helmut eine große Eurasien-Reise antreten wollten, die im wesentlichen per Zug bis Schanghai und über Zentralasien zurück nach Europa führen sollte. Diese Reise war ein Planungs-Genie-Streich von Helmut und den &lt;a href="http://eurasia2005.blogspot.com/"&gt;Link zu seiner großen Eurasia-Tour möchte ich niemandem vorenthalten&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Regina und Ich hatten für heute genug und begaben uns langsam zur Ruhe, während Matthias und Johannes sich nochmal mit den Sewerobaikalsker Freunden trafen um Nadja und Semjon (Aljonas jüngerer Bruder) zum Zug nach Irkutsk zu begleiten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-8395110599423314286?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/8395110599423314286'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/8395110599423314286'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/06/baikal-epilog-sewerobaikalsk.html' title='Baikal-Epilog: Sewerobaikalsk'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-5517974770507402365</id><published>2005-08-14T22:28:00.000+01:00</published><updated>2007-06-22T19:22:16.026+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Great Baikal Trail'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sewerobaikalsk'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nordbaikal'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 am Baikal'/><title type='text'>Ecopatrol Ende - Die Zivilisation hat uns wieder</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;14.08.05 16:00 Uhr:&lt;/span&gt; Wir nähern uns Sewerobaikalsk. Beim Einlaufen in den Hafen sind alle wieder putzmunter. Nur etwas fröstelnd nach dem Schläfchen an Bord stehen einige an der Reeling. Wir werden am Pier empfangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beide Mariasows sind da und wir sehen einen orangefarbenen Bus am Ende des Piers. Es ist der SchTEO-Bus (SchTEO: Schule für Tourismus und Ökologische Bildung). Einige Eltern der Sewerobaikalsker Teilnehmer sind auch da und begrüßen ihre Kinder, aber auch uns herzlichst. Nun beginnt ein emsiges Treiben, wobei allen wieder warm wird. Das Gepäck und die Ausrüstung wird von Bord geladen und zum Bus geschleppt. Dann heißt's "Aufstellung nehmen zum Gruppenfoto. Die Zivilisation hat uns wieder!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20521.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Dann heißt es: Aufstellung nehmen zum Gruppenfoto. Die Zivilisation hat uns wieder!" src="http://lh5.google.com/image/GGenadi/RjDyWGkYrmI/AAAAAAAAAMs/k2ZfXM8QVzA/s400/%5C%5CFsg%5Cweb%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20521.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Dann heißt's "Aufstellung nehmen zum Gruppenfoto. Die Zivilisation hat uns wieder!&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Dann steigen alle in den Bus und es geht in Richtung SchTEO. Mir wird das merkwürdige Gefühl stehts in Erinnerung bleiben, welches ich empfand, als ich nach diesen zwei Wochen erstmals wieder Autoverkehr sah. Obwohl in Sewerobaikalsks wirklich nicht viel Verkehr ist, kam es mir einfach unwirklich vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;im SchTEO hieß es dann nochmal ausladen. Dann kam ein herzlicher Abschied und Mariasow offenbarte uns, er hätte ein nettes Hotel, eine Art Pension für uns aufgetrieben, wo man uns schon erwartet. Also ging es nochmal mit dem Bus ein Stück weiter - nach Außerhalb. Unser Ziel war eine Eigenheimsiedlung auf der anderen Seite des Tyja-Flusses: Saretschnoje (Zarechnoye). Dort fuhren wir noch bis ganz ans Ende dieser Siedlung, wo hinter ein paar versteuten Weideflächen bereits wieder die Wildnis begann. Unser Ziel war erreicht. Eine Holzvilla die uns auf Anhieb gefiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20537.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Unser Ziel war erreicht. Eine Holzvilla die uns auf Anhieb gefiel." src="http://lh4.google.com/image/GGenadi/Rj3WCmkYrnI/AAAAAAAAANg/Xh0crHMyxpY/s400/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20537.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Unser Ziel war erreicht. Eine Holzvilla die uns auf Anhieb gefiel.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Hier lernten wir Sascha Kropatschjow und seine Frau Nadeschda kennen, unsere Gastgeber. Das Haus hatte zwei Etagen. In der Oberen befanden sich vier Zimmer und eine verglaste Veranda, die im Sommer ebenfalls als Gästezimmer genutzt wurde. Unten waren Diele, Küche, Wohnzimmer, und die Räume der Gastgeber. Über den Hof gab es eine hervorragende Sauna. Nach den Worten von Sascha, der ein begeisterter Saunagänger ist, die Beste in Sewerobaikalsk. Er bot sie uns auch gleich zur Nutzung an. Sascha ist wirklich eine Plaudertasche. Mit Oliver versuchte er dann noch, seine angestaubten Französischkenntnisse zu trainieren - armer Oliver. Alles in allem waren wir aber glücklich angekommen und hatten einen Abend mit Komfort in höchster Vollendung, der nach einem opulenten Abendbrot mit Saschas Begrüßungswodka in weichen, bequemen Betten endete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/sadko/index_de.html"&gt;Mehr über Saschas Pension hier&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-5517974770507402365?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/5517974770507402365'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/5517974770507402365'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/06/ecopatrol-ende-die-zivilisation-hat-uns.html' title='Ecopatrol Ende - Die Zivilisation hat uns wieder'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-1077569693662850318</id><published>2005-08-14T16:28:00.000+01:00</published><updated>2007-06-17T13:08:16.112+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Great Baikal Trail'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ajaja-Bucht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 am Baikal'/><title type='text'>Ecopatrol Tag 13 - Zitterpartie bis zum Finale</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;14.08.05 7:00 Uhr&lt;/span&gt;: Da wir am Morgem keine besonderen Verpflichtungen haben, stehen wir eher spät auf. Bis auf die Ungewissheit der Rückreise sind wir ziemlich gelassen. Es hatte wieder geregnet in der Nacht und war recht frisch an diesem Morgen. Trotzdem hatten zwei Männer aus der Irkutsker Truppe bereits im Baikal gebadet - harte Burschen - und waren gerade dabei, das Kochfeuer zu entfachen. Wir würden sie mit dem Kochen vorlassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Franzose mit dem aufblasbaren Kajak und sein Sherpa aus Sewerobaikalsk kamen auch bald aus ihren Zelten und begannen, für den Aufstieg zum Frolicha-See zu packen. Irgendwann waren sie soweit, verabschiedeten sich und zogen los.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das gecharterte Minikreuzfahrtboot lag ebenfalls noch in der Bucht. Wann der sportliche Geschäftsmann seine Wanderung von Chakusy beendet hatte und in der Ajaja eintraf, haben wir nicht mitbekommen, aber auf dem Boot war noch nicht viel zu sehen. Nur der Skipper war an Land gekommen und streunte durch das Unterholz am Ufer auf der Suche nach Zedernzapfen (Zapfen der sibirischen Zirbelkiefer, deren Kerne essbar sind, ähnlich den Pinienkernen). Wir entschlossen uns, ihn wegen einer Mitreisegelegenheit anzusprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="322" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20503.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Das Boot lief aus und verließ die Ajaja-Bucht. Dies war nun der entgültige Abschied. Alle hatten sich am Achterschiff versammelt und schauten zurück." src="http://lh5.google.com/image/GGenadi/RjDxtGkYrgI/AAAAAAAAAL8/EIpfxveVoV4/s288/%5C%5CFsg%5Cweb%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20503.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Das Boot lief aus und verließ die Ajaja-Bucht. Dies war nun der entgültige Abschied. Alle hatten sich am Achterschiff versammelt und schauten zurück.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20507.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Der Wind auf dem See war frisch und die Wolken vermittelten eine düstere Stimmung. Die Berge hinter der Ajaja wirkten dunkel und bedrohlich." src="http://lh5.google.com/image/GGenadi/RjDxtGkYrhI/AAAAAAAAAME/F-5I3B6Wdw0/s288/%5C%5CFsg%5Cweb%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20507.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Der Wind auf dem See war frisch und die Wolken vermittelten eine düstere Stimmung. Die Berge hinter der Ajaja wirkten dunkel und bedrohlich.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20509.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Das einzige Fahrzeug in Chakusy: Ein Trekker-artiges Fahrzeug, ein sogenannter Geräteträger." src="http://lh4.google.com/image/GGenadi/RjDyV2kYriI/AAAAAAAAAMM/whFSO42Z8tU/s288/%5C%5CFsg%5Cweb%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20509.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Das einzige Fahrzeug in Chakusy: Ein Trekker-artiges Fahrzeug, ein sogenannter Geräteträger.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Gesagt, getan - wir sprachen ihn an und schnell entwickelte sich eine Preisverhandlung. Ich argumentierte, dass ich keinen Spielraum beim Geld hätte, da unsere Überfahrt bereits anderweitig bezahlt wurde und bot ihm maximal 120 Dollar. Ich erklärte, seine Fahrt sei ja ebenfalls schon bezahlt und unser Obulus wäre für ihn "add on" - ein Zuverdienst. Er müsse nur seine Charterkunden fragen, ob sie etwas dagegen hätten. Wir waren aber in dieser Frage zuversichtlich, da sich unsere Schweizer Franziska und Oliver, die beide Französisch sprechen, bereits am Vorabend mit einigen der Franzosen unterhalten hatten und unsere Lage schilderten. Wir hofften also auf deren Verständnis.&lt;br /&gt;Der Skipper schien darauf einzugehen, wollte aber nochmal Rücksprache nehmen. Wir warteten. Doch dann erschien er wieder und begann neu zu verhandeln. Verschiedenste Gründe brachte er nun hervor, warum es auf einmal problematisch war, bis hin zur Anzahl der Personen: 12 Personen seien über der zulässigen Anzahl und der Kapitän risikiert somit sein Patent.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich gab es auch einen Preis, mit dem dieses Risiko bezahlt werden sollte: 400 Dollar. Eigentlich wäre das immer noch eine annehmbare Summe für solch eine Überfahrt, aber einerseits war es nicht akzeptabel, in einer Preisverhandlung eine "mehr als Verdreifachung" hinzunehmen und andererseits meinte Tanja, wir sollten das GBT-Budget nicht mit einer solchen Ausgabe belasten. Aljona würde bestimmt ein anderes Boot auftreiben. Also gingen wir darauf nicht ein, konnten uns aber mit dem Skipper darauf einigen, einen von uns nach Sewerobaikalsk mitzunehmen, damit derjenige unsere Lage bei Aljona klarmachen konnte. Die Wahl viel auf Andrej. Gegen Mittag lief das Boot schließlich aus - mit Andrej an Bord, der etwas unglücklich dreinschaute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir aber warten weiter, warteten Stunden bis schließlich wieder ein Boot Kurs auf das Ufer nahm. Als es sich dem Ufer näherte - es war wieder ein Boot der Jaroslawets-Klasse - erkannten wir am Bug Aljona und wer stand da neben ihr? - Andrej!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="322" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20511.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Der Kutter lag am Anleger und wartete. Die Luft war heute frisch und klar, sodass man die andere Seite des Sees sehen konnte, den Gipfelzug des Baikalskij Chrebet." src="http://lh5.google.com/image/GGenadi/RjDyWGkYrjI/AAAAAAAAAMU/E7hZ94mam7U/s288/%5C%5CFsg%5Cweb%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20511.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Der Kutter lag am Anleger und wartete. Die Luft war heute frisch und klar, sodass man die andere Seite des Sees sehen konnte, den Gipfelzug des Baikalskij Chrebet.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20515.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Vor der Silhouette des Bargusinskij Chrebet im Osten, der durch die Wolkenformationen umso beeindruckender wirkte, entstand diese Foto (Oliver, Aljona, Franziska und ich v.r.n.l an der Reeling)" src="http://lh5.google.com/image/GGenadi/RjDyWGkYrkI/AAAAAAAAAMc/MVfxkJXR0rg/s288/%5C%5CFsg%5Cweb%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20515.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Vor der Silhouette des Bargusinskij Chrebet im Osten, der durch die Wolkenformationen umso beeindruckender wirkte, entstand diese Foto (Oliver, Aljona, Franziska und ich v.r.n.l an der Reeling)&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20519.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Tanja und Andrej unter Deck: satt, kuschelig warm und müde." src="http://lh5.google.com/image/GGenadi/RjDyWGkYrlI/AAAAAAAAAMk/nYY1V-EunMs/s288/%5C%5CFsg%5Cweb%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20519.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Tanja und Andrej unter Deck: satt, kuschelig warm und müde.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Natürlich waren wir diesmal mehr als abreisebereit. Allemann waren am Ufer. Das Gepäck war ladebereit aufgereiht. Kaum war der Steg ausgelegt sprang Andrej hinab und wir brachten emsig das Gepäck an Bord. Dass dies unser Boot war, stand außer Zweifel. Es war ein Boot der Fischereiaufsicht. Aljona begrüßte alle herzlich. Nur mich schaute sie bei der Begrüßung etwas verlegen an. Sie meinte wohl, ich könnte sauer sein, weil nunmehr zum zweiten mal die Abreise schief gelaufen war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Boot lief aus und verließ die Ajaja-Bucht. Dies war nun der entgültige Abschied. Alle hatten sich am Achterschiff versammelt und schauten zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Boot nahm jedoch erst noch Kurs Richtung Süden mit dem Ziel Chakusy. Es gab weitere Passagiere, die einen Kurzausflug dorthin machten. Auch Ausländer, darunter eine Östereicherin, waren an Bord.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Wind auf dem See war frisch und die Wolken vermittelten eine düstere Stimmung. Die Berge hinter der Ajaja wirkten dunkel und bedrohlich. Doch bis Chakusy erwischten wir dann doch noch einen heiteren Himmelsabschnitt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Chakusy lag der Kutter etwa 2 Stunden, Zeit in der die Tagesgäste den Ort erkunden und ein kurzes Bad in den heissen Quellen nehmen konnten. Wir unternahmen auch einen kleinen Spaziergang. Da kam mir noch eine Kuriosität vor's Objektiv, das einzige Fahrzeug in Chakusy: Ein Trekker-artiges Fahrzeug, ein sogenannter Geräteträger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während dessen lag der Kutter am Anleger und wartete. Die Luft war heute frisch und klar, sodass man die andere Seite des Sees sehen konnte, den Gipfelzug des Baikalskij Chrebet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich war Abfahrt und es ging entgültig in Richtung Sewerobaikalsk mit Kurs Nord-Nordwest. Eine Fahrt von 3 Stunden stand uns bevor. Bei einem Blick zurück sahen wir die Silhouette des Bargusinskij Chrebet im Osten, der durch die Wolkenformationen umso beeindruckender wirkte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über Deck wurde es mit der Zeit kalt und unter Deck wurden wir müde. Einige schliefen schon bald. Aljona überraschte uns allerdings noch mit einem Picknick unter Deck mit einer großen Wassermelone als Nachtisch. Danach machten es sich alle in der Kajüte bequem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Maschinen liefen mit voller Kraft und trugen uns dem Ende unseres Projektes "Ecopatrol Ajaja" in Sewerobaikalsk entgegen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-1077569693662850318?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/1077569693662850318'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/1077569693662850318'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/05/ecopatrol-tag-13-zitterpartie-bis-zum.html' title='Ecopatrol Tag 13 - Zitterpartie bis zum Finale'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-8212306356985786996</id><published>2005-08-13T22:01:00.000+01:00</published><updated>2007-06-17T13:10:13.927+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Great Baikal Trail'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ajaja-Bucht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 am Baikal'/><title type='text'>Ecopatrol Tag 12 - verdammter Jermak</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;13.08.05 5:30 Uhr:&lt;/span&gt; Regina und ich sind im Begriff, aufzustehen und die Lage zu peilen, da ertönt vom Wasser her ein Nebelhorn. Es kommt mir bekannt vor. Der Kutter namens "Jermak" - genau der mit dem merkwürdigen Skipper - kündigt auf diese Weise stehts sein Auslaufen oder Einlaufen an. Ich laufe ein Stück in Richtung Bucht, bis ich einen Blick aufs Wasser bekomme und tatsächlich, der Jermak läuft das Ufer an. Schnell laufe ich zum Camp zurück und rufe: "Das Schiff läuft ein! Allemann aufstehen und packen!" Dann laufe ich wieder zum Ufer, um zu klären, ob es wirklich unser Boot ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist unser Boot. Nachdem es angelandet ist und den Laufsteg ausgelegt hat, spreche ich den Skipper darauf an. Es bestätigt sich, dass es uns abholen soll. Dennoch habe ich wieder Kommunikationsprobleme mit diesem Typen. Er faselt einfach dummes Zeug und geht auf meine Frage nicht ein. Ich merke auch, dass er nach Alkohol stinkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;Ich:&lt;/span&gt; "Seid ihr das Boot für die GBT-Volunteure?"&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#990000;"&gt;Skipper:&lt;/span&gt;"Wollt ihr Volunteure diesmal zahlen?"&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;Ich:&lt;/span&gt; "Wieso zahlen? Der Transport ist bestellt und soweit ich weiß, bezahlt der GBT in Sewerobaikalsk dafür."&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#990000;"&gt;Skipper:&lt;/span&gt;"Also wollt ihr nicht zahlen?!"&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#009900;"&gt;Ich&lt;/span&gt;: "Wie gesagt, kläre die Bezahlung mit Aljona?"&lt;br /&gt;Der Skipper ließ von dem Thema jedoch einfach nicht ab und ich wurde missmutig und sagte: "Entweder seid ihr für uns gechartert oder nicht! Wenn Du soweit bist, mir eine klare Antwort zu geben, findest Du mich in unserem Camp!". Ich machte mich daraufhin auf, dass Boot zu verlassen.&lt;br /&gt;Nun rief er mir hinterher: "Heh warte, wir fahren zu den Sludjanka Seen!" Da fühlte ich mich vollends auf den Arm genommen und stapfte wütend mit den Worten davon:&lt;br /&gt;"Du machst wohl Witze! Wenn Du wieder klar denken kannst, komm zum Camp und sag Bescheid!".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider wahr dies wohl ein großes Missverständnis. Die Fahrt sollte tatsächlich zu den Sludjanka-Seen (am gegenüberliegenden Ufer des Baikal) gehen. Es sollte wohl eine Überraschung von Aljona sein, weil wir einen Tag früher von der Ajaja-Bucht zurückfahren sollten. Das konnte ich natürlich nicht wissen und nach dem hässlichen Disput mit dem Skipper dachte ich einfach, der verarscht mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Camp trieb ich dann den Abbau und das Packen voran, was man vom Ufer aus wegen des Unterholzes nicht sehen konnte. Es war ein feuchter und trüber Morgen und in der Nacht hatte es geregnet. Es war also recht widrig für einen schnellen Campabbau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Skipper war wohl zu stolz, um ins Camp zu kommen und ich war zu stolz um zum Ufer zu gehen. Nach zirka 45 Minuten bat ich Nadja und Tanja, zum Boot zu gehen und dem Skipper mitzuteilen, dass das Camp nun weitestgehend abgebaut sei und wir in einer Viertelstunde bereit seien, an Bord zu kommen. Die Mädchen gingen los, doch in diesem Augenblick ertönte das Nebelhorn. Kurz darauf kamen sie zurück und sagten, dass das Boot bereits ausläuft. Verdammter Jermak! Später würde er erzählen, er habe anderthalb Stunden vergeblich gewartet und sei dann ohne uns gefahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="322" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20500.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Uns blieb an diesem Tag nur der Blick hinaus auf die verlassene Ajaja-Bucht bei verhangenem Himmel. Unser Blick haftete an der 4,6 km entfernten Landzunge um ein Boot zu entdecken, welches zum Vorschein käme und Kurs aufs Ufer nehmen würde." src="http://lh5.google.com/image/GGenadi/RjDxtGkYrdI/AAAAAAAAALk/tj-dWCCDBxg/s288/%5C%5CFsg%5Cweb%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20500.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Uns blieb an diesem Tag nur der Blick hinaus auf die verlassene Ajaja-Bucht bei verhangenem Himmel. Unser Blick haftete an der 4,6 km entfernten Landzunge um ein Boot zu entdecken, welches zum Vorschein käme und Kurs aufs Ufer nehmen würde.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20501.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Wie belämmert liefen wir am Strand herum und waren ratlos. Die Rückfahrt war nun ins Ungewisse gerückt." src="http://lh5.google.com/image/GGenadi/RjDxtGkYreI/AAAAAAAAALs/y7emoeoVIag/s288/%5C%5CFsg%5Cweb%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20501.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Wie belämmert liefen wir am Strand herum und waren ratlos. Die Rückfahrt war nun ins Ungewisse gerückt.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20502.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Als immer klarer wurde, dass sich die Überfahrt heute erledigt hatte, richteten wir das Lager nochmal ein, allerdings auf Abruf - die meisten Sachen blieben gepackt." src="http://lh5.google.com/image/GGenadi/RjDxtGkYrfI/AAAAAAAAAL0/3BLOAyq-yYQ/s288/%5C%5CFsg%5Cweb%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20502.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Als immer klarer wurde, dass sich die Überfahrt heute erledigt hatte, richteten wir das Lager nochmal ein, allerdings auf Abruf - die meisten Sachen blieben gepackt.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Wir saßen also wieder fest. Der einzige Trost war, das wir eh einen Tag zu früh mit der Rückfahrt waren. Das Wetter widerum war trüb und kalt. Dies würde wohl ein Frusttag werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie belämmert liefen wir am Strand herum und waren ratlos. Die Rückfahrt war nun ins Ungewisse gerückt. Uns blieb an diesem Tag nur der Anblick des unwirtlichen Sees mit Sicht hinaus auf die verlassene Ajaja-Bucht bei verhangenem Himmel. Unser Blick haftete an der 4,6 km entfernten Landzunge um ein Boot zu entdecken, welches zum Vorschein käme und Kurs aufs Ufer nehmen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zumindest konnten wir nun doch richtig Frühstück machen und wie gewohnt Tee und Kascha kochen - wenigstens was!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als immer klarer wurde, dass sich die Überfahrt heute erledigt hatte, richteten wir das Lager nochmal ein, allerdings auf Abruf - die meisten Sachen blieben gepackt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Irkutsker Truppe, welche in der Nähe kampierte, war nun auch beim Frühstücken. Der Großteil von ihnen wollte heute zum Frolichasee wandern. Sie brachen recht bald auf und ließen drei ihrer Leute am Camp zurück, zwei von ihnen waren die Kinder von älteren Gruppenmitgliedern - echte Stadt-Teenager, die keine Lust zum Wandern hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So verging dieser Tag. Die Wanderer kehrten zum Abend wieder ins Camp zurück und ein Schiff lief in die Bucht ein. Es war ein Kutter der Jaroslawets-Klasse, welches zum Minikreuzfahrtschiff umgebaut war. Es war von einer Gruppe um einen französischen Geschäftsmann gechartert worden. Dieser war, wie seine Leute berichteten, wohl auf einen Tagesmarsch von Chakusy zur Ajaja aufgebrochen und wollte hier wieder an Bord gehen. Nun lag das Boot hier vor Anker und wartete auf ihn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich zogen wir es in Betracht, mit diesem Schiff mitzukommen. Es sollte am nächsten Morgen auslaufen und der Parkwächter sagte, er habe mit denen gesprochen. Es sei grundsätzlich möglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Abenddämmerung bekamen wir weiteren Zulauf. Ein winziger Punkt tauchte auf dem Wasser auf. Ein aufblasbarer Kajak mit zwei Personen. Nach einer ewigen Stunde (Die Ajaja-Bucht hat eine Länge von etwa 4,6 km) kamen sie erschöpft am Ufer an. Es war ebenfalls ein Franzose und sein Scout, eine SchTEO-Guide aus Sewerobaikalsk. Der Guide kannte Jegor und Andrej und der Franzose schloss sich unserer geselligen Runde an, die Dank des Gitarrenspiels der Irkutsker in Gang gekommen ist. Abgesehen von der Ungewissheit im Bezug auf die Rückfahrt war es ein schöner Abend und wir hatten das Gefühl, dass es uns eigentlich gar nicht wegzog von hier.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-8212306356985786996?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/8212306356985786996'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/8212306356985786996'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/05/ecopatrol-tag-12-verdammter-jermak.html' title='Ecopatrol Tag 12 - verdammter Jermak'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-4546702963950575331</id><published>2005-08-12T22:22:00.000+01:00</published><updated>2007-06-15T10:17:48.774+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Great Baikal Trail'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ajaja-Bucht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frolicha-See'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 am Baikal'/><title type='text'>Ecopatrol Tag 11 - Abschied vom Frolicha See</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;12.08.05:&lt;/span&gt; Gestern ist ein Brief übergeben worden. Tanja hatte mich informiert. Ein handgeschriebener Zettel von Aljona mit neuesten Informationen über unsere Rückfahrt ist mit irgend einem Schiff mitgebracht worden und Tanja ausgehändigt worden. Mit welchem Schiff - vielleicht mit dem Jermak, ich weiß es nicht mehr genau. Auf jeden Fall war die wichtigste Aussage:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute wird der letzte Tag an der Ajaja und am Frolicha See sein, denn morgen in aller Frühe - also einen Tage früher, als ursprünglich geplant - wir uns ein Boot abholen. Keine Uhrzeit wurde genannt. Es stand nur: früh am Morgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="322" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20474.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Helmut und ich am unteren Auslauf des Frolicha-Sees." src="http://lh6.google.com/image/GGenadi/RieYderpYXI/AAAAAAAAAKE/OeCziRCP6Wg/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20474.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Helmut und ich am unteren Auslauf des Frolicha-Sees.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20479.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Trotz der zwei vergangenen Regentage konnte man auch am Frolichasee erkennen, dass die Niederschlagsmenge der letzten Wochen nicht ausreichend gewesen war. Man konnte die trockengefallenen Flächen mit Binsenbewuchs gut erkennen." src="http://lh6.google.com/image/GGenadi/RieYderpYYI/AAAAAAAAAKM/xlIVlzbiPlg/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20479.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Trotz der zwei vergangenen Regentage konnte man auch am Frolichasee erkennen, dass die Niederschlagsmenge der letzten Wochen nicht ausreichend gewesen war. Man konnte die trockengefallenen Flächen mit Binsenbewuchs gut erkennen.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20481.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Hier ließen wir wir uns auf ein paar Geröllbrocken am Ufer nieder, genossen den Ausblick und fotografierten." src="http://lh6.google.com/image/GGenadi/RieYderpYZI/AAAAAAAAAKU/s9cyRGJevy8/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20481.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Hier ließen wir wir uns auf ein paar Geröllbrocken am Ufer nieder, genossen den Ausblick und fotografierten.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Die meisten unternahmen nach dem Frühstück nochmal eine Wanderung. Der Großteil davon ging wieder in Richtung Frolicha See. Das Wetter war heiter bis wolkig, kein Regen, aber auch nicht zu heiß - ideal zum Wandern. Wir gingen zusammen mit Oliver und Helmut zum See, ohne eine straffe Wanderung unternehmen zu wollen. Einfach nur ein bisschen Zeit an den Gestaden des Frolicha-Sees verbringen, relaxen und die Silhouette der Berge genießen. Nach einer gemütlichen Stunde des Aufstieges waren wir am Ziel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am unteren Auslauf des Frolicha-Sees kampierte eine Gruppe, die am Tag zuvor zum See hinaufgezogen war. Die meisten von denen war gerade mit Booten auf dem See unterwegs. Nur ein älterer Mann - ein bärtiger Trappertyp und eine Frau waren im Lager und kochten eine Fischsuppe, eine "Ucha" (engl. Ukha). Der Mann bot uns an, von der Suppe zu kosten und füllte etwas davon als Bouillon in Becher, so dass wir sie (ohne Löffel) trinken und Brot dazu essen konnten. Sie war vorzüglich, aber scharf. Nach ein wenig Small-Talk und einem Dank an die Köche gingen wir ein Stück am Südufer entlang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir passierten die Stelle, wo sich der kleinere Auslaufsee nochmal verjüngt und einen Durchfluss vom eigentlichen großen Frolicha-See zu diesem unteren See bildet. Trotz der zwei vergangenen Regentage konnte man auch am Frolichasee erkennen, dass die Niederschlagsmenge der letzten Wochen nicht ausreichend gewesen war. Man konnte die trockengefallenen Flächen mit Binsenbewuchs gut erkennen und wir mussten an die Waldbrände bei Sewerobaikalsk denken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir zogen weiter am Ufer entlang, bis sich der Blick über den See in Richtung der Berge vollends öffnete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier ließen wir wir uns auf ein paar Geröllbrocken am Ufer nieder, genossen den Ausblick und fotografierten. Das Wechselspiel von Sonne und Schatten, hervorgerufen durch die vorüber ziehenden Wolken, tauchte den See und die Berge in immer wieder anderes Licht und veränderte ständig dessen Stimmung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="322" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20487.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Beim Blick über den See konnte man die beiden Inselchen im See gut erkennen. Eine davon trägt den Namen Nishni." src="http://lh6.google.com/image/GGenadi/RieYderpYaI/AAAAAAAAAKc/_qbdkbman5U/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20487.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Beim Blick über den See konnte man die beiden Inselchen im See gut erkennen. Eine davon trägt den Namen "Nishni".&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20494.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Matthias und Johannes brachten das Feuer in Gang und wie konnte es anders sein, wenn Ljuba mit von der Partie war: es wurden Spiele gespielt." src="http://lh3.google.com/image/GGenadi/RieYdurpYbI/AAAAAAAAAKk/-YT2NteUtL8/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20494.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Matthias und Johannes brachten das Feuer in Gang und wie konnte es anders sein, wenn Ljuba mit von der Partie war: es wurden Spiele gespielt.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20497.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Mit zunehmender Dunkelheit wurde es romantischer und die Ajaja zeigte sich nochmal stimmungsvoll." src="http://lh6.google.com/image/GGenadi/RieYrerpYcI/AAAAAAAAAKs/8kTX70ztRig/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20497.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Mit zunehmender Dunkelheit wurde es romantischer und die Ajaja zeigte sich nochmal stimmungsvoll.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Beim Blick über den See konnte man die beiden Inselchen im See gut erkennen. Eine davon trägt den Namen "Nishni". Kaum vorstellbar, dass beide Inseln relativ nahe zu unserem Standort lagen und der See dahinter noch mehrere Kilometer weit in die Berge verlief. Die höchten Gipfel hinter dem See waren etwa 2000 Meter hoch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir liefen noch ein wenig weiter am Ufer entlang. Der Pfad verlor sich irgendwann vollends und man konnten nur noch über das Geröll am Ufer vorankommen. Schließlich beschlossen wir, umzukehren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder zurück im Lager, stellten wir fest, dass wir weitere Gesellschaft bekommen hatten. Eine Gruppe aus Irkutsk hatte ihr Lager unweit von unserem aufgeschlagen und waren mit den üblichen Verrichtungen eines solchen Outdoor-Camps beschäftigt: Lagerfeuer, Essen kochen, Geselligkeit. Wir kamen mit ihnen ins Gespräch -&lt;br /&gt;ein langjährig eingespieltes Team mit Outdoor-Erfahrung, interessante Leute und sie hatten auch eine Gitarre dabei, was der Lagerfeuer-Romantik sehr zuträglich war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sollten an diesem Abend jedoch eigene Pläne für einen geselligen Abend haben. Das hatten sich Matthias und Johannes überlegt. Da dies außerplanmäßig unser letzter Abend hier werden sollte, haben sie während unserer Abwesenheit direkt am Ufer einen Platz für einen geselligen Abschiedsabend hergerichtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie haben tagsüber jede Menge Holz gehackt, einen Kreis aus Stämmen zum Sitzen gelegt und die Stätte dekoriert. Es sollte ein gemütliches und geselliges Beisammensein, letzmalig an den Gestaden der Ajaja-Bucht sein. In der Abenddämmerung sollte es losgehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wolodja der Ranger tauchte auch nochmal auf. Auch er sprach von dem Boot morgen früh, welches uns abholen sollte. Auch seine Aussage war vage, er sagte auch nur: "Morgen, ziemlich früh."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20499.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Wir wurden nochmal richtig ausgelassen und haben viel gelacht und geblödelt." src="http://lh3.google.com/image/GGenadi/RieYrurpYdI/AAAAAAAAAK0/dRiySBDj-LQ/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20499.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Wir wurden nochmal richtig ausgelassen und haben viel gelacht und geblödelt.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Daher hatten wir uns entschlossen, einige Dinge schon zu packen und am nächsten Morgen relativ früh aufzustehen. Doch nun sollte unser Abschlussabend beginnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Matthias und Johannes brachten das Feuer in Gang und wie konnte es anders sein, wenn Ljuba mit von der Partie war: es wurden Spiele gespielt. Wir wurden nochmal richtig ausgelassen und haben viel gelacht und geblödelt. Mit zunehmender Dunkelheit wurde es romantischer und die Ajaja zeigte sich nochmal stimmungsvoll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da die Abfahrt am nächsten Morgen sehr früh stattfinden sollte, gingen Regina und ich schließlich ins Zelt ohne es zu versäumen, der Jugend anzumahnen, nicht zu lange zu feiern.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-4546702963950575331?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/4546702963950575331'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/4546702963950575331'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/04/ecopatrol-tag-11-abschied-vom-frolicha.html' title='Ecopatrol Tag 11 - Abschied vom Frolicha See'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-2369987667383753132</id><published>2005-08-11T22:49:00.000+01:00</published><updated>2007-06-11T10:24:21.312+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Great Baikal Trail'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ajaja-Bucht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Chakusy'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 am Baikal'/><title type='text'>Ecopatrol Tag 10 - zwischen Baum und Borke</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;11.08.05 7:30 Uhr:&lt;/span&gt; Nach dieser Nacht in der Blockhütte waren alle gut ausgeruht und bestätigten, gut geschlafen zu haben. Tanja war bereits draußen und mit dem obligatorischen Kochen von Tee und Kascha beschäftigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="322" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20453.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Morgenstimmung hinter der Blockhütte im regenfeuchten Wald. Mal war die Szenerie in weiße Nebelschwaden gehüllt, mal brachen die Sonnenstrahlen durch." src="http://lh3.google.com/image/GGenadi/Rfw7xVRZFpI/AAAAAAAAAIs/6yevWDmgDZw/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20453.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Morgenstimmung hinter der Blockhütte im regenfeuchten Wald. Mal war die Szenerie in weiße Nebelschwaden gehüllt, mal brachen die Sonnenstrahlen durch.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20456.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Millionenfach glitzerten Wassertropfen im Geäst und es wurde offensichtlich, wie die Moose und Flechten in den Ästen der Nadelbäume ihre Wachstum sicherten." src="http://lh4.google.com/image/GGenadi/Rfw7xlRZFqI/AAAAAAAAAI0/d_bZYc3Vjl4/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20456.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Millionenfach glitzerten Wassertropfen im Geäst und es wurde offensichtlich, wie die Moose und Flechten in den Ästen der Nadelbäume ihre Wachstum sicherten.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Beim Gang nach draußen zum Plumsklo empfing mich eine diffus-gleißende Morgenstimmung. Der Wald dampfte und war von Nebelschwaden durchzogen, die durch die schräg hereinbrechenden Sonnenstrahlen weiß leuchteten. Im Gras und in den Bäumen glitzerten millionenfach kleine Wasserperlen. Ein wunderschöner Anblick, aber die Kälte, wie im Altweibersommer zog einem in die Knochen. Dennoch streifte ich noch zehn Minuten hinter der Blockhütte durch den Wald und kehrte dann zurück in die Hütte, wo das Frühstück bereits angerichtet war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Grund für unser frühes Aufstehen war die Ungewissheit, wann unser Boot oder wenigststens irgend ein Schiff in die gleiche Richtung fahren würde. Wir packten also unsere Rucksäcke und brachten sie zu einem Unterstand am Anleger, einer Art Picknick-Pavillion mit Dach und Sitzbänken. Dort legten wir Wachen fest - je zwei Mann für je eine Stunde - und gaben dem Rest der Truppe die Möglichkeit, die Wartezeit nach ihren Wünschen zu Verbringen. Die meisten gingen wieder zu den heissen Quellen, einige hingen in der näheren Umgebung herum, kauften Souvenire - bemalte Steine und Ähnliches von einer hier ansässigen Burjatin oder erledigten sonstige Dinge. Helmut entdeckte direkt am Anleger eine Steckdose mit Spannung drauf und nutzte das für eine Elektrorasur.&lt;br /&gt;Für alle, die keine Wache hatten galt aber, stündlich beim Anleger vorbeischauen und die Lage peilen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="322" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20460.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Am Anleger: Tanja genießt die Morgenstimmung während der Wache und hält gleichzeitig Ausschau nach einem Boot, welches uns zurück zur Ajaja-Bucht bringen könnte. Im Hintergrund Erkennt man Nebelschwaden und tiefziehende Wolkenreste." src="http://lh4.google.com/image/GGenadi/Rfw7xlRZFrI/AAAAAAAAAI8/Nui8IN8mXqQ/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20460.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Am Anleger: Tanja genießt die Morgenstimmung während der Wache und hält gleichzeitig Ausschau nach einem Boot, welches uns zurück zur Ajaja-Bucht bringen könnte. Im Hintergrund Erkennt man Nebelschwaden und tiefziehende Wolkenreste.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20464.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Die Szenerie wiederholt sich. Immer wieder machten Boote am Anleger von Chakusy fest - manchmal bis zu drei Boote gleichzeitig - aber keiner wollte uns mitnehmen." src="http://lh4.google.com/image/GGenadi/Rfw7xlRZFsI/AAAAAAAAAJE/VFxMaY18s-E/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20464.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Die Szenerie wiederholt sich. Immer wieder machten Boote am Anleger von Chakusy fest - manchmal bis zu drei Boote gleichzeitig - aber keiner wollte uns mitnehmen.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Da wir uns nicht darauf verlassen konnten und wollten, dass ein Boot speziell für uns kommen würde, versuchten wir, auf jedem Schiff, welches Chakusy anlief, nach einer Mitreisegelegenheit zu fragen. Auch der Administrator des Sanatoriums, Sergej Nikolajewitsch unterstützte unsere Bemühungen und versuchte, bei den Kapitänen ein Wort für uns einzulegen. Aber ein Schiff nach dem anderen wiegelte unsere Anfragen ab, jeweils mit unterschiedlichen Begründungen: "Wir fahren nicht dort vorbei", "Wir sind schon voll", "Wir dürfen niemanden außerplanmäßig mitnehmen".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwie hingen wir "zwischen Baum und Borke". Dieser Tag war durch die Ungewissheit des Wartens wie ein verlorener Tag, auch wenn jeder im Einzelnen etwas unternahm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war inzwischen Nachmittag. Wir hatten ein ähnlich opulentes Mittagessen, wie am Vortage, in der Kantine zu uns genommen und hingen am Anleger herum. Die Hoffnung, heute noch hier wegzukommen schwand immer mehr. Ein weiteres Boot nahm Kurs auf Chakusy und kam näher. Nun ja, eigentlich bedeutete das nicht viel - solcher Boote hatten wir heute schon viele kommen und auch wieder fahren sehen. Als es am Anleger festmachte gingen wir mit Tanja wie schon etliche Male zuvor zum Skipper und fragten, ob er 10 Mann zur Ajaja-bucht mitnehmen könne...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er reagierte etwas befremdlich. Anstatt auf unsere Frage zu antworten, rief er lauthals über den Anleger: "Die Volunteure zur Ajaja-Bucht ganz schnell herkommen und einsteigen!".&lt;br /&gt;Nun ja, das war also unser Boot, nur der Skipper war ein komischer Vogel und kommandierte uns herum oder versuchte es zumindest, denn ich ignorierte seine Zurufe und ließ die Truppe eine Beladekette bilden. Bei der Menge des Gepäcks wäre es einfach nicht anders gegangen. Wenn jeder seinen (schweren) Rucksack selbst über die Reeling hätte bugsieren sollen, wäre es chaotisch und letztlicher langsamer über die Bühne gegangen. Der Skipper kommandierte zwar immer noch rum, aber sein Kapitän (ein älterer Bootführer) sagte ihm: "Lass sie mal, die machen das schon richtig" - leise zwar, aber so, dass ich es noch hören konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20471.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Endlich wieder in der Ajaja-Bucht! Ausbooten am Strand in der Abendsonne." src="http://lh4.google.com/image/GGenadi/Rfw7xlRZFtI/AAAAAAAAAJM/xDGulpOG1PU/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20471.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Endlich wieder in der Ajaja-Bucht! Ausbooten am Strand in der Abendsonne.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Wir liefen nach dem Einschiffen zügig aus und entspannten uns schnell. Schließlich waren wir froh, dass es nun doch noch geklappt hatte und saßen alle Mann auf dem Achterschiff auf Bänken an einem Tisch. Der Skipper schien sich auch entspannt zu haben und war gelassener geworden. Was ihn bewogen hatten, uns zuvor so anzutreiben hatte ich mir mit seinem engen Zeitplan erklärt. Der Kapitän, der als Inhaber eines entsprechenden Patents ein Boot dieser Klasse steuern durfte, war ein ruhiger älterer Mann, der aber ansonsten offensichtlich dem Skipper unterstand. Er bewirtete uns mit Tee, was offensichtlich obligatorisch ist, wenn Passagiere länger als eine Stunde auf dem Baikal befördert werden - zumindest entspricht dies auch meinen späteren Erfahrungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach etwas mehr als einer Stunde erreichten wir unser Ziel, das Ufer der Ajaja-Bucht. Nach dem Ausbooten, lief das Schiff - es war der "Jermak", dem wir später nochmal begegnen sollten - wieder aus und wir widmeten und dem Zeltaufbau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andrej und Egor, die wir gesund und munter vorfanden, halfen uns dabei und auch beim Zubereiten des Abendbrotes, so dass und noch ein entspannter Abend vergönnt war.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-2369987667383753132?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/2369987667383753132'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/2369987667383753132'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/04/ecopatrol-tag-10-zwischen-baum-und.html' title='Ecopatrol Tag 10 - zwischen Baum und Borke'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-2274719669204304158</id><published>2005-08-10T23:54:00.000+01:00</published><updated>2007-06-01T08:34:47.114+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Great Baikal Trail'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Chakusy'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 am Baikal'/><title type='text'>Ecopatrol Tag 9 - im Regen verloren</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;10.8.2005 15:00 Uhr:&lt;/span&gt; Es hat die ganze Nacht geregnet - teilweise mit martialischer Urgewalt. Der Regen wirkte auch wie ein Wecker, die ersten waren schon um 7:00 Uhr draussen. Einige wenige, so auch Johannes, konnten dennoch lange schlafen, obwohl gerade er und Matthias in ihrem Zelt ziemlich durchnässt waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="322" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20442.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Immer wieder schütten Schauer aus den tiefziehende Wolken. Der See ist unwirtlich und die Wanderung zum Vorgebirge am Ende der Bucht erschien keinem mehr erstrebenswert." src="http://lh4.google.com/image/GGenadi/Rfw15lRZFlI/AAAAAAAAAIM/hgPy_5GR568/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20442.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Immer wieder schütten Schauer aus den tiefziehende Wolken. Der See ist unwirtlich und die Wanderung zum Vorgebirge am Ende der Bucht erschien keinem mehr erstrebenswert.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20444.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Die Überquerung des angeschwollenen Flüsschens über den glitschigen Stamm war mit dem vollen Marschgepäck nicht ganz ungefährlich." src="http://lh3.google.com/image/GGenadi/RfWdiFRZFjI/AAAAAAAAAHg/AzxVVbz22t8/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20444.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Die Überquerung des angeschwollenen Flüsschens über den glitschigen Stamm war mit dem vollen Marschgepäck nicht ganz ungefährlich.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20447.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Fast haben es alle geschafft. Nur noch Nadja, Oliver und Franziska sind auf der anderen Seite." src="http://lh4.google.com/image/GGenadi/Rfw15lRZFmI/AAAAAAAAAIU/Gc_CCE3wm04/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20447.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Fast haben es alle geschafft. Nur noch Nadja, Oliver und Franziska sind auf der anderen Seite.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Der ursprüngliche Plan war, am Strand in Richtung Süden zu laufen und am Ende der Chakusy-Bucht eine Höhle zu besuchen, die in dem dort aufragenden Vorgebirge irgendwo sein sollte. Dieser Vorschlag wurde am Vortag von Tanja unterbreitet, aber heute hatte angesichts des Sauwetters keiner mehr Lust dazu. Immer wieder schütten Schauer aus den tiefziehende Wolken. Der See ist unwirtlich und die Wanderung zum Vorgebirge am Ende der Bucht erschien keinem mehr erstrebenswert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Statt dessen wollten die meisten wieder in die heissen Quellen. Zu Recht! Denn heute war alles kalt und klamm, da wuchs der Wunsch nach einer warmen Umgebung. Die Rückfahrt zur Ajaja sollte heute Abend um 15:00 stattfinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Somit gingen die meisten wieder zum großen Relaxen im heissen Wasser, bis die Mittagszeit heranrückte. Das Mittagessen lief wieder ab, wie am Vortag. Die Kantine versorgte die Truppe wieder mit einem opulenten 3-Gänge-Menü. Danach begaben wir uns zum unserem Camp, um es abzubauen. Das Flüsschen, welches wir jedes mal zu überqueren hatten, schien mit jedem mal etwas höher gestiegen zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da der See stürmisch war, wurden wir skeptisch, was das Schiff um 17:00 Uhr anbelangte. Wir entschieden, alles zu packen, nur die Zelte noch stehen zu lassen, um gegebenfalls dort Unterschlupf zu suchen. Das Lagerfeuer war allerdings schon aus, da wir den Aufbruch geplant hatten. Tanja wollte in den Ort gehen, um mehr zu erfahren. Als die Zeit heran war, war kein Schiff in Sicht. Dafür kam Tanja ein wenig später in Begleitung einer älteren Frau. Die russischen Teilnehmer kannten sie - es war Klavdja Mariasowa.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie begrüßte alle und erkannte, dass es um unsere Stimmung nicht zum Besten stand. Sofort versuchte sie, uns aufzumuntern und zu motivieren indem sie alle aufforderte, Holz zu sammeln und das Feuer in Gang zu bekommen. Mich befremdete das etwas und ich erklärte ihr, das wir das Feuer bewusst ausgehen liessen und kein Holz mehr gesammelt hatten, da wir ja abreisen wollten. Ein Feuer in Gang zu bekommen, sei auch für Outdoor-Profis nicht einfach und die Rucksäcke seien auch schon gepackt. Besser sei es, eine Nacht irgendwo im Ort unterzukommen. Diese Argumente schienen ihr einzuleuchten und sie versprach, sich zu kümmern. Sie hatte wohl einen guten Draht zur Verwaltung des Sanatoriums.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir warteten also recht stumpfsinnig in den leergeräumten Zelten und schließlich kam Tanja mit der Nachricht, wir könnten uns in der ehemaligen Hospital-Baracke einrichten. Also packten wir den Rest zusammen und registierten im Übrigen, dass auch der Regen nachließ und der Himmel aufriss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="322" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20445.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Der Himmel riss im Westen auf und bescherte uns einen atemberaubenden Sonnenuntergang." src="http://lh3.google.com/image/GGenadi/RfWdiFRZFkI/AAAAAAAAAHo/7CLpBMXFfxI/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20445.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Der Himmel riss im Westen auf und bescherte uns einen atemberaubenden Sonnenuntergang.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20451.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Dies ist keine Foto-Nachbearbeitung sondern die Grenze, die die Fotochip-Matrix im Gegenlicht erreicht hatte." src="http://lh4.google.com/image/GGenadi/Rfw15lRZFnI/AAAAAAAAAIc/3He3M-F5Jsg/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20451.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Dies ist keine Foto-Nachbearbeitung sondern die Grenze, die die Fotochip-Matrix im Gegenlicht erreicht hatte.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20452.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Die wenigen Betten wurden belegt. Der Rest der Truppe breitete seine Isomatten aus und wir trugen das Abendbrot auf ein paar Bänken auf." src="http://lh4.google.com/image/GGenadi/Rfw15lRZFoI/AAAAAAAAAIk/UZ_R48Zc8D4/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20452.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Die wenigen Betten wurden belegt. Der Rest der Truppe breitete seine Isomatten aus und wir trugen das Abendbrot auf ein paar Bänken auf.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Als wir mit vollem Marschgepäck am Flüsschen ankamen, sahen wir, wie bedrohlich es schon angestiegen war. Der alte Baumstamm, über welchen wir den Flußlauf sonst immer passierten, war glitschig und teilweise schon überflutet. Einer nach dem anderen balancierte hinüber und warf dann den Alpenstock zur anderen Seite zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich hatten es alle geschafft. Gleichzeitig riss der Himmel im Westen auf und schenkte uns noch einen atemberaubenden Sonnenuntergang. Dann zogen wir in Gänsereihe in den Ort und Tanja führte uns zu der besagten Baracke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Baracke wurde zwar als Hospital nicht mehr genutzt, aber die Räume wurden Tagsüber als Gesellschafts- und Fernsehräume genutzt und in dem (großen) Vorraum stand eine Tischtennisplatte, die heiß umlagert war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der große Raum im hinteren Ende der Baracke sollte unser Schlafraum werden. Leider war auch dort noch Betrieb. Die Jugentlichen im Sanatorium trugen dort einen Song-Contest aus, der aber bereits dem Ende zustrebte. Wir gesellten uns leise hinzu und warteten das Ende der Veranstaltung ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem der Raum von uns übernommen wurde, war die Welt wieder in Ordnung. Wir konnten die Sachen zum Trocknen aufhängen. Einige Betten konnten genutzt werden. Der Rest breitete seine Isomatten auf dem Fussboden aus und wir richteten auf ein paar Bänken unser Abendbrot aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr spartanisch, aber zufrieden, warm und trocken konnten wir uns dann zur Nachtruhe begeben. Johannes war, wie so oft, wieder mal der Letzte, da er im Vorraum noch mit russischen Jugendlichen recht lange Tischtennis spielte.&lt;br /&gt;Irgendwann war damit zwangsläufig Schluss, denn in Chakusy wird nach Mitternacht der Generator abgeschaltet und "Kein Strom" bedeutet "Kein Licht".&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-2274719669204304158?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/2274719669204304158'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/2274719669204304158'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/04/ecopatrol-tag-9-im-regen-verloren.html' title='Ecopatrol Tag 9 - im Regen verloren'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-4519603199542819325</id><published>2005-08-09T20:34:00.000+01:00</published><updated>2007-05-14T10:20:56.474+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Great Baikal Trail'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Chakusy'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nordbaikal'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 am Baikal'/><title type='text'>Ecopatrol Tag 8 - Tal der Geysire</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;9.8.2005 15:00 Uhr:&lt;/span&gt; Der Weg zu den Quellen verlief entlang einer "Hauptallee" vom Bootsanleger etwa 200 Meter in Landesinnere. &lt;/span&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/baikal/Baikal05/Bilder/Baikal05%20420.jpg" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Die Allee war ein Sandweg auf heideartigem Grund&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;. Rechts und Links standen ab und zu Holzhäuser zwischen den Bäumen. Am Ende dieser "Allee" lag ein sandiger Platz, an dem sich links das &lt;/span&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/baikal/Baikal05/Bilder/Baikal05%20422.jpg" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;"Kraftwerk" - ein tuckernder Dieselgenerator in einem Holzschuppen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt; - und rechts die Kantine befand. Weiterhin grenzten an diesen Platz (eher eine Heide-Lichtung) ein paar Wirtschaftsgebäude aus Holz und ein Volleyballplatz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ging man nach rechts &lt;/span&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/baikal/Baikal05/Bilder/Baikal05%20423.jpg" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;an der Kantine vorbei&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;, kam man an ein &lt;/span&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/baikal/Baikal05/Bilder/Baikal05%20424.jpg" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;kunstvoll mit Schnitzereien verziertes Tor mit der Inschrift: "Tal der Geysire"&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;. Hinter dem Tor führte ein Weg, der mit Holzplanken ausgelegt war, weniger als 100 Meter bis zu der Lichtung mit den heissen Quellen. Dort konnten wir auch den &lt;/span&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/baikal/Baikal05/Bilder/Baikal05%20425.jpg" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;örtlichen Holzbildhauer bei der Arbeit an einer neuen Skulptur&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt; beobachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20430.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Das größere Becken (mit einer geringeren Zuflussrate aus der Quelle) war erträglich und man konnte es darin ein Weilchen aushalten." src="http://lh6.google.com/image/GGenadi/RfWdh1RZFhI/AAAAAAAAAHQ/WVGDgNNsrkY/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20430.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Das größere Becken (mit einer geringeren Zuflussrate aus der Quelle) war erträglich und man konnte es darin ein Weilchen aushalten.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Schließlich erreichten wir in &lt;/span&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/baikal/Baikal05/Bilder/Baikal05%20426.jpg" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Gänsereihe die heißen Quellen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;. Nachdem wir uns in den Umkleidekabinen in die Badesachen geworfen hatten, probierten wir reihum die heißen bis sehr heißen Becken. Sie wurden über unterschiedlich starke Zuflüsse aus der Hauptquelle gespeist und waren deshalb auch unterschiedlich heiß. Es gab auch eine Trinkquelle und eine sogenannte Augenquelle, mit deren Wasser man die Augen spülen sollte. Die Augenquelle war die einzige kühle Quelle, außer einem kleinen Bächlein, welches bereits oberirdisch in die Lichtung floß und sich weiter unten mit dem heißen Bach aus der Hauptquelle vereinte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tanja war nicht gleich mitgekommen. Sie hatte zuvor bei der Verwaltung vorgesprochen, ob unsere Gruppe in der Kantine ein Abendbrot bekommen könnte. Nach erfolgter Zusage, hatten wir eine festgelegte Zeit genannt bekommen, zu der wir ein Essen bekommen würden, so dass wir unseren Besuch in den Quellen danach ausrichteten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20436.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Beim Abendbrot: Es gab ein 3-Gänge-Menue, welches so opulent wie ein Mittagessen war." src="http://lh3.google.com/image/GGenadi/RfWdiFRZFiI/AAAAAAAAAHY/qvS2_1Slui4/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20436.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Beim Abendbrot: Es gab ein 3-Gänge-Menue, welches so opulent wie ein Mittagessen war.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Als die Zeit zum Essen herangekommen war, hatten wir ohnehin genug vom Faulenzen im heissen Wasser. Wir zogen uns wieder an und gingen zur Kantine.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abendbrot gab es ein Einheits-3-Gänge-Menue, bestehend aus Vorsuppe, gebratenem Omul mit Beilage und einem Trinkkompott als Nachtisch - sehr typisch für russische Kantinen, aber eigentlich ein vollwertiges Mittagessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider ist das Wetter nicht besser geworden. Es nieselte immer mal wieder. Aber wir ließen es uns nicht nehmen, am Lagerfeuer sitzend, einige Extras zu genießen, die wir zuvor im Dorfladen erstanden haben: Bier, Säfte, diverse Süßriegel und Chips. Dies alles wurde mit so großer Begeisterung konsumiert, dass Johannes und Matthias nochmals Nachschub holten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider verstärkte sich der Regen und trieb uns schließlich in die Zelte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-4519603199542819325?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/4519603199542819325'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/4519603199542819325'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/04/ecopatrol-tag-8-tal-der-geysire.html' title='Ecopatrol Tag 8 - Tal der Geysire'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-5247194776577756095</id><published>2005-08-09T14:28:00.000+01:00</published><updated>2007-05-03T20:01:24.384+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Great Baikal Trail'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ajaja-Bucht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Chakusy'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 am Baikal'/><title type='text'>Ecopatrol Tag 8 - Törn nach Chakusy</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;9.8.2005 3:00 Uhr:&lt;/span&gt; Ein martialisches Gewitter geht mitten in der Nacht über uns hernieder. Blitze zucken, Donner kracht und eine Wolkenbruch lässt ein Trommelfeuer auf die Zeltkuppeln prasseln. Es ist wohl jeder von uns wach geworden und erst nach einer ganzen Weile wieder zur Ruhe gekommen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="322" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20401.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Jegor und Andrej (v.l.n.r.) bleiben zurück und bewachen das Basislager. An diesem wolkenverhangenen Morgen ein trostloser Anblick, wie sie uns auf dem Baumstamm sitzend hinterdrein blicken." src="http://lh5.google.com/image/GGenadi/RfWc6lRZFcI/AAAAAAAAAGo/5N4wPGau1Tg/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20401.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Jegor und Andrej (v.l.n.r.) bleiben zurück und bewachen das Basislager. An diesem wolkenverhangenen Morgen ein trostloser Anblick, wie sie uns auf dem Baumstamm sitzend hinterdrein blicken.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20403.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Mit dem Schlauchboot im Schlepp und mit Motorkraft verlässt unsere Jacht die Ajaja-Bucht." src="http://lh5.google.com/image/GGenadi/RfWc6lRZFdI/AAAAAAAAAGw/VqMQaKwhU2I/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20403.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Mit dem Schlauchboot im Schlepp und mit Motorkraft verlässt unsere Jacht die Ajaja-Bucht.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;8.8.2005 7:00 Uhr:&lt;/span&gt; Wir sind alle Mann eine Stunde früher aufgestanden. Diesmal waren Jegor und Andrej für das Frühstück zuständig, da die anderen ihre Zelte abbauten und die letzten Sachen packten. Das Frühstück war ganz passabel. Obwohl es nicht mehr regnete, waren die Zelte natürlich noch nass und wir mussten sie einpacken, wie sie waren. Da wir sie in Chakusy (engl. Khakusy) wieder aufbauen würden, war dies kein Problem. Eher schon war der immer noch verhangene trübe Himmel ein Problem - an diesem Morgen schien es keine Aussicht auf Sonne zu geben. Zumindest aber gab es frisches Obst, welches Sascha (der Skipper) mitgebracht hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem wir so weit fertig waren, setzten wir mit dem Schlauchboot in mehreren Schüben zur Jacht über. Aufgrund ihres Kieles (mit tiefem Schwert) konnte sie nicht, wie die Kutter mit dem Bug bis an den Strand laufen und lag in der Bucht vor Anker. Jegor und Andrej blieben zurück und bewachen das Basislager. An diesem wolkenverhangenen Morgen ein trostloser Anblick, wie sie uns auf dem Baumstamm sitzend hinterdrein blicken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem alle eingeschifft waren, ging die Reise los. Die meisten saßen auf dem Oberdeck, einige pennten unter Deck noch ein wenig weiter, da das trübe Wetter und das frühe Aufstehen Anlass dazu bot. Die Jacht lief nicht unter Segel, da es kaum Wind gab, sondern mit Motorkraft. Die Motorisierung war jedoch nicht sehr stark und so tuckerten wir gemächlich aus der Ajaja-Bucht heraus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="322" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20411.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Aus der feuchten Taiga stiegen Nebelschwaden auf. Der Bootverkehr zwischen Chakusy und Nishneangarsk war ein weiteres Zeichen von Zivilisation." src="http://lh6.google.com/image/GGenadi/RfWc61RZFeI/AAAAAAAAAG4/AWQUVxiA3jo/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20411.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Aus der feuchten Taiga stiegen Nebelschwaden auf. Der Bootverkehr zwischen Chakusy und Nishneangarsk war ein weiteres Zeichen von Zivilisation.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20415.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Ein Hauch von Zivilisation schlug uns entgegen: einige Häuser am Ufer, ein solider Bootsanleger und Menschen." src="http://lh6.google.com/image/GGenadi/RfWc61RZFfI/AAAAAAAAAHA/Os8av6vHbi8/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20415.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Ein Hauch von Zivilisation schlug uns entgegen: einige Häuser am Ufer, ein solider Bootsanleger und Menschen.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Wie lange die Fahrt gedauert hat, weiß ich nicht mehr, mindestens zwei Stunden, wahrscheinlich mehr. Unterwegs begegneten uns Kutter, die wahrscheinlich Kurgäste oder Tagesbesucher für das "Sanatorium" an den heißen Quellen beförderten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus der feuchten Taiga stiegen Nebelschwaden auf. Irgendwann kam bei unverändert trübem Himmel die Bucht von Chakusy in Sicht. Ein Hauch von Zivilisation schlug uns entgegen: einige Häuser am Ufer, ein solider Bootsanleger und Menschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem wir unsere Sachen ausgeladen hatten, erkundigte sich Tanja beim Verwalter nach einem geeigneten Bereich zum Zelten. Der schlug vor, südlich vom Ort in der Nähe des Strandes das Lager zu errichten. So zogen wir in diese Richtung los, mussten aber ein kleines Flüsschen überwinden. Etwa 500 Meter südlich fanden wir dann eine geeignete Stelle in einem heideartigen Wäldchen mit Dünen zum Baikal hin. Dort bauten wir die Zelte auf, machten Feuer und setzten Tee an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 202px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20417.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand" alt="Johannes mit Alpenstock zum Überqueren des Flüsschens auf einem Baumstamm, isst einen Apfel. Im Hintergrund liegt unsere Jacht vor Chakusy." src="http://lh6.google.com/image/GGenadi/RfWc61RZFgI/AAAAAAAAAHI/uxZIr0yza6c/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20417.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Johannes mit "Alpenstock" zum Überqueren des Flüsschens auf einem Baumstamm, isst einen Apfel. Im Hintergrund liegt unsere Jacht vor Chakusy.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Unsere Planung war in erster Linie auf den Besuch der heissen Quellen ausgerichtet. Später zogen wir eine Wanderung zu Höhlen im Süden, am Ende der Bucht in Betracht.&lt;br /&gt;Nach einem wärmenden Tee und dem Etablieren des Zeltlagers setzten wir uns in Richtung der heißen Quellen in Bewegung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die heissen Quellen waren ein Areal aus zwei offenen holzeingefassten Becken, einer Hütte mit Umkleidekabinen und einem überdachten Becken (jeweils eines an der Frauenumkleide und eines an der Herrenumkleide) und diversen anderen Einrichtungen, wie Fußbecken, Trinkbrunnen, Waschbecken, Duschkabinen und Holzstegen, die alles miteinander verbanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das heisse Becken und und die beiden überdachten Becken waren extrem heiss und für dauerhaften Aufenthalt nicht geeignet. Das größere Becken (mit einer geringeren Zuflussrate aus der Quelle) war erträglich und man konnte es darin ein Weilchen aushalten. Hier hielten wir uns eine geraume Weile auf, bis es Zeit war, ans Mittagessen zu denken.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-5247194776577756095?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/5247194776577756095'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/5247194776577756095'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/04/ecopatrol-tag-8-trn-nach-chakusy.html' title='Ecopatrol Tag 8 - Törn nach Chakusy'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-6095995168462492705</id><published>2005-08-08T18:33:00.000+01:00</published><updated>2007-04-30T15:57:00.896+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Great Baikal Trail'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ajaja-Bucht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 am Baikal'/><title type='text'>Ecopatrol Tag 7 - Die GBT-Weihe</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;8.8.2005 8:00 Uhr&lt;/span&gt;: Heute war formal wieder ein Arbeitstag. Nach dem Frühstück gings zum Müllsammeln. Rund um unsere Campsite, entlang des Strandes der Ajajabucht und der näheren Abschnitte des Trails sollten wir Müll auflesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das dauerte nicht allzu lange. Dennoch kam eine gehörige Menge Müll im Wesentlichen am Strand zusammen, vor allem weg geworfene Verpackungen und Flaschen. Die russische Mentalität hat hier leider noch keinen Sinn für Umweltbewusstsein entwickelt, da die unberührte Natur offensichtlich noch nicht als ein begrenztes Gut empfunden wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 202px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20395.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand" alt="...wir bauten ein Gestell zum Einhängen von Müllsäcken. Dieser stand direkt am Trail in der Höhe unserer Campsite." src="http://lh3.google.com/image/GGenadi/ReCciD9akxI/AAAAAAAAAF8/Cdbj9jpFbhw/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20395.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;...wir bauten ein Gestell zum Einhängen von Müllsäcken. Dieser stand direkt am Trail in der Höhe unserer Campsite.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Eigentlich rechneten wir damit, dass der Müll zum Abtransport nach Sewerobaikalsk in Müllsäcke zu füllen sei, von denen wir ja genügend dabei hatten. Aber den Zahn zog uns Wolodja. Offensichtlich war die Nationalparkverwaltung logistisch gar nicht in der Lage, die Müllentsorgung bis zur Enddeponie durchführen zu lassen. Wolodja berief sich auf die Verrottungszeiten der einzelnen Müllmaterialien und wies uns an, eine Grube als "Minideponie" auszuheben um dort den Müll zu vergraben. Wir taten es so, wie er es wollte. Mehr noch, wir setzten den Müllhaufen in der Grube auch noch in Brand, um das Volumen zu verringern und um Blechdosen mit Lebensmittelresten auszubrennen, damit die Deponie keine Bären anlockt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich machte mich mit Jegor dann noch an ein besonderes Projekt: wir bauten ein Gestell zum Einhängen von Müllsäcken. Dieser Stand direkt am Trail in der Höhe unserer Campsite. Es dauerte ein Weilchen, wurde aber recht solide. Andrej entdeckte diesen Müllsack gleich auch als Ballwurfkorb. Da der Behälter keinen Deckel hatte, mussten wir später noch vorsorglich Löcher in den Boden schneiden, damit der Müllsack bei Regen nicht mit Wasser volläuft und durchreißt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 202px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20397.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand" alt="Wettfüllen von Wasserflaschen, die im Hosenbund steckten, mit einem Löffel - hier: Jegor gegen Oliver." src="http://lh4.google.com/image/GGenadi/ReCciT9akyI/AAAAAAAAAGE/9h09YH66p0I/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20397.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Wettfüllen von Wasserflaschen, die im Hosenbund steckten, mit einem Löffel - hier: Jegor gegen Oliver.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Nach dem Mittagessen wurde es ernst. Die GBT-Weihe stand uns bevor. Wie bei einem Neptunfest während einer Äquator-Überquerung stand uns einiges bevor: &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Wettfüllen von Wasserflaschen, die im Hosenbund steckten, mit einem Löffel &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Gegenseitiges Anpusten mit Milchpulver &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Springen von einem Brett mit verbundenen Augen &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;und einiges mehr in dieser Art. &lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/span&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Nach den erfolgreich durchlittenen Torturen mussten wir den GBT-Schwur ablegen, der von pathetisch-schwachsinnigen Phrasen strotzte. Angefangen damit, dass wie nie die Camp-Kascha verschmähen dürften bis hin zu solchen Sprüchen, dass wir alle Härten und Strapazen des Trailbaus mit Freuden zu erdulden hätten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dreimaligem "Wir schwören" waren wir echte GBT-ler und erhielten ein GBT-Tuch. Danach waren wir heiter und aufgekratzt, machten Fotos und planten den nächsten Tag, die Überfahrt nach Chakusy.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20398.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Prüfungen der GBT-Weihe: Springen von einem Brett mit verbundenen Augen und einiges mehr in dieser Art." src="http://lh4.google.com/image/GGenadi/ReCciT9akzI/AAAAAAAAAGM/u9uRn0iVcbs/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20398.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Prüfungen der GBT-Weihe: Springen von einem Brett mit verbundenen Augen und einiges mehr in dieser Art.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Jegor und Andrej sollten hier bleiben und das Camp bewachen, die anderen würden mit einer Segeljacht nach Chakusy geschippert werden, was eigentlich nur zwei Buchten weiter südlich lag, aber zu Fuß kaum an einem Tag zu erreichen war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Jacht lief auch schon am Abend ein. der Skipper war ein junger Bursche. Er hieß Sascha und hatte eine Sprachstörung - er stotterte. Zu allem Überdruss muss er bei Wolodja einen falschen Ton angeschlagen haben, denn ich bekam mit, wie dieser ihn runterputzte und von Sascha verlangte, der solle die Bucht verlassen und erst morgen früh wiederkommen, um uns abzuholen. Dann stapfte er zu seiner Rangerhütte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fragte Sascha, was passiert sei. Aber der war ziemlich ratlos und meinte, irgend was habe ihm (Wolodja) nicht an seinem Ton gepasst. Da ich Wolodja inzwischen kannte, dachte ich mir, dass Sascha wohl einfach zu leutseelig mit Wolodja gesprochen hatte, was dem als "Amtsperson" missfallen haben muss. Schließlich bat ich Sascha, uns mit seinem Beiboot zur Rangerhütte zu fahren. Dort versuchte ich zu vermitteln und bat Wolodja, dass Sascha mit der Jacht hier über Nacht vor Anker bleiben könne. Das war leichter, als ich erwartet hatte. Zwar sagte Wolodja noch zu Sascha: "Das nächste Mal überlege Dir gut, wie Du mit mir sprichst", willigte aber ein und meinte, es könne ohnehin über Nacht stürmisch werden, da sei ein geschützter Liegeplatz, wie die Ajaja, auch angeraten. Nachdem wir das also geklärt hatten, begab ich mich wieder in unser Camp und machte mich ans Vorpacken für morgen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-6095995168462492705?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/6095995168462492705'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/6095995168462492705'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/03/ecopatrol-tag-7-die-gbt-weihe.html' title='Ecopatrol Tag 7 - Die GBT-Weihe'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-337885071745554277</id><published>2005-08-07T18:08:00.000+01:00</published><updated>2007-04-27T07:32:17.578+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Great Baikal Trail'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ajaja-Bucht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 am Baikal'/><title type='text'>Ecopatrol Tag 6 - Der geheime Freund</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;7.8.05:&lt;/span&gt; Wieder ein freier Tag. Einige wollten auch heute eine kleine Wanderung machen. Allerdings gab es nur einen Trail - den zum Frolicha-See. Alle anderen Ziele würden quer durch die Taiga führen und sei es einfach nur der nächste Berggipfel. Andrej hatte so etwas in der Art vor. Sogar am Ufer entlang wäre eine Wanderung nicht minder beschwehrlich, denn nur in der inneren Kehle der Ajaja-Bucht gab es einen Sandstrand. Weiter an den Flanken gab es nur noch felsige Gestade und schwer begehbares Geröll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="322" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20380.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Jegor, Helmut und Oliver machen Feuerholz." src="http://lh6.google.com/image/GGenadi/Rdhzuz9aksI/AAAAAAAAAFA/_RYD30BxR1E/s288/T%3A%5Cweb%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20380.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Jegor, Helmut und Oliver machen Feuerholz.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20382.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Andrej, Ljuba und Franziska bei Karten- und anderen Spielen." src="http://lh6.google.com/image/GGenadi/Rdhzuz9aktI/AAAAAAAAAFI/4drrrb45LcE/s288/T%3A%5Cweb%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20382.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Andrej, Ljuba und Franziska bei Karten- und anderen Spielen.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Die meisten würden sich heute wohl ihrem geheimen Freund widmen. Da werde ich allerdings erst einmal erklären müssen, was es mit dem heimlichen Freund auf sich hat. Am Tag 1 hatten wir am Abend noch verschiedene Kennenlernspiele gespielt. Initiator des Ganzen war Ljuba, die als Dolmetscherin auch für die "kulturelle Ausgestaltung" der Camp-Freizeit zuständig war. Auch wenn diese Spiele für uns Ältere auch etwas nervig waren, so hatten sie zumindest den Sinn, einander in der Gruppe etwas näher zu kommen und locker zu werden. Dabei wurden auch Spiele gespielt, die das Merken der Namen fördern sollten, wie zum Beispiel folgendes: Es wurden zwei Gruppen gebildet, die von zwei Spielmeistern durch eine hochgehaltene Decke (als Sichtschutz) von einander getrennt wurden. Dann hockte sich aus jeder Gruppe einer vorn an der Decke hin und die Spielmeister senkten dann blitzartig die Decke. Sobald man sehen konnte, wer da hockt, versuchten die Spieler der jeweiligen Gegenseite, den Namen des Hockenden zu schreien. Wer schneller war, hatte den Punkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben diesen und anderen albernen Spielen bereitete Ljuba Lose mit den Namen aller Campteilnehmer vor, mischte sie und ließ jeden aus der Runde ein Los ziehen. Nachdem sie sich versichern ließ, dass niemand sich selbst gezogen hat, erklärte sie: Ihr habt nun jeder einen geheimen Freund per Los gezogen. Ihr müsst ihm nun im Laufe des Camps versuchen, kleine Gefälligkeiten und Überraschungen zu bereiten, ohne das der jenige merkt, von wem das kommt. Am Ende unserer Camp-Zeit werden wir dann versuchen, zu erraten, wer wohl unser geheimer Verehrer sein könnte. Oha! Heute war wohl am ehesten der Tag, an dem man ein kleines Geschenk basteln konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 252px; CURSOR: hand" width="252" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="1"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20383.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 250px; CURSOR: hand" alt="Der Kutter, mit dem Oleg und seine Tochter Oksana wieder abreisten. Im Vordergrung das Motorboot der Rangerstation. Auf dem Boot sitzend Wolodja, der Ranger, neben ihm mit dem Rücken zur Kamera der Parkwächter und rechts daneben der Guide (Wanderführer) einer Gruppe Tagesbesucher." src="http://lh6.google.com/image/GGenadi/Rdhzuz9akuI/AAAAAAAAAFQ/hWrjs0AzfZs/s288/T%3A%5Cweb%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20383.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Der Kutter, mit dem Oleg und seine Tochter Oksana wieder abreisten. Im Vordergrung das Motorboot der Rangerstation. Auf dem Boot sitzend Wolodja, der Ranger, neben ihm mit dem Rücken zur Kamera der Parkwächter und rechts daneben der Guide (Wanderführer) einer Gruppe Tagesbesucher.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;br /&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20386.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 250px; CURSOR: hand" alt="Seinen markanten Schrei haben wir fast täglich hören können. Auf einer abgestorbenen Lärche an der Ajaja-Bucht hat er seinen Posten bezogen, ein Zedernhäher." src="http://lh6.google.com/image/GGenadi/Rdhzuz9akvI/AAAAAAAAAFY/NiXE8im4dOI/s288/T%3A%5Cweb%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20386.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Seinen markanten Schrei haben wir fast täglich hören können. Auf einer abgestorbenen Lärche an der Ajaja-Bucht hat er seinen Posten bezogen, ein Zedernhäher.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;br /&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20391.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 250px; CURSOR: hand" alt="Dieser prächtige Bursche hier wird von den Einheimischen "Strigun" genannt, was soviel, wie "Haarschneider" bedeutet. Haare schneidet er zwar nicht wirklich, aber er landet gern mal auf menschlichen Köpfen und kann sich daher auch im Haar verfangen (wenn es lang genug ist). Daher wird er vor allem von den Mädchen gefürchtet." src="http://lh6.google.com/image/GGenadi/Rdhzuz9akwI/AAAAAAAAAFg/oxR81jKO_YI/s288/T%3A%5Cweb%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20391.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Dieser prächtige Bursche hier wird von den Einheimischen "Strigun" genannt, was soviel, wie "Haarschneider" bedeutet. Haare schneidet er zwar nicht wirklich, aber er landet gern mal auf menschlichen Köpfen und kann sich daher auch im Haar verfangen (wenn es lang genug ist). Daher wird er vor allem von den Mädchen gefürchtet.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Aber auch anderen kurzweiligen Beschäftigungen wurde nachgegangen, wie Kartenspiel, Baden, Lesen oder manch eine persönliche Pflegemaßnahme, die man hier sonst nicht täglich machen würde, wie Rasieren und Haare waschen, oder einfach nur die Sachen in Ordnung bringen und Wäsche waschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte als geheimen Freund Regina gezogen und versuchte nun, eine kleines Boot aus Rinde zu basteln, welches ich noch auf verschiedene Weise dekorieren und "Jacht Ajaja" taufen wollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann am Abend zuvor ist auch Oleg mit seiner Tochter wieder aufgetaucht. Sie hatten einige Tage zu zweit am Frolicha-See verbracht und wollten heute wieder mit dem Kutter zurück nach Sewerobaikalsk. Er hatte einige beeindruckende Bilder gemacht, die er uns auf dem Display seiner Digitalkamera zeigte. Darunter waren auch Bilder von frischen Bärenspuren am Strand des Sees.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir hatten uns auch daran gewöhnt, dass praktisch täglich Boote mit Tagesbesuchern kamen, die den Wanderweg zum See hochgingen, nach einigen Stunden wieder in der Bucht auftauchten und schließlich wieder mit dem Boot wegfuhren. Das relativierte die Abgeschiedenheit zwar, aber genau dafür haben wir diesen Wanderweg letztlich angelegt. Die meisten dieser Ausflügler kamen vom Sanatorium bei den heissen Quellen von Chakusy, aber auch privat gecharterte Boote tauchten manchmal auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem der Kutter nach Sewerebaikalsk ausgelaufen war und das Boot der Parkranger wieder zu deren versteckter Blockhütte gefahren ist, wurde es wieder still in der Bucht. Wolodja hatte uns noch die Aufgabe für morgen verklickert: Wir sollten eine Müllsammelaktion am Strand der Ajaja durchführen. Danach hätte er keine Aufgaben mehr für uns.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-337885071745554277?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/337885071745554277'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/337885071745554277'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/03/ecopatrol-tag-6-der-geheime-freund.html' title='Ecopatrol Tag 6 - Der geheime Freund'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-376540252741852982</id><published>2005-08-06T18:40:00.000+01:00</published><updated>2007-04-27T07:31:53.183+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Great Baikal Trail'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ajaja-Bucht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frolicha-See'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 am Baikal'/><title type='text'>Ecopatrol Tag 5 - Tag der Angler</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;6.8.05: Heute war Ausschlafen angesagt, was für jeden etwas anderes bedeutete. Für Regina und mich war das etwa um 9:00 Uhr, für manch anderen kurz vor 11. Aber länger Schlafen wäre wohl beim besten Willen nicht möglich gewesen, denn die Hitze im Zelt trieb die letzten Langschläfer hinaus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="322" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20353.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Der Weg war oft geprägt von Geröll auf der einen Seite und sumpfigen Abschnitten auf der anderen Seite." src="http://lh3.google.com/image/GGenadi/Rdc-TT9akmI/AAAAAAAAADI/X1G0WwQj6Iw/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20353.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Der Weg war oft geprägt von Geröll auf der einen Seite und sumpfigen Abschnitten auf der anderen Seite.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20362.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Beim Aufzeichnen des Tracks mit GPS, hier am Beginn eines Abschnittes mit Hochwald." src="http://lh3.google.com/image/GGenadi/Rdc-TT9akoI/AAAAAAAAADY/HZieLSUy6pg/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20362.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Beim Aufzeichnen des Tracks mit GPS, hier am Beginn eines Abschnittes mit Hochwald.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Die Pläne für den Tag waren unterschiedlich, aber viele hatten eine Wanderung auf dem Programm. Wolodja hatte uns die Auflage erteilt, mindestens jeweils zu dritt aus dem Lager zu gehen. Einige wenige blieben auch im Camp. Drei Jungs - Matthias, Johannes und Jegor - hatten vor, im Frolichasee zu Angeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl wir beide als erste aufgestanden waren, kamen wir als letzte weg. Das lag daran, dass wir nach dem ziemlich späten und sich dahin ziehenden Frühstück auch gleich noch das Mittagessen vorbereiteten. Dann machten wir uns auch auf den Weg. Unser Ziel war der Frolichasee. Auf dem Weg dahin wollte ich den Trail mit dem Garmin vermessen. Einmal den Track aufzeichnen und zudem die markanten Punkte als Waypoints abspeichern. &lt;/span&gt;&lt;a href="http://bbs.keyhole.com/ubb/showflat.php?Cat=&amp;Board=EarthTravel&amp;amp;Number=194947&amp;Searchpage=1&amp;amp;Main=194947&amp;Words=%26quot%3BGreat+Baikal+Trail%26quot%3B&amp;amp;amp;amp;amp;topic=&amp;Search=true#Post194947" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Das Ergebnis darf als Placemark-Collection bei Google Earth bewundert werden (Das lohnt sich, denn ich habe über alle Punkte eine virtuellen Flug geführt - einfach in der Google Earth Placemark-Toolbar links des Play-Symbol klicken).&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;a href="http://bbs.keyhole.com/ubb/download.php?Number=194947" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;strong&gt;Direkt in Google Earth öffnen&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei konnten wir nochmal gut die verschieden Abschnitte und Schwerpunkte sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 242px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20372.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 240px; CURSOR: hand" alt="Hier sieht man, wie das Unterholz in die lichtdurchflutete Schneise hineinstrebt. Im Hintergrund rechts Erlensträucher und links Krüppelkiefern, die wir an den vorangegangenen Tagen gestutzt hatten. Der Boden ist geprägt von Wurzeln und Geröll." src="http://lh4.google.com/image/GGenadi/Rdc-Tj9akqI/AAAAAAAAADo/KwQm5dUhqJs/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20372.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Hier sieht man, wie das Unterholz in die lichtdurchflutete Schneise hineinstrebt. Im Hintergrund rechts Erlensträucher und links Krüppelkiefern, die wir an den vorangegangenen Tagen gestutzt hatten. Der Boden ist geprägt von Wurzeln und Geröll.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;In Talsohlen mit vermehrtem Hochwald kam man am besten durch, aber das war eher selten. Wo es aber keinen dichten Hochwald gibt, führen die guten Lichtverhältnisse am Boden zu vermehrten Wachstum des Jungwaldes und Unterholzes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor allem entlang des freigeschlagenen Trails sieht man, wie das Unterholz in die lichtdurchflutete Schneise hineinstrebt. Erlensträucher und Krüppelzedern (Slanets-Krüppelform der sibirischen Zirbelkiefer) streben von links und rechts in den Weg und müssen nach zwei Jahren bereits wieder gestutzt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei zügigem Gang ist man nach etwa eineinhalb Stunden am See. Aufgrund der Spielereien mit dem Garmin brauchten wir etwa zwei Stunden. Zuerst suchten wir die Petrijünger, die wir in der Nähe der Rangerhütte fanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie waren durchaus erfolgreich und hatten zweimal einen Hecht an der Angel, wobei aber einer sich mitsamt dem Blinker loßgerissen hatte. Der andere Hecht war mit 70 cm ein junger Bursche, aber für die Jungs ein Achtungserfolg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="322" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20378.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Sie waren durchaus erfolgreich und hatten zweimal einen Hecht an der Angel, wobei aber einer sich mitsamt dem Blinker loßgerissen hatte." src="http://lh6.google.com/image/GGenadi/Rdc-eD9akrI/AAAAAAAAADw/2YCwOB40R-M/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20378.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Sie waren durchaus erfolgreich und hatten zweimal einen Hecht an der Angel, wobei aber einer sich mitsamt dem Blinker loßgerissen hatte.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20367.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Auslauf zum Ablauf: an dieser Stelle fließt das Wasser aus dem Frolicha-See in eine Art Bodden, aus dem dann schließlich das Flüsschen " src="http://lh3.google.com/image/GGenadi/Rdc-TT9akpI/AAAAAAAAADg/M0er43sxY-Y/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20367.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Auslauf zum Ablauf: an dieser Stelle fließt das Wasser aus dem Frolicha-See in eine Art Bodden, aus dem dann schließlich das Flüsschen "Untere Frolicha" abfließt.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Aus Johannes' Tagebuch: &lt;strong&gt;&lt;em&gt;... Matze stand direkt unten bei der Hütte am Wasser. Gleich nach dem zweiten Wurf hatte etwas angebissen. Nach einem kurzen Kampf hatten wir einen 70 cm langen Hecht draußen. Ich krackelte nach rechts im Wasser über die Steine. Die Füße mussten heute sehr leiden. Dann biss bei Jegor einer an, an der kleinen Angel, bestimmt 85 cm groß, aber er entkam, hatte einfach Blinker mit Haken verschluckt und riss sich los. ...&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als wir die Jungs erreichten hatten sie wohl ihre Anglergeduld bereits aufgebraucht und machten bereits Anstalten zum Einpacken ihrer Utensilien. Wir liefen noch ein Stück in südlicher Richtung am Ufer entlang und fanden sogar ein Plätzchen für ein Bad im See.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem alle von ihren Wanderschaften zurückgekehrt waren, gab es ein deutlich verspätetes Mittagessen und kurz darauf gebratenen Hecht. Oliver, Helmut und Andrej hatten versucht, die "Untere Frolicha" zu durchqueren und berichteten von ihren Erlebnissen, die uns später (nach unserer Heimkehr) inspirieren sollten, eine Hängebrücke zu planen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-376540252741852982?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/376540252741852982'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/376540252741852982'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/03/ecopatrol-tag-5-tag-der-angler.html' title='Ecopatrol Tag 5 - Tag der Angler'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-799076957920597986</id><published>2005-08-05T18:04:00.000+01:00</published><updated>2007-04-27T07:31:41.961+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Great Baikal Trail'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ajaja-Bucht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frolicha-See'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 am Baikal'/><title type='text'>Ecopatrol Tag 4 - Durchschuss zum Frolicha See</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;5.8.2005 7:00 Uhr&lt;/span&gt; &lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20336.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Oliver schneidet die Geburtstagstorte an." src="http://lh6.google.com/image/GGenadi/Rdc9PD9akiI/AAAAAAAAACo/f6ESLLzi7D8/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20336.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Oliver schneidet die Geburtstagstorte an.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;: Wieder die gleiche Prozedur, wie jeden Morgen? Nicht ganz! Heute haben wir ein Geburtstagskind. Oliver ist 25 geworden. Natürlich muss er erstmal eine Menge an Gratulationen über sich ergehen lassen. Aber wird es auch eine Überraschung geben? Am Frühstückstisch kommt sie dann, und wird mit großem "Trarah" präsentiert: Olivers Geburtstagstorte. Aus den Mitteln, die zur Verfügung standen hat Regina mit Unterstützung einiger anderer einen "kalten Hund" aus Keksen und geschmolzener Schokolade kreiert, der nun von Oliver angeschnitten wurde. Gereicht hat es für alle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Frühstück gehts wieder los. Wenn wir es heute schaffen, bis zum Frolichasee durchzuarbeiten, wäre der Plan erfüllt. Wir zogen also zum heutigen Abschnitt aus und waren frohen Mutes, auch wenn der Anmarsch heute besonders lang wären würde - etwa eine Stunde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20338.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Abmarsch aus dem Camp - in den Sanddünen unmittelbar an der Ajaja-Bucht ist der Trail unübersehbar breit ausgetreten, aber das ändert sich nach wenigen hundert Metern." src="http://lh6.google.com/image/GGenadi/Rdc9PD9akjI/AAAAAAAAACw/NSFpFzzSXuQ/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20338.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Abmarsch aus dem Camp - in den Sanddünen unmittelbar an der Ajaja-Bucht ist der Trail unübersehbar breit ausgetreten, aber das ändert sich nach wenigen hundert Metern.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Da Wolodja gern noch den Weg am See entlang bis zur Rangerhütte frei gemacht haben wollte, schlug er vor, dass drei Jungs direkt zu diesem stark verwilderten Abschnitt gehen und der Rest, den Hauptpfad zum Frolichasee (der nicht so extrem zugewuchert war) bearbeiten. Die drei Auserwählten waren Andrej, Jegor und Johannes, die sogleich mit Wolodja weiter marschierten, während wir anderen ab der Stelle weiter machten, wo wir das Werkzeug versteckt hatten - am Ende des Moorabschnittes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Teilabschnitt war relativ leicht. Es gab nur hier und da Erlengestrüpp zu lichten, die eine oder andere junge Birke, die direkt am Trail ausgetrieben war und ganz selten auch Krüppelkiefern (Zirbelkiefer, auch sibirische Zeder genannt).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20342.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Mittagspause vor der Blockhütte." src="http://lh6.google.com/image/GGenadi/Rdc9PD9akkI/AAAAAAAAAC4/n6u5hCUAzmM/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20342.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Mittagspause vor der Blockhütte.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Die drei Jungs auf dem Abschnitt zur Rangerhütte hatten wohl trotz der harten Arbeit noch eine Menge Spaß, wie Johannes' Tagebucheinträge beweisen:&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;... Wir haben viel und lange geholzt und die beiden machten genauso Mist, wie wir, nur auf russisch halt. Sie bewarfen sich mit Nüssen (Anm.: Zedernzapfen), beschimpften sich aus Spaß und nannten sich gegenseitig Streifenhörnchen und sowas. Wir drei waren natürlich zuerst an der Hütte; sie war richtig so, wie man sich so eine Hütte im Wald 20 Meter vom Wasser in einer Schräge (Anm.: Hang) vorstellen kann. Wir machten schon Feuer und setzten Wasser auf. ...&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am frühen Nachmittag schlossen wir anderen unseren Abschnitt ab und liefen ebenfalls zur Blockhütte. Dort summte schon das Teewasser im Kessel und wir machten uns über unseren Proviant her.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 242px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20343.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 240px; CURSOR: hand" alt="Ein paar der Jungs sprangen vor dem Abmarsch nochmal in den Frolichasee, der hier am Ablauf angenehm temperiert war." src="http://lh3.google.com/image/GGenadi/Rdc9PT9aklI/AAAAAAAAADA/7U8UW3cULpg/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20343.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Ein paar der Jungs sprangen vor dem Abmarsch nochmal in den Frolichasee, der hier am Ablauf angenehm temperiert war.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Die Hütte faszinierte mich sie hatte nur eine Tür und ein kleines Fenster. Die Zwischenräume der Baumstämme waren mit Moos und Erde ausgestopft. Die Decke war aus ebensolchen Stämmen beschaffen und als Dach diente ein schräg gesetztes Gestell aus Holztangen, das mit Zweigen eingedeckt war. Offensichtlich reichte dies, um Regenwasser darauf abfließen zu lassen und die Schneelast im Winter aufzunehmen. Für den Rest sorgte eine Plane, die über der Decke lag.&lt;br /&gt;Der Boden der Hütte war einfach so geblieben, wie er vorher war - Erde. Die hintere Hälfte der Hütte wurde von einer Bretterbühne in Oberschenkelhöhe vereinnahmt, auf der drei Personen nebeneinander in Schlafsäcken schlafen könnten. im vorderen Teil neben der Tür stand ein gusseiserner Kanonenofen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor wir den Heimweg antraten, ließen drei der Jungs es sich nicht nehmen, nochmal in den Frolichasee zu springen. Er war angenehm warm im Gegensatz zum Baikal, obwohl er von mehreren Gletscherflüssen gespeist wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Rückmarsch ohne übermäßige Eile, in voller Beladung mit dem ganzen Werkzeug dauerte etwa eineinhalb Stunden und wir verspäteten uns gehörig zum Abendbrot. Der Abend verlief wie gewöhnlich in geselliger Weise und endete am Lagerfeuer.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-799076957920597986?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/799076957920597986'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/799076957920597986'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/03/ecopatrol-tag-4-durchschuss-zum.html' title='Ecopatrol Tag 4 - Durchschuss zum Frolicha See'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-4184637542879607183</id><published>2005-08-04T19:02:00.000+01:00</published><updated>2007-04-27T07:31:26.094+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Great Baikal Trail'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ajaja-Bucht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frolicha-See'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 am Baikal'/><title type='text'>Ecopatrol Tag 3 - es geht durch Moor</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;4.8.2005 7:00 Uhr&lt;/span&gt;: Ich werde darauf verzichten, das morgentliche Aufsteh- und Frühstücksritual zu beschreiben. Es war das selbe, wie am Tag zuvor&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Wetter war an diesem Tag genauso zu erwarten, wie die Tage zuvor: heiß und hochsommerlich. Dennoch hatte sich etwas verändert. Der frische Wind von West, der bereits vorgestern abend eingesetzt hatte und am Vortage über längere Zeit vom offenen Baikal geblasen hatte, führte zu einem kompletten Austausch der oberen, erwärmten Wasserschicht in der Ajaja-Bucht. Mit anderen Worten, das Wasser war extrem kalt geworden - unter 10 Grad. Wenn man bedenkt, dass das Tiefenwasser des Baikals ganzjährig 4°C beträgt, ist dies kein Wunder. Wolodja begründete das Phänomen aber eher mit einer sibirischen Bauernregel, dem &lt;/span&gt;&lt;a href="http://iliynden.ru/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Iljin-djen (Tag des Ilja)&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt; am 2.August, an dem in Sibirien der Sommer dem Herbst weicht. Nun, vorerst galt dies nur für das Wasser des Baikal und auch die Nächte wurden empfindlich kalt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute war das dritte Viertel des Weges zu bearbeiten. Wobei der Schwerpunkt auf einem sumpfigen Abschnitt von mehreren hundert Metern lag, durch welchen wir Knüppeldämme legen sollten. Die Aufgabe war anspruchsvoll - harte Arbeit und zudem war der Abschnitt auch tagsüber ein Mücken-Eldorado. Wolodja war allerdings der Meinung, dass die Jugend damit schon klarkommen würde und forderte mich auf, eine Begehung der Abschnitte für den morgigen Tag vorzunehmen. Sein Gewehr hatte er wieder dabei und so stiefelten wir los.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 242px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20326.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 240px; CURSOR: hand" alt="Parkranger Wolodja hält Ausschau. Das Gewehr hat er an der Jagdhütte abgestellt. In seinem Tarnanzug und den Basketballschuhen sieht eher nicht wie eine Respektsperson aus." src="http://lh4.google.com/image/GGenadi/RdW3eD9akgI/AAAAAAAAACY/6USPy4z4iK4/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20326.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Parkranger Wolodja hält Ausschau. Das Gewehr hat er an der Jagdhütte abgestellt. In seinem Tarnanzug und den Basketballschuhen sieht eher nicht wie eine Respektsperson aus.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Eine Stunde später erblickte ich zum ersten Mal den Frolichasee. Allerdings war dies nur eine Art Haff am Auslauf des Sees, der durch eine schmale kanalartige Verbindung aus dem eigentlichen Frolichasee mit Wasser gespeist wurde. Wolodja lief unweit des Ufers in nördlicher Richtung, wo sich der Ablauf des Sees, die untere Frolicha (engl. Frolikha creek) befinden musste. Der Weg hier war total verwildert, praktisch nicht mehr vorhanden. Nicht nur Erlengestrüpp und Krüppelkiefern (Slanets), sondern auch umgestürzte Bäume versperrten immer wieder den Weg. Wir schlugen uns zwar durch, aber für Wanderer mit Trekkingrucksäcken wäre dies fast unmöglich. Allerdings lag unser Ziel keinen Kilometer weit - eine Jagd- und Winterhütte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses lauschige Plätzchen lag zwanzig Meter vom Wasser entfernt an der Uferböschung. Es lag gut versteckt unter Bäumen und konnte vom Wasser her kaum wahr genommen werden. Hier eröffnete Wolodja mir, dass wir mit unserer Arbeit fertig seien, wenn wir den Weg bis hierher frei gemacht haben. Vielleicht noch mal eine Müllsammelaktion am Strand und dann hätten wir für den Rest der Tage frei. Mir gefiel dieser Ansatz und ich tat dies auch kund. Plötzlich hörten wir Stimmen auf dem See.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20327.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Ich posiere mit Wolodjas Gewehr vor der Jagdhütte." src="http://lh6.google.com/image/GGenadi/Rdc9PD9akhI/AAAAAAAAACg/9sjvzQUhQ10/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20327.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Ich posiere mit Wolodjas Gewehr vor der Jagdhütte.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Wir spähten über den See und sahen einen Katamaran aus zwei Kajaks, die mit mehreren Stangen verbunden waren und darauf mehrere Personen. Wolodja sagte: "Die kenn ich. Deren Genehmigung für das Reservat ist schon gestern abgelaufen. Die nehm ich mir zur Brust!" Er trat aus dem Dickicht hinaus aufs Ufer und rückte seine Blechmarke (die ihn als Parkranger auswies) zurecht. Dann rief er der Truppe zu, sie sollen zu ihm ans Ufer paddeln. Als sie nicht gleich reagierten, wurde er richtig laut und brüllte, er würde nicht empfehlen, sich mit ihm anzulegen. Nachdem sie herangepaddelt waren, wurde sein Ton kaum versöhnlicher. Sie sagten, einer von ihnen sei etwas erkrankt, deshalb wären sie noch nicht zurückgekommen. Aber das tat er als Ausrede ab und setzte ihnen ein Ultimatum, bis zum Abend zur Ajajabucht hinunter zu kommen, ansonsten würde er sie wegen illegalen Betretens des Naturreservates anzeigen (was eine empfindliche Geldstrafe zur Folge hätte). Sie versprachen schließlich kleinlaut, zu kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 242px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20359.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 240px; CURSOR: hand" alt="Der Beginn des Moorweges (hier zwei Tage später auf Inspektionsgang). Trotz der lang anhaltenden Trockenkeit waren die Morastlöcher noch tückisch und wurden mit Knüppeldämmen ausgelegt." src="http://lh3.google.com/image/GGenadi/Rdc-TT9aknI/AAAAAAAAADQ/thc0M84Z1Hs/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20359.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Der Beginn des Moorweges (hier zwei Tage später auf Inspektionsgang). Trotz der lang anhaltenden Trockenkeit waren die Morastlöcher noch tückisch und wurden mit Knüppeldämmen ausgelegt.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Wir ließen uns dann noch vor der Jagdhütte nieder und ich ließ mich von Wolodja in Trappermanier fotografieren, indem ich mich mit seinem Gewehr in Pose gesetzt hatte. Er plauderte noch ein wenig mit mir und sagte, dass er das Gewehr eigentlich weniger wegen wilder Tiere dabei hat, sondern eher wegen der Leute. Mit dem Gewehr würde man einfach viel stärker als Respektsperson angesehen werden. Mich befremdete diese Antwort anfangs zwar, aber dann dachte ich an die Geschichte von den zwei getöteten Wildhütern auf der Halbinsel Jarki und gestand ihm zu, es wohl so gemeint zu haben, dass es ihm auch Sicherheit vor Wilderern geben könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir gingen schließlich zurück und ich stieß zu meinen mückengeplagten Volonteuren. Wolodja ging weiter zur Bucht und ich blieb bis zum Ende des Arbeitstages gegen 15:00 Uhr bei ihnen und arbeitete mit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Je weiter unser Arbeitsabschnitt vom Camp entfernt war, umso weiter hatten wir zu laufen. Daher entschlossen wir uns, das Werkzeug im Wald zu verstecken und liefen dann ins Camp, wo sich unserer Freizeit wieder ähnlich dem Vortage gestaltete. Doch es gab auch etwas vorzubereiten, nämlich Olivers 25. Geburtstag, zu dem wir ihn am nächsten Tag überraschen wollten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-4184637542879607183?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/4184637542879607183'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/4184637542879607183'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/03/ecopatrol-tag-3-es-geht-durch-moor.html' title='Ecopatrol Tag 3 - es geht durch Moor'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-9056338621490380839</id><published>2005-08-03T16:30:00.000+01:00</published><updated>2007-04-27T07:24:57.985+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Great Baikal Trail'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ajaja-Bucht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 am Baikal'/><title type='text'>Ecopatrol Tag 2 - ein weiterer Arbeitstag</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;3.8.2005 7:00 Uhr:&lt;/span&gt; Das morgentliche Ritual wiederholt sich. Regina und ich sind die ersten und bereiten das Feuer und dann das Frühstück vor. Wir hatten eine Übereinkunft getroffen, dass Regina immer als Küchenchef im Camp bleibt - das war ihr eigener Vorschlag - und jeden Tag sollte ein anderer Campteilnehmer als zweiter Küchenhelfer da bleiben. Dieser Küchenhelfer durfte allerdings mit den anderen etwas später aufstehen, da ich am Morgen Regina half, was sich auf Feuer machen und Wasser holen beschränkte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/GoogleEarth3.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Der erste Arbeitsabschnitt (vom Vortag) führte vom Camp bis etwa zur Ortsmarke 1. rest bench. Der heutige Abschnitt sollte bis zu einer Stelle kurz vor dem Sattel zwischen Ajaja Buch und Frolichasee führen - gekennzeichnet durch die Ortsmarke 2. waypoint (spring). Die kleine Brücke, die ebenfalls markiert ist, würde erst noch gebaut werden müssen. In einem älteren Beitrag dieses Blogs wurde bereits auf die Google Earth Ortsmarken verwiesen." src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/GoogleEarth3.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Der erste Arbeitsabschnitt (vom Vortag) führte vom Camp bis etwa zur Ortsmarke 1. rest bench. Der heutige Abschnitt sollte bis zu einer Stelle kurz vor dem Sattel zwischen Ajaja Buch und Frolichasee führen - gekennzeichnet durch die Ortsmarke 2. waypoint (spring). Die kleine Brücke, die ebenfalls markiert ist, würde erst noch gebaut werden müssen. In einem älteren Beitrag dieses Blogs wurde bereits auf die Google Earth Ortsmarken verwiesen.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ansonsten wiederholte sich auch das Wecken der anderen, wie am Vortag, das Frühstück mit leicht modifiziertem Menu (Tee und Kascha - so heißt der russische Milchbrei - waren aber immer dabei). Auch das Erscheinen von Wladimir (Wolodja), der Abmarsch und letztlich der Arbeitstag lief in der gleichen Manier ab. Der einzige Unterschied: Wir hatten weiter zu laufen, ehe wir mit der Arbeit beginnen konnten. So liefen wir etwa 2 Kilometer den Pfad entlang, den wir am Vortag frei gemacht hatten, ehe wir an unserem nächsten Abschnitt ankamen. Wir liefen in Gänsereihe und schleppten die Gerätschaften und unsere Daypacks. Wolodja kritisierte hier und da einen Erlenstrauch oder eine kleine Birke, die ihm noch zu nahe am Trail standen und wir korrigierten das gleich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem ersten Bereich hatten wir auch einen sumpfigen Abschnitt, in dem wir den Verschnitt vom Ausästen des Weges als Knüppeldamm ausgelegt hatten, nur das Bächlein, was sich hier entlang wand, und welches sich ziemlich tief eingeschnitten hatte, musste man mit einem großen Satz überspringen. Mit Gepäck und Geräten war das schon recht unhandlich. Hier hätten wir uns gut eine kleine Brücke vorstellen können. Für Wolodja war das kein Thema. er wollte vorrangig das nächste Viertel des Weges freihacken. Also marschierten wir durch und begannen alsbald mit unserer Arbeit. Wie am Vortag, arbeitete er eine Weile mit und verschwand irgendwann, nachdem er mit mir einmal nach vorn gelaufen war (etwa 1,5 km) um zu zeigen bis wohin wir arbeiten sollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem mir Wolodja das Tagesziel gezeigt hatte, lief ich zu den anderen zurück und beteiligte mich an der Arbeit. Wolodja selbst, der heute einen Karabiner umhängen hatte, wollte weiter in Richtung Frolichasee einen Inspektionsgang machen. Das Gewehr begründete er damit, dass sich Bären oben am See rumtrieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20324.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Oliver, Johannes, Jegor und ich bei der Mittagspause auf unserer Bank. Helmut schoss das Foto." src="http://lh4.google.com/image/GGenadi/RdW3eD9akeI/AAAAAAAAACI/wTK9lfUV2jk/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20324.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Oliver, Johannes, Jegor und ich bei der Mittagspause auf unserer "Bank". Helmut schoss das Foto.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;An einer Stelle bot es sich an, aus einem umgestürzten Baum eine simple Bank zu bauen. wir klinkten einfach einen Baumstamm an zwei Enden aus, bearbeiteten die Sitzfläche ein wenig und legten ihn über quergelegte kurze Baumstämme. Unser Werk war gerade zur Mittagszeit fertig, so dass wir es gleich für unsere Mittagspause testen konnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Nach der Mittagspause ging es weiter. Schließlich dauerte es nicht mehr lange und wir hatten unser Tagessoll erfüllt. So konnten wir uns auf den Rückweg begeben. Als wir wieder das Bächlein überqueren mussten, fassten wir spontan den Entschluss, die Brücke gleich zu bauen. Wolodja war ja nicht da, also konnte es ihm egal sein. Die Mädchen schickten wir ins Camp, was später von Franziska kritisiert wurde (Die Jungs dürfen etwas Anspruchsvolles bauen und die Mädchen müssen gehen). Zwar hatte sie im Prinzip recht, doch im konkreten Fall musste ich einen Teil wegschicken, da die notwendigen Arbeiten auf nur wenige Kräfte verteilt werden konnten und diese auch körperlich schwer waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir fällten also drei Lärchen mit 30 cm Durchmesser am Fuß. Auf beiden Seiten legten wir je einen kurzen Balken als Gründung, den wir für jeden der drei Stämme dreifach ausklinkten (mit einer Aushöhlung versahen). Die Stämme klinkten wir auch an den Auflagepunkten aus und schälten sie. Nachdem wir sie aufgelegt hatten, sicherten wir die äußeren Balken (rechts und links) durch Pflöcke, damit sie nicht von den Sattelbalken rutschen konnten. Schließlich nagelten wir noch eine Birkenstange als Handlauf an zwei Bäume, die beiderseits des Bächleins standen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach vollbrachtem Werk gingen auch wir schließlich mit eineinhalb Stunden Verspätung ins Camp.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20325.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Der Kutter mit dem klingenden Namen " src="http://lh4.google.com/image/GGenadi/RdW3eD9akfI/AAAAAAAAACQ/kDdXQYvxDys/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20325.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Der Kutter mit dem klingenden Namen "Buryatiya" (Burjatien) im Sonnenuntergang - von dort tönte laute Musik bis spät in die Nacht.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Der Rest des Tages verlief ähnlich "relaxed", wie am Vortag. Nach dem Essen war Freizeit. Die meisten badeten, bis die Sonne tief stand und es kalt wurde. Dann sammelte sich die Truppe wieder am Lagerfeuer. Am Nachmittag waren zwei Boote in die Ajajabucht eingelaufen, ein Segelboot und ein Jaroslavez-Kutter, von dem bis spät in die Nach Musik herübertönte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Irgendwann erzählten Oliver und Helmut - teilweise zur Mittagsrast, teilweise am abend - von ihrem Sherpa-Dienst für Oleg am Vortag:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;strong&gt; &lt;em&gt;Sie schleppten also die Ausrüstung bis zur westlichen Seite des Frolichasees. Dort pumpte Oleg sein Schlauchboot auf und schlug den beiden vor, sie mit über den See zu nehmen, quasi als Belohnung und dann auch wieder zurückzurudern. Das war natürlich ein spannendes Angebot für die beiden. Der Frolichasee würde sich ihnen in völlig anderen Perspektiven erschließen. Allerdings hatte wohl keiner bedacht, dass die Fahrt über den See mehrere Kilometer weit geht. Somit hatten sich alle mächtig in der Zeit verschätzt. Und als dann auf der Rückfahrt auch noch ein widriger Gegenwind aufkam, gegen den Oleg kaum ankam, führte das dazu, dass die beiden nicht dort anlanden konnten, wo der Trail zur Ajaja begann, sondern viel weiter südostlich, was den Rückweg nochmals verlängerte. Somit kamen sie teils mit sich selbst und teils mit Oleg hadernd erst spät in der Nacht ins Camp zurück&lt;/em&gt;.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-9056338621490380839?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/9056338621490380839'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/9056338621490380839'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/02/ecopatrol-tag-2-ein-weiterer-arbeitstag.html' title='Ecopatrol Tag 2 - ein weiterer Arbeitstag'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-4662172627380392441</id><published>2005-08-02T21:48:00.000+01:00</published><updated>2007-04-27T07:24:41.797+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Great Baikal Trail'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ajaja-Bucht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 am Baikal'/><title type='text'>Ecopatrol Tag 1 - Nach getaner Arbeit</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;2.8.2005 15:00 Uhr&lt;/span&gt;: Nach getaner Arbeit stand und noch der gesamte hochsommerliche Nachmittag zur Verfügung. Ganz klar, dass man zuerst einmal ins Wasser springen muss - natürlich nach dem Essen, auch wenn man nicht mit vollem Magen baden soll, der Hunger war letztlich noch stärker und das Essen planmäßig fertig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 252px; CURSOR: hand" width="252" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="1"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20314.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 250px; CURSOR: hand" alt="Erfrischung im Baikal nach dem ersten Arbeitseinsatz." src="http://lh4.google.com/image/GGenadi/RdW05D9akYI/AAAAAAAAABA/0vhSGKf7gA8/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20314.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Erfrischung im Baikal nach dem ersten Arbeitseinsatz.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;br /&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20317.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 250px; CURSOR: hand" alt="So mussten wir nur eine neue Grube ausheben, die Hütte umsetzen und die alte vollgelaufene Grube mit Erdreich bedecken." src="http://lh5.google.com/image/GGenadi/RdW05T9akaI/AAAAAAAAABQ/pqW0WMgr9lA/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20317.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;So mussten wir nur eine neue Grube ausheben, die Hütte umsetzen und die alte vollgelaufene Grube mit Erdreich bedecken..&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;br /&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20316.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 250px; CURSOR: hand" alt="Andrej erlaubte sich den Scherz und legte sich in die neue Grube, bevor der Verschlag darüber gestellt wurde." src="http://lh5.google.com/image/GGenadi/RdW05T9akZI/AAAAAAAAABI/RGeQD6STdCE/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20316.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Andrej erlaubte sich den Scherz und legte sich in die neue Grube, bevor der Verschlag darüber gestellt wurde.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Oliver und Helmut waren mit Oleg und seiner Tochter an diesem Tag zum Frolicha-See hinauf gegangen, um ihm beim Hinaufschaffen der Ausrüstung behilflich zu sein. Das hatten wir am Vorabend so abgesprochen. Nun war ich gespannt, wann sie zurückkommen würden und was sie zu berichten hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem ersten Erfrischungsbad gab es noch eine Maßnahme zur Verbesserung der Infrastruktur durchzuführen. Franziska hatte das Problem bereits am Vortag angesprochen und nun nochmals darauf gedrungen, etwas zu tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aktion Plumsklo: Es ging um die Errichtung einer Latrine oder anders gesprochen, eines Plumsklos. Das Problem war nicht von der Hand zu weisen: Eine Gruppe von 12 Personen über 10 Tage an einer Stelle im Wald - da würde die nähere Umgebung des Camps sehr schnell von Tretminenfeldern umgeben sein. Also sollte man eine entprechende Grube mit Stehklo darüber anlegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bedingungen waren gar nicht so schlecht, denn es gab bereits etwas abseits einen solchen Bretterverschlag - nur, die Grube darunter war so voll, dass die Sch***e bereits über den Rand der Abortöffnung hinauf einen Berg bildete. So mussten wir eigentlich nur eine neue Grube ausheben, die Hütte umsetzen und die alte vollgelaufene Grube mit Erdreich bedecken. Dazu teilten wir uns auf und machten uns an die Arbeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andrej erlaubte sich den Scherz und legte sich in die neue Grube, bevor der Verschlag darüber gestellt wurde, was wir natürlich fotografisch dokumentiert haben. Um die Hütte im ganzen zu tragen, legten wir sie längs und entfernten die Tür.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="322" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20318.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Um die Hütte im ganzen zu tragen, legten wir sie längs und entfernten die Tür." src="http://lh5.google.com/image/GGenadi/RdW05T9akbI/AAAAAAAAABY/hdd9iCo4mPU/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20318.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Um die Hütte im ganzen zu tragen, legten wir sie längs und entfernten die Tür.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;br /&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20321.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Nun konnten wir sehr zufrieden den Sonnenuntergang geniessen und später noch ein wenig Lagerfeuerromantik erleben." src="http://lh4.google.com/image/GGenadi/RdW3eD9akdI/AAAAAAAAACA/cPH_Tpa6uqE/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20321.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Nun konnten wir sehr zufrieden den Sonnenuntergang geniessen und später noch ein wenig Lagerfeuerromantik erleben.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;br /&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20319.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Alles war perfekt - nur die Mücken waren in der Lage, die Idylle nachhaltig zu stören." src="http://lh4.google.com/image/GGenadi/RdW3eD9akcI/AAAAAAAAAB4/nOl78ufxIKU/s288/O%3A%5Ctravel%5Cpostings%5CBaikal05%20319.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Alles war perfekt - nur die Mücken waren in der Lage, die Idylle nachhaltig zu stören.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Später mussten wir die Tür noch richten, da sie total verzogen war. Auch an der Hütte war die eine oder andere Latte nochmal an die Kanthölzer zu nageln. Drinnen noch ein großer Nagel fürs Klopapier und draußen einer als Hutablage (damit man erkennen konnte, das besetzt ist) und fertig war die Laube. Leider weiß ich nicht mehr genau, wer unsere zivilisatorische Errungenschaft als erster einweihte, auf jedenfall bedankte sich Franziska bei mir dafür, dass ich die Truppe zu diesem Arbeitseinsatz motiviert hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun konnten wir sehr zufrieden den Sonnenuntergang geniessen und später noch ein wenig Lagerfeuerromantik erleben. Alles war perfekt - nur die Mücken waren in der Lage, die Idylle nachhaltig zu stören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oliver und Helmut waren immer noch nicht zurück. Erst als wir bereits Anstalten machten, ins Zelt zu gehen, kamen sie abgekämpft in Camp. Ich würde mir ihren Bericht morgen anhören, sagte ich mir, nachdem sie mir versicherten, dass alles in Ordnung sei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da wir Alten unseren Schlaf brauchten, verkrümelten Regina und ich uns recht bald ins Zelt, aber die Jugend saß noch eine ganze Weile am Feuer, bis auch sie zur Ruhe kam.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-4662172627380392441?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/4662172627380392441'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/4662172627380392441'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/02/ecopatrol-tag-1-nach-getaner-arbeit.html' title='Ecopatrol Tag 1 - Nach getaner Arbeit'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-6813106124664950197</id><published>2005-08-02T15:17:00.000+01:00</published><updated>2007-04-27T07:24:28.365+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Great Baikal Trail'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ajaja-Bucht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 am Baikal'/><title type='text'>Ecopatrol Tag 1 - Erster Einsatz</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;2.8.2005 7:00 Uhr&lt;/span&gt;: Regina und ich kriechen aus den Schlafsäcken. Die Sonnenstrahlen brechen schon schräg durch die Bäume, wärmen aber kaum. Aber es wird, wie gestern ein heißer Tag werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 202px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20307.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand" alt="Die Feuerstelle an unserer Feldküche - die Kocheimer sind gut zu erkennen, von außen gänzlich verrußt." src="http://lh6.google.de/image/GGenadi/RdV1Pj9akVI/AAAAAAAAAAg/CcI_phg3gDA/s288/%5C%5Cfilers1%5Cgiebler_g%5CEigene%20Dateien%5CEigene%20Bilder%5CBaikal05%2520307.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Die Feuerstelle an unserer Feldküche - die Kocheimer sind gut zu erkennen, von außen gänzlich verrußt.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Nachdem ich in die Klamotten gestiegen bin, gehe ich gleich zur Kochstelle und mache Feuer. Während es sich zu einem ordentlichen Lagerfeuer hochzüngelt, holen wir Wasser - direkt aus dem Baikal - zwei Eimer voll (dreiviertel voll etwa). Nach zehn Minuten hat sich das Feuer voll entfaltet und erwärmt das Wasser in den Eimern. Zeit zum Waschen. Die Zähne putze ich an der Solardusche, weil das Wasser darin lauwarm ist. Den Rest der Katzenwäsche vollziehe ich am Baikalstrand. So, wie es aussieht wird heute auch wieder ein Badetag werden, nach unserem ersten Arbeitseinsatz, so hoffe ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Eimer hängt direkt über den Flammen, der andere hängt daneben und wird zumindest teilweise mit beheizt. 15 Liter Wasser zum kochen zu bringen ist eine langwierige Angelegenheit. Nach etwa 30 Minuten brodelt des Wasser im ersten Eimer. Wir hängen ihn etwas nach außen und schieben den anderen Eimer über die Flammen. Im ersten Eimer wird ein Milchbrei aus Milchpulver und irgend einer Zutat - entweder Buchweizen, Weizengrieß, Hirse, oder Haferflocken die sich von Tag zu Tag abwechselten - angerührt. Welche Art Brei es an diesem Morgen war, weiß ich beim besten Willen nicht mehr, aber Milchbrei am Morgen war obligatorisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der zweite Eimer kochte schneller, (wohl weil er schon vorher gut vorgewärmt war, als er noch neben dem anderen hing. Er ist für Tee gedacht. Wir hatten sogar den Luxus, den Teesud in einem extra Topf zu brühen. So konnte jeder die Stärke seines Tees selbst bestimmen, indem er mit einer Kelle einen Teil Sud und einen Teil heißes Wasser in seinen Becher füllen konnte. Wer wollte, konnte sich auch löslichen Kaffee machen. Zunächst jedoch mussten die anderen geweckt werden, wie vereinbart um 8:00 Uhr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun begann noch das Auftischen für zwölf Personen, was relativ schnell ging. Bis aber alle am Tisch waren war es schon etwa 8:30 Uhr. Der Frühstückstisch war immer reichlich gedeckt und recht abwechslungsreich, allerdings deutlich kohlenhydrat-lastig. Neben dem obligatorischen Tee und Brei gab es Brot, Butter, Marmeladen, Streichkäse, Wurstkonserven und jede Menge Kekse und Trockenbackwaren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20306.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Unsere Feldküche am Nachmittag. Die Vorräte waren zum größten Teil in einem Vorratszelt abgestellt, teilweise stand das, was wir gerade benötigten, am Küchenstand. Butter und ähnliches versenkten wir in einem Plastikbeutel in einem Bach in der Nähe." src="http://lh4.google.de/image/GGenadi/RdV-CD9akWI/AAAAAAAAAAo/tGOYzwDW7p0/s288/%5C%5Cfilers1%5Cgiebler_g%5CEigene%20Dateien%5CEigene%20Bilder%5CBaikal05%2520306.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Unsere Feldküche am Nachmittag. Die Vorräte waren zum größten Teil in einem Vorratszelt abgestellt, teilweise stand das, was wir gerade benötigten, am Küchenstand. Butter und ähnliches versenkten wir in einem Plastikbeutel in einem Bach in der Nähe.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Das Trockenbackwerk war auch die Grundlage unserer Lunchpakete, die wir mit in den Wald nahmen. Dazu gab es anfangs auch noch Obst. Ich nahm zwar täglich meine Multivitamintablette, aber ich glaube, es wäre sicher nicht zu Vitaminmangelerscheinungen gekommen, erstens war es nur ein Zeitraum von 14 Tagen und zweitens wurde das Frischobst später durch Trockenfrüchte ersetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war kurz vor neun. Wir waren noch am Frühstücken, da erschien Wladimir (Wolodja) der Ranger. Er grüßte nur flüchtig in die Runde und wandte sich dann an mich und die beiden russischen Jungs. Ich stellte später noch häufiger fest, das er vor allem die Mädchen völlig ignorierte - zumindest die ersten Tage. Er sagte, er wolle eine Begehung machen und den Abschnitt festlegen, den wir heute vom Unterholz freimachen sollten. Er wählte schließlich außer mir noch Jegor aus und machte sich auf den Weg. Uns blieb nur übrig, ihm zu folgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf den ersten paar hundert Metern war der Weg frei und gut erkennbar. Während wir da entlang gingen erläuterte Wolodja uns, wie er sich die Arbeit vorstellte. Er sprach im übrigen auch recht undeutlich, so dass es mir mitunter schwer viel, ihm zu folgen. Seine Anforderungen wurden mir im Laufe der nächsten Tage klarer, so dass ich sie jetzt strukturiert aufzählen kann:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Den Weg nach links und rechts 1 bis 1,5 Meter frei machen von Unterholz, wozu er kleine Birken, Erlen und Krüppelkiefern rechnete.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Kleingesträuch, wie Blaubeersträucher stehen lassen&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Morastlöcher oder Sumpfabschnitte mit dem abgeschnittenen Geäst auffüllen zu Knüppeldämmen.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Queräste größerer Bäume oder von kleinen Nadelbäumen, die zu nahe an der Wegschneise standen, bis in 2 Meter Höhe absägen.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;In Fällen, wo der Weg zu sehr erodiert ist, eine parallele Alternative anlegen und durch Wegemarkierung anzeigen (mit roter Farbe an großen Bäumen).&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;zudem schlug er vor, den Trail in einer Woche fertig zu stellen und den Rest frei zu haben, was natürlich verlockend klang.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Eigentlich war der Trail auch weiter hinten gut begehbar. Aber mit hohen Trekkingrucksäcken und bei feuchter Witterung (wo das Gestrüpp einen sofort durchnässen lässt) wäre das Durchkommen schon schwieriger. Wolodja führte uns bis zum Ende des Abschnittes, welchen wir als Tagespensum schaffen sollten. Dann liefen wir zurück und riefen die anderen zum Aufbruch.&lt;br /&gt;Bis auf den Küchendienst, der zurück blieb, bewaffneten sich alle mit Äxten, Sägen und Astscheren und zogen los. Wie abgesprochen, begannen wir mit der Arbeit auf dem ersten Abschnitt. Wolodja lief und arbeitete Anfangs mit uns zusammen und nörgelte ab und zu über die Arbeitsweise des einen oder anderen. Aber ziemlich bald verzog er sich, vermutlich zur Rangerhütte an der Ajaja-Bucht und blieb bis zum nächsten Morgen für uns unsichtbar.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-6813106124664950197?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/6813106124664950197'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/6813106124664950197'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/02/ecopatrol-tag-1-erster-einsatz.html' title='Ecopatrol Tag 1 - Erster Einsatz'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-2498701490571746697</id><published>2005-08-01T19:55:00.000+01:00</published><updated>2007-04-27T07:23:56.833+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Great Baikal Trail'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ajaja-Bucht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 am Baikal'/><title type='text'>Die anderen Campteilnehmer stoßen zu uns</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;01.08.2005:&lt;/span&gt; Heute ist der erste offizielle Tag im Camp. Wir allerdings haben schon unsere erste Nacht in der Wildnis hinter uns gebracht. Sie war mild und ruhig. Dem entsprechend haben wir gut geschlafen und wurden von der Sonne geweckt, als sie schon relativ hoch im Osten stand und ordentlich wärmte. Auch dieser Tag wird heiß werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20310.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Der Anfang des Trails am Ufer der Ajaja-Bucht. Im Hintergrund sieht man die Bergkette, vor der sich der Frolichasee befindet. Die Gipfel sind knapp 2000m hoch. Rechts zwischen den Bäumen zeichnen sich unsere Zelte ab." src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20310.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Der Anfang des Trails am Ufer der Ajaja-Bucht. Im Hintergrund sieht man die Bergkette, vor der sich der Frolichasee befindet. Die Gipfel sind knapp 2000m hoch. Rechts zwischen den Bäumen zeichnen sich unsere Zelte ab.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Die anderen erwarteten wir nicht vor Mittag. Wir wussten, dass sie mit einem langsameren Kutter kommen würden und für die Überfahrt etwa 3 Stunden benötigen werden. Daher konnten wir den Vormittag noch für uns nutzen, denn unsere Aufgabe, das Camp vorzubereiten, hatten wir erfüllt. Neben unseren Zelten haben wir weitere Zelte, die wir in der Ausrüstung hatten, aufgebaut und die Küchenlodge eingerichtet. Auch einen Vorrat an Feuerholz hatten wir angelegt. Die Jungs hatten sich wieder zum Strand begeben. Regina und ich beschlossen, schon mal den künftigen Wanderweg abzulaufen. Er sollte vom Ufer der Ajaja Bucht bis zum Frolichasee führen, etwa 6 Kilometer Luftlinie. Einen Trail gab es schon. Nur war er streckenweise sehr zugewachsen. Wenn man am Waldboden künstlich Licht schafft, wird es umso schneller vom Unterholz wieder erobert. Junge Birken schießen in die Höhe und vor allem Erlengestrüpp und Krüppelzedern wachsen von der Seiten in die Schneise des Wanderpfades hinein. So liefen wir etwa 2 Kilometer bis zu einem sumpfigen Abschnitt und kehrten um.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach unserem zünftigen Mittagessen beteiligten auch wir uns am Faulenzen. Wir rechneten nun bereits damit, dass der Kutter am Horizont auftaucht. Doch die Zeit verging bis zum späten Nachmittag, als hinter der nördlichen Landzunge ein Boot in Sicht kam. Sie waren es.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Kutter landete in bekannter Manie mit dem Bug im Ufersand an und ein schmaler Steg wurde angestellt. Dannach begann ein eifriges Ausbooten. Rucksäcke, Kartons, und Bündel wurden herabgereicht. Nach und nach standen immer mehr Leute am Ufer und wir machten uns bekannt. Die Mitteleuropäer (Franziska, Oliver und Helmut) waren ohnehin zu erkennen, ob nun an der Kleidung oder an der Art, sich zu geben - weiß der Kuckuck, es ist einfach so. Die Russen sind anders, auch äußerlich. Es waren ihrer vier: Egor, Tanja, Ljuba und Nadja.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es waren aber auch andere Leute mit im Gewusel. Der Parkwächter kam mit seinem Boot herbei und unterhielt sich mit einem Mann im Tarnanzug, der auch mit dem Kutter gekommen sein muss. Wie ich dann noch erfuhr, war das Wolodja, der Ranger. Er sollte unser Brigadier werden und uns beim Säubern des Trail anleiten. Anfangs war er mir extrem unsympathisch. Er war sowas von besserwisserisch. Als wir das Gepäck ausluden, beteiligte er sich nicht und beachtete uns kaum. Nachdem wir alles zum Lager geschleppt hatten erschien er und sprach mich an. Er mäkelte an unsere Wahl für den Campstandort herum und sagte uns, welcher Platz seiner Meinung nach besser sei und warum. Ich konnte zwar keinen nennenswerten Unterschied feststellen, sagte aber, wir würden es uns überlegen. Natürlich wollte ich lediglich vermeiden, gleich am Anfang Spannungen aufkommen zu lassen und sagte ihm später nur, sein Platz sei zwar gut, aber wir würden jetzt das Lager nicht mehr verlegen, weil es zu aufwändig sei. Später stellte ich fest, das bei all seinen Mäkeleien er sich dennoch tolerant zeigte, wenn man diese ignorierte und nicht darauf beharrte, seine Tipps zu befolgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich verschwand er, wohl zum Parkwächter in die Blockhütte am Rande der Bucht. Er hatte uns aber, wie ich bemerkte, eine Schüssel mit mariniertem &lt;/span&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Omul" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Omul &lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;dagelassen, welcher von Fischern stammte, die regelmäßig an der Blockhütte aufkreuzten - ebensolche Hillbilly-Typen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20292.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Wir saßen bis in die Nacht am Feuer. Links die drei Eisenbahner Oleg, Oliver und Helmut in einer Diskussion vertieft." src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20292.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Wir saßen bis in die Nacht am Feuer. Links die drei Eisenbahner Oleg, Oliver und Helmut in einer Diskussion vertieft.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Aber es war noch jemand mit dem Kutter eingetroffen. Ein eigentümliches Paar, Oleg mit seiner Tochter Oksana, einem Teenager, hatte die Absicht, zum Frolichasee zu ziehen und mit einem Schlauchboot weiterzufahren. Dieses Schlauchboot hatten sie neben ihrer sonstigen Ausrüstung zum See hochzubringen und sie wussten auch schon, wie. Oleg, ein drahtiger aber schmächtiger Mann und seine halbwüchsige Tochter würden den Weg zum Frolichasee ohne fremde Hilfe zwei mal gehen müssen. Er hatte aber bereits mit Oliver und Helmut auf dem Boot Freundschaft geschlossen, da er Eisenbahner war, wie Oliver und ein Eisenbahnfan, wie die beiden. Damit war die Sache abgemacht. Helmut und Oliver entboten sich, ihm als Sherpa behilflich zu sein. Sie fragten mich, ob das OK wäre. Ich war zwar amüsiert über diese Eröffnung, aber ich sah da kein Problem. Doch diese Nacht schlugen Oleg und seine Tochter ihr Lager ebenfalls neben dem unserem auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir saßen noch bis in die Nacht am Feuer und lernten uns auf diese Weise noch näher kennen. Ich registrierte, dass die vornehmlich jüngeren Campteilnehmer mich als Ansprechpartner wahrnahmen und ich so langsam zum Campvater avancierte. Wir vereinbarten für den nächsten Tag: Wecken um 8:00 Uhr (Küchendienst 7:00 Uhr) und Abmarsch zur Arbeit um 9:00 Uhr.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-2498701490571746697?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/2498701490571746697'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/2498701490571746697'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/02/die-anderen-campteilnehmer-stoen-zu-uns.html' title='Die anderen Campteilnehmer stoßen zu uns'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-3583972804012638038</id><published>2005-07-31T17:47:00.000+01:00</published><updated>2007-04-27T07:23:44.487+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ajaja-Bucht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sewerobaikalsk'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 am Baikal'/><title type='text'>Überfahrt zur Ajaja Bucht</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;31.07.2005, 6:00 Uhr&lt;/span&gt;: Heute heißt es "Früh aufstehen". So richtig schlau geworden bin ich aus Marjasows Begründung nicht, warum das auf einmal so zwingend war, heute schon zur Ajajabucht auszulaufen und dann noch in dieser Herrgottsfrühe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20225.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Beim Auslaufen aus dem Hafen von Sewerobaikalsk. Der Leiter des Frolicha-Naturreservates brachte uns zur Ajaja-Bucht." src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20225.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Beim Auslaufen aus dem Hafen von Sewerobaikalsk. Der Leiter des Frolicha-Naturreservates brachte uns zur Ajaja-Bucht. Sein Boot war eine relativ kleine, aber schnittige und kraftvolle Motorjacht.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Wir packten also, frühstückten und fuhren mit Evgenij Aleksandrowitsch zum SchTEO, wo wir Ausrüstung, Werkzeug und Vorräte aufluden. Marjasow drängte. Er meinte, der Leiter des Naturreservates könnte womöglich ohne uns auslaufen, weil er widerum diese wichtigen Moskauer nicht warten lassen wollte. Wir waren aber trotzdem pünklich am Hafen, wo Marjasow uns am Anleger mit dem Leiter des Naturreservates Frolicha bekannt machte.Ich erkannte das Gesicht. Er war in der &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.mdr.de/presse/regional/2065411.html" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;MDR-Reportage "Wildniss-Wodka-Wertarbeit"&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt; zu sehen gewesen und berichtete dort über einen Vorfall, bei dem zwei Parkranger auf der Landzunge "Jarki" von Wilderern erschossen wurden und die Rangerstation dort niedergebrannt wurde. Er war ein ziemlicher Hillbilly, brummig und maulfaul, aber ich versuchte, ihm leutselig zu kommen. Wärend der Überfahrt gab er dann doch noch einiges Wissenswertes zum Besten, nicht ohne mich darauf aufmerksam gemacht zu haben, daß er hier nicht nur ein Bootsführer, sondern der Reservatsleiter sei.&lt;br /&gt;Sein Boot war eine relativ kleine, aber schnittige und kraftvolle Motorjacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20227.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Der Hafen und die Skyline von Sewerobaikalsk bleibt hinter uns zurück und verschwand bald im Dunst." src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20227.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Der Hafen und die Skyline von Sewerobaikalsk bleibt hinter uns zurück und verschwand bald im Dunst.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Ein junger Bursche, der Marjasow freudig begrüßte, half mit beim Beladen und wurde uns schließlich als Andrej, einer der Camp-Teilnehmer aus Severobaikalsk vorgestellt. Nachdem wir alle mann an Board waren und uns von Evgenij Aleksandrowitsch verabschiedet hatten, platzierte er sich in einer Ecke und schlief bald ein - scheinbar war im das heutige Aufstehen auch etwas zu früh erschienen. Somit liefen wir in Severobaikalsk aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Boot nahm eine enorme Fahrt auf. Mit meinem Garmin Geko konnte ich 50 km/h messen, also über 30 Knoten. Das würde bedeuten, wir brauchen bis zur Ajaja Bucht weniger als eine Stunde, wo doch die Kutter der Jaroslawets-Klasse etwa 3 Stunden benötigen. Severobaikalsk entfernte sich schnell und das Boot hinterließ heckseits einen schäumenden Gischtstreifen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 252px; CURSOR: hand" width="252" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="1"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20237.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 250px; CURSOR: hand" alt="Das Boot läuft in der Frolichabucht ein." src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20237.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Das Boot läuft in der Frolicha-Bucht ein.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;br /&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20251.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 250px; CURSOR: hand" alt="Es war windstill und würde wohl ein heißer Tag werden." src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20251.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Es war windstill und würde wohl ein heißer Tag werden.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;br /&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20252.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 250px; CURSOR: hand" alt="An der Nordflanke der Bucht röhrte ein Motor auf und ein Boot löste sich vom Ufer in unsere Richtung. Es war der zuständige Parkwächter." src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20252.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;An der Nordflanke der Bucht röhrte ein Motor auf und ein Boot löste sich vom Ufer in unsere Richtung. Es war der zuständige Parkwächter.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Die schlechte Fernsicht aufgrund der langen Trockenheit und der verschieden Waldbrände in der Umgebung führten auch dazu, dass die jeweils andere Seeseite nicht zu sehen war. Recht schnell verschwand Severobaikalsk und somit die Westseite im Dunst, aber dafür tauchte bald die gebirgige Ostküste aus dem Grau. Nach 40 Minuten liefen wir bereits in die Bucht Ajaja ein. Sie war wirklich so schönen, wie sie den Ewenken erschienen sein muß, welche ihr diesen Namen gaben: "Schöne schöne Bucht".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Anlanden und Stoppen der Motoren begrüßte uns die Ajaja mit morgentlich-andächtiger Ruhe. Die Sonne nahm gerade Kraft auf und strahlte über die Berge auf den Baikal. Es war windstill und würde wohl ein heißer Tag werden. Doch jetzt würde es nochmal hektisch werden - ausladen war angesagt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleichzeitig röhrte an der Nordflanke der Bucht ein Motor auf und ein Boot löste sich vom Ufer in unsere Richtung. Es war der zuständige Parkwächter, der dort eine Blockhütte hatte und das Geschehen am Zugang zum Frolicha-Naturreservat zu überwachen hatte. Während wir ausluden, lief er das Ufer neben dem Boot seines "Chefs" an und begrüßte ihn. Danach wandte er sich an mich und fragte mich nach meinem Besuchserlaubnis. Sein Chef bremste ihn und erklärte ihm, wir seien die Vorhut der Volonteure, die hier ab morgen den Wanderweg zum Frolichasee als Eco-Patrouille pflegen werden. Damit war für den Parkwächter alles klar und er düste mit seinem Boot zurück zu seiner Blockhütte, die übrigens mit bloßem Auge am Waldrand kaum zu erkennen war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine passende Stelle für unser Camp fanden wir etwa hundert Meter landeinwärts. Es war für eine Camp von 12 Personen bestens geeignet und hatte eine Picknick Lodge mit Dachgestell, über welches man ein Tarp spannen konnte, sowie eine Art Sommerküche, ein überdachter Verschlag ohne Wände mit einer Grundfläche von 2,5 mal 2,5 Metern und einer Feuerstelle davor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 322px; CURSOR: hand" width="322" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20256.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Eine passende Stelle für unser Camp fanden wir etwa hundert Meter landeinwärts." src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20256.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Eine passende Stelle für unser Camp fanden wir etwa hundert Meter landeinwärts.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;br /&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20257.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Nun hatten wir erstmal unser Gepäck, die Ausrüstung und Verpflegung vom Strand zu schleppen, wofür wir den Weg mehrmals laufen mussten." src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20257.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Nun hatten wir erstmal unser Gepäck, die Ausrüstung und Verpflegung vom Strand zu schleppen, wofür wir den Weg mehrmals laufen mussten.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;br /&gt;&lt;tr&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20274.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 1px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Nach und nach nahm unser Camp Konturen an und gegen Mittag war alles getan und das erste Essen in der Wildnis bereits zubereitet." src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20274.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Nach und nach nahm unser Camp Konturen an und gegen Mittag war alles getan und das erste Essen in der Wildnis bereits zubereitet.&lt;/em&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Nun hatten wir erstmal unser Gepäck, die Ausrüstung und Verpflegung vom Strand zu schleppen, wofür wir den Weg mehrmals laufen mussten. Die Vorräte stapelten wir gleich in den überdachten Verschlag. Die Werkzeuge lagerten wir in einem Extrazelt ein, welches wohl übrigbleiben würde, da wir zwei eigene Zelte dabei hatten und auf die Zelte vom GBT nicht angewiesen waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach und nach nahm unser Camp Konturen an und gegen Mittag war alles getan und das erste Essen in der Wildnis bereits zubereitet. Dabei hatten wir sogar noch mit dem Zeltaufbau etwas warten müssen, da eine Gruppe Kanuwanderer gerade an selbiger Stelle noch ihre Zelte abbaute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Rest des Tages wurde dem schönen Wetter enstprechend gebadet und gefaulenzt. Das Wasser in der Ajajabucht war relativ angenehm. So warm, wie hier wird der Baikal nur in sehr tief eingeschnittenen Buchten mit flachem Wasser.Wir waren vorerst 5 Mann, vier Deutsche und ein Russe. Nun waren wir auf unsere erste Nacht und vor allem auf die morgige Verstärkung unseres Camps gespannt. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-3583972804012638038?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/3583972804012638038'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/3583972804012638038'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/02/berfahrt-zur-ajaja-bucht.html' title='Überfahrt zur Ajaja Bucht'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-4735560193557860850</id><published>2005-07-30T22:29:00.000+01:00</published><updated>2007-04-27T07:23:34.548+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sewerobaikalsk'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sibirien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 am Baikal'/><title type='text'>über Goudschekit zurück</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;30.07.2005, 15:00Uhr&lt;/span&gt;: Unser Kleinbus stand, wie vereinbart da. Der Fahrer sagte, er sei zurück in die Stadt gefahren und wieder hierher. Unterwegs hatte er auch noch eine Reifenpanne und musste das Rad wechseln. Vermutlich ist er lediglich bis Goudschekit zurückgefahren und hat dort die Zeit verbracht, aber die 8 Stunden (je 250 Rubel) für diesen Service (also 2000 Rubel) waren OK und durch vier Personen geteilt, waren es lediglich 17 Euro pro Nase.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20204.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Die Temperatur des Wassers in den beiden Becken würde ich mit HEISS und SEHR HEISS beschreiben, also auch das gemäßigtere Becken war weit über 40°C." src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20204.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Die Temperatur des Wassers in den beiden Becken würde ich mit "heiß" und "sehr heiß" beschreiben, also auch das gemäßigtere Becken war weit über 40°C.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Nach einem Gruppenfoto vor dem Kleinbus machten wir uns auf die Rückfahrt. Wasja empfahl uns, unbedingt in Goudschekit (engl. Goudshekit) an der heißen Quelle halt zu machen und unsere Muskulatur im heißen Wasser etwas zu entspannen. Anfangs hatten wir keine rechte Meinung dazu, aber im Nachhinein war es gut, dass wir uns dieses Erlebnis nicht entgehen ließen - nicht nur zur Abwendung eines Muskelkaters.&lt;br /&gt;Der Bereich der heißen Quellen besteht aus einer Ansammlung von Holzhäusern mit einem Hauptgebäude, welches Umkleidekabinen, einen Imbiss und eine anschließende Anlage mit Becken aus Beton beinhaltete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Temperatur des Wassers in den beiden Becken würde ich mit "heiß" und "sehr heiß" beschreiben, also auch das gemäßigtere Becken war weit über 40°C. Der ganze Spaß kostete einen minimalen Obulus von einigen Rubeln. Es war ein toller Abschluss nach der anstrengenden Tour. Nach etwa einer Stunde fuhren wir weiter zurück in Richtung Severobaikalsk.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun folgte ein Erlebnis, welches uns aus Dummheit die nächste Panne bescherte. Gemäß dem Sprichwort: "Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen", möchte ich diese Episode kurz schildern:&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20211.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Jetzt hatten wir ein ernsthaftes Problem und der Fahrer begann, die Kraftstoffpumpe auseinander zu bauen." src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20211.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Jetzt hatten wir ein ernsthaftes Problem und der Fahrer begann, die Kraftstoffpumpe auseinander zu bauen.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Wir kommen auf dem Rückweg wieder an der buddhistisch geweihten Stelle vorbei. Ganz in der Nähe sehen wir einen Plastikkanister am Wegesrand stehen. Es ist ein 10-Liter-Kanister, etwa zu einem Viertel voll. Wasja und der Fahrer treten in einen Disput: "ob da was Brauchbares drin ist?" usw. Und der Fahrer hält schließlich. Beide begutachten den Kanister und den Inhalt, schnuppern abwechselnd daran und enscheiden schließlich: Das ist Dieselkraftstoff - es wäre schade, ihn stehen zu lassen.&lt;br /&gt;Nach einigem hin- und her wird der Kanister schließlich in den Tank gefüllt und zufrieden geht die Fahrt weiter.&lt;br /&gt;Nach etwa 10 Minuten kommt aus dem Auspuff eine enorme weisse Wolke, der Motor bockt und nichts geht mehr. Spätestens jetzt ist klar, dass das Meiste in dem Kanister Wasser war, wo wahrscheinlich nur obenauf etwas Diesel schwamm. Jetzt hatten wir ein ernsthaftes Problem und der Fahrer begann, die Kraftstoffpumpe auseinander zu bauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20215.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Wasja erklärte mir, es handele sich dabei um Kulissen für Dreharbeiten an einer Dschingis- Khan-Verfilmung von Steven Segal, die vor einiger Zeit hier statt gefunden habe." src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20215.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Wasja erklärte mir, es handele sich dabei um Kulissen für Dreharbeiten an einer Dschingis- Khan-Verfilmung von Steven Segal, die vor einiger Zeit hier statt gefunden habe. Es war ein mittelalterliches Holzdorf mit orthodoxer Holzkirche, die meisten Gebäude hatten lediglich Fassade und Seitenwände, aber keine Rückwand. Aus der richtigen Perspektive betrachtet ergab das Ganze ein idyllisches Dorf.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Wir hingegen nutzten die Zeit, um uns die Beine zu vertreten und um zu einem vermeintlichen Dorf zu gehen, dessen Gebäude in einer Entfernung von einigen 100 Metern zu sehen waren. Zumindest die Jungs glaubten, es sei ein Dorf, aber Wasja erklärte mir, es handele sich dabei um Kulissen für Dreharbeiten an einer Dschingis- Khan-Verfilmung von Steven Segal, die vor einiger Zeit hier statt gefunden habe. Ich habe zwar später von diesem Film nichts mehr gehört, aber als wir bei den Hütten anlangten, konnten wir ohne Zweifel erkennen, dass es sich im Filmkulissen handelte.&lt;br /&gt;Es war ein mittelalterliches Holzdorf mit orthodoxer Holzkirche, die meisten Gebäude hatten lediglich Fassade und Seitenwände, aber keine Rückwand. Aus der richtigen Perspektive betrachtet ergab das Ganze ein idyllisches Dorf vor einer schönen Naturkulisse direkt am Ufer der Tyja, die als Wildwasser vorbeiströmt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20217.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Vom Flußbett der Tyja aus konnte man nochmal gut die Waldbrände bei Goudshekid sehen." src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20217.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Vom Flußbett der Tyja aus konnte man nochmal gut die Waldbrände bei Goudshekid sehen.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Somit war diese Panne schließlich zu etwas gut und während unser Fahrer sich damit quälte, das Wasser aus der Kraftstoffanlage zu bekommen stromerten wir mehr als eine Stunde an diesem Ort herum. Vom Flußbett der Tyja aus konnte man nochmal gut die Waldbrände bei Goudshekid sehen.&lt;br /&gt;Angeblich waren sie aus Unachtsamkeit von den Geologen verursacht worden, welche die Trassierung der nord-ost-Pipeline vornehmen sollten. Aber das kann auch ein Gerücht sein, da diese Pipeline ein eher unerwünschtes Projekt in dieser Gegend ist und somit ein Waldbrand mal schnell den unbeliebten Geologen zugeschrieben wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Entwässerungsversuche unserer Fahrers machten Fortschritte. Bei jedem neuen Startversuch machte der Motor ein paar Kolbenschläge mehr um aber dann trotzdem wieder zu verrecken. Schließlich kam ein anderer Problem auf. Die Batterie war leer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Stunden lagen wir schon fest und nun wurde klar - brauchten Hilfe. In der ganzen Zeit waren vielleicht 3 Autos vorbeigekommen, alles Ladas, die uns nicht wirklich helfen konnten. Mit einem dieser Ladas fuhr Wasja schließlich mit nach Severobaikalsk, um Hilfe zu holen. Kurz nachdem er fort war, kam ein LKW von Goudshekid gefahren, eine mächtige Staubfahne hinter sich aufwirbelnd.&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20222.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Während unserer Zwangspause streunten wir am Ufer der Tyja (engl. Tyya) herum, deren über hundert Meter breites Bett fast vollständig trocken gefallen war und sammelten Heidelbeeren (hier: Wasja und ich)." src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20222.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Während unserer Zwangspause streunten wir am Ufer der Tyja (engl. Tyya) herum, deren über hundert Meter breites Bett fast vollständig trocken gefallen war und sammelten Heidelbeeren (hier: Wasja und ich).&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Er hielt und bot uns gleich seine Hilfe an. Und die war sehr einfach. Er wollte uns so lange mit eingekuppeltem Motor schleppen, bis das ganze Wasser durch die Kraftstoffleitung durch war und der Motor anspringt. Gesagt - getan, und nach 10-minütigem Schleppen, welches wir im Fokus seiner imensen Staubfahne erleben durften, sprang der Motor des Kleinbusses schließlich an und lief erst wiederwillig, aber dann immer runder. Allerdings musste unser Fahrer noch zwei Minuten hupen, bis der LKW mitbekam, dass er anhalten sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun war alles wieder gut und wir verabschiedeten uns gerade, als Wasja mit der Hilfe wiederkam, die wir aber nicht mehr benötigten - zwei Ladas, die aussahen, als benötigten sie selbst Hilfe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen 9:00 waren wir bei Marjasows Haus. Hier offenbarte er uns nun eine kleine Änderung des Plans: Wir sollten bereits am nächsten Tag zur Ajaja-Bucht übersetzten, einen Tag früher, als geplant und zwar in aller Frühe. Der Chef des Frolicha-Naturreservates wollte mit seinem Schnellboot eine Gruppe Moskauer Trekking-Touristen dort abholen - wichtige Leute aus irgendeinem Ministerium, welches für die Verwaltung des Reservates möglicherweise von Nutzen sein könnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir hätten zwar gern noch eine Bergtour gemacht, aber wir sahen ein, dass man in Russland solche kurzfristigen Planänderungen flexibel nehmen musste und die Perspektive war gar nicht so schlecht: Eine freier Tag in der Abgeschiedenheit der Ajaja (Schöne-schöne Bucht in der Sprache der Ewenken) als Quartieriére unserer Camps, welches einen Tag später beginnen sollte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-4735560193557860850?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/4735560193557860850'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/4735560193557860850'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/02/ber-goudschekit-zurck.html' title='über Goudschekit zurück'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-6948824631712420132</id><published>2005-07-30T16:44:00.000+01:00</published><updated>2007-04-27T07:23:15.462+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sewerobaikalsk'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sibirien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 am Baikal'/><title type='text'>Pik Severobaikalsk</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;30.07.2005&lt;/span&gt;: Heute steht eine ganztägige Bergwanderung auf dem Programm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/googletour1.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Insgesamt waren es etwa 55 km Fahrtstrecke, für die wir 2 Stunden brauchten" src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/googletour1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Insgesamt waren es etwa 55 km Fahrtstrecke, für die wir 2 Stunden brauchten. Mit dem Fahrer war ein Preis von 250 Rubel pro Stunde vereinbart. Es ging zuerst von Sewerobaikalsk aus das Tyja-Tal hinauf - nach wenigen Kilometern hörte der Asphalt auf und es ging auf Schotter weiter. Dann bogen wir ab nach Westen in Richtung Goudschekit&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Am Vorabend haben wir mit Jewgenij Aleksandrowitsch die Tour abgesprochen. Es sollte mit einem Auto bis hinauf auf den BAM-Pass gehen, also dorthin, wo die provisorische Bahnlinie den Baikalskij Chrebet überquerte, bevor der Tunnel fertiggestellt war. Ein Bergführer des SchTEO, Wassili, sollte uns begleiten. Vom Passweg aus wollten wir den südwärts gelegenen Berg begehen, ein namenloser 1840m hoher Berg mit der inoffiziellen Bezeichnung "Severobaikalskaja Gora". Ich werde ihn im weiteren der Einfachheit halber Pik Severobaikalsk nennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer Interesse hat, die Tour (GPS-vermessen) bei Google Earth nachzuvollziehen, der möge sich meine "&lt;/span&gt;&lt;a href="http://bbs.keyhole.com/ubb/showflat.php?Cat=&amp;Board=EarthTravel&amp;amp;Number=220813&amp;Searchpage=1&amp;amp;Main=220813&amp;Words=+GenadiG&amp;amp;topic=&amp;Search=true#Post220813" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Placemark collection (Ortsmarkensammlung) Pik Severobaikalsk&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;" aus der &lt;/span&gt;&lt;a href="http://bbs.keyhole.com/ubb/dosearch.php?Cat=&amp;amp;Forum=All_Forums&amp;Name=290218&amp;amp;Searchpage=0&amp;Limit=25&amp;amp;&amp;fromsearch=1&amp;amp;fromprof=1" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Google Earth Community &lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;herunterladen und einen virtuellen Flug dieser Tour genießen: &lt;a href="http://bbs.keyhole.com/ubb/download.php?Number=220813" target="_blank" rel="nofollow"&gt;Direktes Öffnen der Ortsmarken und Anzeigen in Google Earth&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20147.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Eine heilige Stätte für Buddhisten. Am staubigen Wegesrand ist der Zusammenfluß mehrerer Flüsschen geweiht worden." src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20147.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Eine heilige Stätte für Buddhisten. Am staubigen Wegesrand ist der Zusammenfluß mehrerer Flüsschen geweiht worden.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Wir starten von Marjasows Haus in einem allradgetriebenen japanischen Minibus. Der Wagen hatte (als Direktimport) Rechtslenkung und hatte seine besten Jahre schon hinter sich. Wasja, unser Guide war pünktlich da. Er soll uns den Berg hinauf führen und uns beim Rasten den Tee kochen usw. Die Fahrt ging nur etwa 10 km zügig auf Asphalt voran, dann wurde die Straße zur Schotterpiste und wir kamen nur noch sehr langsam weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt waren es etwa 55 km Fahrtstrecke, für die wir 2 Stunden brauchten. Mit dem Fahrer war ein Preis von 250 Rubel pro Stunde vereinbart. Wasja, unser Führer sollte 800 Rubel bekommen (weniger als 30 Euro). Die Fahrt ging praktisch immer parallel zu Streckenführung der BAM-Linie, mal links, mal rechts des Bahndammes und sowohl Straße als auch Bahn verliefen im Tal der Tyja in die Berge hinein. Wann immer die beiden Verkehrswege gezwungen waren, die Tyja zu überqueren, konnte man erkennen, wie solide die BAM-Brücken und wie lausig die Autobrücken waren. Schließlich gelangten wir an eine Stelle, an der mehrere Täler zusammenliefen und somit auch die Tyja mit zwei anderen Flüsschen zusammenfloss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20153.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Passweg etwa an der Stelle, wo wir unsere Wanderung begannen." src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20153.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Passweg etwa an der Stelle, wo wir unsere Wanderung begannen.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Der Fahrer hielt an. Ein buddhistisch geweihter, heiliger Ort - häufig geografische Besonderheiten, wie hier der zusammenfluss mehrerer Flüsse gebot ihm, einige Münzen zu opfern und an den Straßenrand zu werfen. Wir taten es ihm gleich. Danach konnte die Fahrt weitergehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Goudshekid, einem Ort, an dem es eine heisse Quelle gibt, trennten sich Straße und BAM, welche nun zum Tunnelportal abdrehte. Die Straße aber führte weiter zum Pass, wo wir immer noch den Bahndamm der provisorischen Passführung erkennen konnten. Die Fernsicht war schlecht. Wasja erklärte, es würden überall in der Gegend Waldbrände wüten und somit die Fernsicht beeinträchtigen. Bei Goudshekid konnten wir dann sehen, wie brennende Taiga ausssieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20156.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="In diesem Hochtal kamen bald nur noch Geröllfelder, einige Gletscherseen und sogar Restschneefelder." src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20156.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;In diesem Hochtal kamen bald nur noch Geröllfelder, einige Gletscherseen und bald sogar Restschneefelder.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Zuerst durchschritten wir etwa 1 bis 1,5 km Taiga unter leichtem Anstieg. Einen Trail gab es nicht. Wasja suchte jeweils das beste Durchkommen durchs Unterholz aus. Das ging im Grunde ganz gut, aber auf diesem Abschnitt war die Mückenplage extrem. So versuchten wir, durch gesteigertes Tempo, den dichteren Taiga-Streifen hinter uns zu bringen, was dann doch ganz schön schlauchte. Wasja tat natürlich cool. Weder die Mücken noch das Tempo schienen ihn zu beeindrucken. Er lief voran und wenn er etwas zu weit vorausgelaufen war, ließ er uns geduldig wieder aufschließen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir verließen die Taiga ziemlich plötzlich, indem wir auf einem Geröllfeld herauskamen. Nach diesem Geröllfeld, welches einen Zwischengrat markierte, folgten nur noch Krüppelkiefern und einzelne Bäume. &lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20159.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Schneefeld Ende Juli, auch wenn dies nur Restschnee war, meinten wir in Bereichen der Talsohle noch Gletscherschliff erkennen zu können." src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20159.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Schneefeld Ende Juli, auch wenn dies nur Restschnee war, meinten wir in Bereichen der Talsohle noch Gletscherschliff erkennen zu können.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Schließlich liefen wir fast nur noch über Geröll in ein Tal hinein, dessen Abschluß ein zum Pik Severobaikalsk auslaufender Bergriegel bildete. Wasja nannte dieses Geröllfeld am Talende den Zirkus (Also kreisförmig, wie ein Amphitheater).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Geröllbrocken waren teilweise zwei-mann-hoch. Der Aufstieg erfolgte wie bisher ohne Trail und war anstrengend. Erstaunlicherweise folgten uns auch hierher immer noch einige Mücken, wenn auch längst nicht mehr so viele.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Granularität des Gerölls lag im Durchschnitt bei über einem Meter Durchmesser, so dass wir uns mit Sprüngen von Felsbrocken zu Felsbrocken bewegten. In etwa 1600m Höhe erreichten wir eine Stelle, auf der wir unseren Umkehrzeitpunkt überschritten hatten und entscheiden mussten, ob wir weitergehen und uns verspäten würden, oder ob wir umkehren. Allerdings würde der Zeitdruck und das schwierige Terrain die Gefahr eines Fehltrittes und möglicherweise eines Unfalls erhöhen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20168.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Dieses Bild zeigt die Granularität des Gerölls, über welches wir aufstiegen. Es zeigt auch etwa die Stelle in 1600m Höhe, auf der wir unseren Umkehrzeitpunkt überschritten hatten." src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20168.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Dieses Bild zeigt die Granularität des Gerölls, über welches wir aufstiegen. Es zeigt auch etwa die Stelle in 1600m Höhe, auf der wir unseren Umkehrzeitpunkt überschritten hatten.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Somit entschlossen wir uns zur Umkehr, ohne den Gipfelpunkt erreicht zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen Augenblick genossen wir noch den Ausblick, der allerdings durch die eingeschränkte Fernsicht etwas getrübt war. Dennoch war es faszinierend, in dieser Berglandschaft eine rauhe, vollkommen unberührte Natur um sich zu sehen. An einem der Gletscherseen weiter unter würden wir eine Rast einlegen, denn es war schon nach 12:00 Uhr und wir waren recht ausgehungert. An einer passenden Stelle konnten wir unser Picknick abhalten und Wasja kochte uns, wie versprochen einen Tee mit Beigaben von Kräutern, die er unterwegst gesammelt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20187.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Picknik und tea time - Wasja kochte uns einen Tee mit Beigaben aus unterwegs gesammelten Kräutern und wir aßen von unseren Vorräten." src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20187.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Picknik und "tea time" - Wasja kochte uns einen Tee mit Beigaben aus unterwegs gesammelten Kräutern und wir aßen von unseren Vorräten.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Wasja erklärte uns bei dieser Gelegenheit, dass die Einwohner diesen Berg südlich des Passes "Severobaikalskaja Gora" nennen und den Berg gegenüber aber, also nördlich vom Pass nennen sie zu Ehren der Patenstadt für den Severobaikalsker BAM-Abschnitt "Leningradskaja Gora" - aber wie gesagt, dies sind wohl inoffizielle Namen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach machten wir uns an den Abstieg, um pünklich unseren Fahrer wieder zu treffen. Ich kann nur sagen, beim Fortbewegen durch eine solche Landschaft ohne jeglichen Trail wirkt jeder Kilometer, wie 5 km auf einem gangbaren Pfad. &lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20189.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Um zu verdeutlichen, wie die Taiga beschaffen war, die wir auf dem Rückweg wieder durchmessen mussten, hier noch ein Foto an einem Bächlein." src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20189.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Um zu verdeutlichen, wie die Taiga beschaffen war, die wir auf dem Rückweg wieder durchmessen mussten, hier noch ein Foto an einem Bächlein.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Aus der Ferne wirkte der scheinbar schmale Taigastreifen karg und spärlich. Zudem schienen die wenigen hundert Meter, die er in der Breite maß, eher lächerlich. Doch ist man erstmal in diesem Dickicht gefangen, kann man nur noch durch's Unterholz walzen und dabei die Mücken abwehren, was enorme Anstrengungen abverlangt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15:00 Uhr: Am Passweg kamen wir ziemlich pünktlich an, aber der Tag sollte damit noch lange nicht zu Ende sein. Zunächst einmal hofften wir, dass unser Fahrer genauso pünktlich am vereinbarten Ort sein würde, wie wir, denn wir waren nicht wirklich erpicht darauf, nach einem so anstrengenden Marsch noch lange am staubigen Wegesrand zu warten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20191.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Als wir aber das Dickicht verließen, konnten wir aufatmen. Der Minibus stand da und wartete. Bevor wir einstiegen, machten wir noch ein Gruppenbild mit Wasja in der Mitte vor unserem Transportmittel. Der Fahrer machte das Foto." src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20191.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Als wir aber das Dickicht verließen, konnten wir aufatmen. Der Minibus stand da und wartete. Bevor wir einstiegen, machten wir noch ein Gruppenbild mit Wasja in der Mitte vor unserem Transportmittel. Der Fahrer machte das Foto.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das umzäunte Gelände im Hintergrund ist ein verlassener Bauhof aus der Zeit, als vor der Fertigstellung des Tunnels die BAM-Baustrecke noch hier über den Pass führte. Im Hintergrund sieht man das Seitental, aus dem wir abgestiegen sind&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-6948824631712420132?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/6948824631712420132'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/6948824631712420132'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/02/pik-severobaikalsk.html' title='Pik Severobaikalsk'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-9025613585932569898</id><published>2005-07-29T20:08:00.000+01:00</published><updated>2007-04-27T07:22:33.514+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sewerobaikalsk'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 auf Achse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 am Baikal'/><title type='text'>Endlich am Baikal</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;29.07.2005&lt;/span&gt;: Der letzte Tag unserer langen Bahnfahrt bricht an. Es wird kein ganzer Tag mehr werden, gegen 13:00 Ortszeit werden wir am Ziel sein. Trotzdem ist dieser Tag landschaftlich am aufregendsten. Wir stehen beizeiten auf um die Überquerung der &lt;/span&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lena_%28Fluss%29" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Lena&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt; bei &lt;/span&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ust-Kut" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Ust-Kut&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt; mit zu erleben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20148.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Dieses Bild zeigt die die Bahnlinie im Tyja-Tal, wo es bereits in Richtung Severobaikalsk hinunter geht" src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20148.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Von Ust-Kut haben wir leider keine Fotos. Dieses Bild zeigt die die Bahnlinie im Tyja-Tal, wo es bereits in Richtung Severobaikalsk hinunter geht. Oben rechts am Berghang sieht man Spuren eines Waldbrandes, wie sie zu dieser Zeit überall in der Gegend wüten. Daher ist die Luft auch voller Dunst und die Fernsicht ist schlecht.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Auch die &lt;/span&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lena_%28Fluss%29" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Lena&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt; ist einer der sibirischen Riesenflüsse, die ins Nordpolarmeer münden. Doch hier in &lt;/span&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ust-Kut" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Ust-Kut&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt; ist sie gerade erst schiffbar geworden. &lt;/span&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ust-Kut" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Ust-Kut&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt; ist im Fahrplan der russischen Bahn nicht enthalten. Die Station ist nicht nach der Stadt, sondern nach dem Fluss benannt, den die Bahn hier überquert, also "Lena".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Bahnstation "Lena" in Ust-Kut geht es ein Stück parallel zum Fluß in Richtung Norden und dann schwenken die Gleise nach Osten und überqueren die Lena. Hinter der Brücke schwenkt der Zug wieder nach Norden. Die Gleise winden sich nun am Hang der Ostseite hinauf in den Berg, bis sie irgendwann in ein ostwärts verlaufendes Tal schwenken. Nun sind wir wieder auf Ostkurs und die Landschaft wird immer bergiger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20194.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Man kann am Gleiskörper und an der Oberleitungsanlage erkennen, dass die BAM eine relative junge Bahnlinie ist" src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20194.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Man kann am Gleiskörper und an der Oberleitungsanlage erkennen, dass die BAM eine relative junge Bahnlinie ist.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Die Fahrt wird immer abwechslungreicher, die Strecke immer gewundener und die Berge immer höher. Hinter Kirenga erreichen wir schließlich den Fuß des Baikalskij Chrebet, der Wasserscheide des &lt;/span&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Baikalgebirge" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Baikalgebirges&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;. Noch vor wenigen Jahren führte eine provisorische Strecke hier über den Pass. Doch seitdem der BAM-Tunnel vollendet wurde, nimmt die Bahnlinie in einer eleganten Schleife Anlauf auf den Berg, um dann ostwärts in den Berg einzufahren. An beiden Tunnelportalen sind bewaffnete Soldaten postiert. (Bei unserer Reise 2006 haben wir etwas mehr Fotos davon gemacht, also Geduld bis dahin).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der anderen Seite passieren wir recht bald Goudshekid und schwenken in Tyja-Tal ein. Dort, wo die Tyja in den Baikal mündet, sind wir am Ziel: &lt;/span&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sewerobaikalsk" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Severobaikalsk&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 201px; CURSOR: hand" width="201" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20145.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand" alt="Vor Marjasows Haus in Saretschnoje" src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20145.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Vor Marjasows Haus in Saretschnoje.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Wir rechneten damit, abgeholt zu werden, doch auch nach einigem Warten (auf dem Bahnsteig und dann vor dem Bahnhofsgebäude) können wir keinen Empfang erkennen. Aljona vom GBT hatte eigentlich in der E-Mail versichert, sie würde uns abholen. Vielleicht ist der Grund für das Missverständnis, dass ich als Ankunftszeit Moskauer Zeit angegeben hatte. Also sprachen wir schließlich einen Taxifahrer an, der sich bereits zuvor angebiedert hatte und fragten, ob er das SchTEO (Schule für Tourismus und ökologische Bildung) kenne. Das SchTEO kennt hier jeder, entgegnete er und nannte uns seinen Preis (den ich mir nicht gemerkt habe, weil es absolut billig war). Also kutschierte er uns in SchTEO, was schätzungsweise 3 Kilometer vom Bahnhof liegt. Hier wurden wir schließlich gebührend begrüßt und einige Formalitäten wurden gleich in Angriff genommen, wie etwa die obligatorische Passregistrierung. &lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 201px; CURSOR: hand" width="201" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20142.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand" alt="Der 8. Kilometer" src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20142.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Der 8. Kilometer: Eine Badestelle am Baikal, 8. Kilometer westlich von Severobaikalsk an einer Stelle wo der Baikal in einer Bucht sehr flach abfällt.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Aljonas Vater, Evgenij Aleksandrowitsch Mariasow schlug vor, uns in seinem eigenen Haus einzuquartieren (zum Freundschaftspreis von 5 Euro pro Nacht und Nase), was wir dankend annahmen. Wir kauften noch etwas Verpflegung ein und fuhren mit seinem Lada in den Ortsteil "Saretschnoje" einer Eigenheimsiedlung (oder Datschenviertel).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er empfahl uns, den Nachmittag auszuspannen und zum Baikalstrand am 8. Kilometer zu fahren. Wir sollten mit einem Taxifahrer Hin- und Rückfahrt zum Festpreis vereinbaren. Der würde uns zur festgelegten Zeit auch wieder abholen. Das funktionierte reibungslos und wir verbrachten etwa 2 Stunden am Baikalstrand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir kehrten beizeiten zurück und vereinbarten für den nächsten Tag eine Bergwanderung in der Nähe von Goudshekid.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-9025613585932569898?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/9025613585932569898'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/9025613585932569898'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/02/endlich-am-baikal.html' title='Endlich am Baikal'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-9194074418194966221</id><published>2005-07-28T21:21:00.000+01:00</published><updated>2007-04-27T07:21:46.084+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sibirien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 auf Achse'/><title type='text'>Baikal-Amur-Magistrale</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20095.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Krasnojarsk: Die Bahnsteige sind teilweise noch in Arbeit und daher fehlt gerade auch auf unserem Bahnsteig das Pflaster" src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20095.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Krasnojarsk: Die Bahnsteige sind teilweise noch in Arbeit und daher fehlt gerade auch auf unserem Bahnsteig das Pflaster. Unter der Nebelbank fließt der Jenissej&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;28.07.2005:&lt;/span&gt; Am Morgen dieses Tages erreichen wir Krasnojarsk. Der Bahnhof ist scheinbar restauriert worden und ist sehr schön anzuschauen. Die Bahnsteige sind aber teilweise noch in Arbeit und daher fehlt gerade auch auf unserem Bahnsteig das Pflaster.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Blick in Fahrtrichtung erkennen wir eine Nebelbank, über der sich bergige Landschaften erheben - die ersten Ausläufer des Sajan. Unter der Nebelbank aber fließt der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jenissei"&gt;Jenissej&lt;/a&gt;, der wasserreichste der nordwärts fließenden sibirischen Ströme. Nach der Abfahrt vom Krasnojarsker Bahnhof überqueren wir ihn. Er ist bereits hier riesig, obwohl er gerade erst das Sajan-Gebirge verlässt und sich noch nicht mit der Angara vereinigt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem wir ihn passiert haben rollen wir in die Ausläufer der Westsajan, wobei sich die Landschaft nicht nur tektonisch ändert. Die dichtere Taiga, die wir seit gestern Abend durchfahren haben, lichtet sich wieder. vor allem die Südlagen der Berge und Hügel sind nun von Grassteppe bedeckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20108.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Taischet: Die Streckenführung der BAM (Baikal-Amur-Magistrale) ist mit der Transsibirischen identisch bis Taischet" src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20108.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Taischet: Die Streckenführung der BAM (Baikal-Amur-Magistrale) ist mit der Transsibirischen identisch bis Taischet. Aber hier trennen sich ihre Wege.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Wir nähern uns am frühen Nachmittag &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Taischet"&gt;Taischet&lt;/a&gt;. Die Bedeutung dieser Station ist eine Besondere. Bislang sind wir auf einer Strecke der transsibirischen Eisenbahn gefahren. Die Streckenführung der BAM (Baikal-Amur-Magistrale) ist mit der Transsibirischen identisch bis Taischet. Aber hier trennen sich ihre Wege. Der Baikalsee, von dem wir noch 1000 km entfernt sind, ist ein riesiges Verkehrshindernis. Ein etwa 600 km langer Riegel in nord-süd Richtung, den man umfahren muß. Die Transsibirische Eisenbahn tut dies seit Zarenzeiten im Süden. Als man in der Ära der Sowjetunion diese als zu unsicher ansah, da sie ohne jegliche Optionen, dafür aber stets gefährlich nahe der Landesgrenze verlief, beschloss man den Bau einer nördlichen Alternative, der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Baikal-Amur-Magistrale"&gt;Baikal-Amur-Magistrale&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kann beim Verlassen von Taischet gut beobachten, wie sich der Rangierbereich der Station irgendwann aufteilt und eine Streckenführung Richtung Süden dreht, während wir auf Nord-Ost-Kurs gehen.&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20118.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Beschaulicher abendlicher Verpflegungshalt" src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20118.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Beschaulicher abendlicher Verpflegungshalt. Die Sonne steht tief im Westen. Die Menschen auf dem Bahnsteig sind im Wesentlichen die Reisenden aus unserem Zug, die sich an den Kiosken versorgen, oder sich einfach nur die Beine vertreten.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Dies ist nun die eigentliche BAM. Man merkt den Unterschied auf Anhieb. Auch wenn die Strecke bis Bratsk bereits vor der großen BAM-Initiative bestanden hat und am Anfang auch noch zweigleisig ist, merkt man doch sehr schnell die abgeschiedenere Streckenführung mit weniger Urbanisierung, weniger Gegenzügen (am meisten Holztransporte) und einer überwältigenden Kontinuität der Taiga. Man fährt stundenlang durch ein Meer aus Bäumen.&lt;br /&gt;Die wenigen Orte, die wir passieren, sind Holzverladeplätze, selbst größere Haltepunkte wirken beschaulicher, als entlang der immer betriebsamen Transsib.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20125.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Beim Überqueren des Staudammes können wir einen Blick zurück über den Stausee werfen und sehen die Sonne im Westen untergehen" src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20125.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Beim Überqueren des Staudammes können wir einen Blick zurück über den Stausee werfen und sehen die Sonne im Westen untergehen.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:78%;color:#666600;"&gt;&lt;strong&gt;An dieser Stelle möchte ich unsere Wagonbegleiter erwähnen. Es ist eine blonde Frau und ein aus dem Kaukasus stammender Mann, beide aus Tynda. Sie sind nicht miteinander liiert, was man möglicherweise denken könnte, sondern der Dienstplan hat sie offensichtlich so zusammengebracht.&lt;br /&gt;Interessant war dabei, dass der Mann seine beiden kleinen Söhne ebenfalls mit im Wagon hatte. Er sagte, er könne ihnen sonst nicht viel bieten. Aber er könne sie praktisch kostenlos einmal im Jahr Bahn fahren lassen und so habe er ihnen Moskau zeigen können.&lt;br /&gt;Beide "Provodniks" waren stets hilfbereit und zuvorkommend. Die Blonde freute sich schon auf Tynda, ihre Heimatstadt. Sie habe einen kurzen Urlaub und die Bahnfahrt nach Moskau und zurück sei schon ein hartes Stück Arbeit. Die Wagonbegleiter haben während der gesamten Fahrt sozusagen im 2-Schicht-Betrieb abwechselnd Dienst. Dazu gehören alle Möglichen Arbeiten im Wagon.&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 201px; CURSOR: hand" width="201" align="right" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20128.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand" alt="Untergehende Sonne über dem Bratsker Stausee" src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20128.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Untergehende Sonne über dem Bratsker Stausee.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Allerdings habe ich beim täglichen Staubsaugen im Gang und in den Abteilen immer nur sie gesehen, was somit die historische Rollenverteilung zwischen Mann und Frau auch hier offenbar werden lässt&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn diese endlose hügelige Taiga wunderschön ist, so ist sie auf Dauer nicht sehr spektakulär. Etwas Aufregenderes würde und aber am Abend noch bevorstehen: Der Staudamm des &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bratsker_Stausee"&gt;Bratsker Wasserkraftwerkes&lt;/a&gt;, dieses Stromgiganten an der Angara.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20121.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Vor uns liegt die Staumauer des gigantischen Bratsker Wasserkraftwerkes" src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20121.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Blick in Richtung der Staumauer des gigantischen Bratsker Wasserkraftwerkes, bevor der Zug darüber hinweg rollt.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Beim Überqueren des Staudammes können wir einen Blick zurück über den Stausee werfen und sehen die Sonne im Westen untergehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der anderen Seite des Stausees halten wir an der Station "Gidrostroitel" (Hydro-Erbauer), eine adrette Bahnstation, die an die Erbauer dieses Riesenprojektes erinnert. Dannach rollen wir wieder in die Nacht.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-9194074418194966221?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/9194074418194966221'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/9194074418194966221'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/02/baikal-amur-magistrale.html' title='Baikal-Amur-Magistrale'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-3962595662050758843</id><published>2005-07-27T22:40:00.000+01:00</published><updated>2007-04-27T07:21:30.024+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sibirien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 auf Achse'/><title type='text'>flache Einöde Westsibiriens</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20074.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Omsk: Streunende Hunde und Fußgänger, die ihren Weg über die Gleise abkürzen" src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20074.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Omsk: Streunende Hunde und Fußgänger, die ihren Weg über die Gleise abkürzen.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;27.07.2005&lt;/span&gt;: Die Landschaft hat sich wieder verändert, wahrscheinlich schon seit Tjumen - flache Weiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Omsk überqueren wir den Ersten der sibirischen Riesenflüsse, welche ins Nordpolarmeer fließen, den Irtysch. Wir überwinden unsere Faulheit und nutzen den längeren Halt, um uns ein wenig auf dem Bahnsteig zu bewegen. In Omsk hatte es scheinbar unlängst geregnet und der Bahnsteig war nass. Doch die Wolken verzogen sich bereits und es schien wieder ein sonniger Tag zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20078.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Als hätte der liebe Gott mit einer riesigen Maurerkelle die Landschaft glattgestrichen. Tausend Kilometer flaches Land" src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20078.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Als hätte der liebe Gott mit einer riesigen Maurerkelle die Landschaft glattgestrichen. Tausend Kilometer flaches Land.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Dann heißt es wieder einsteigen und wir verlassen die Metropole Westsibiriens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die eintönige Landschaft, durch die wir rollen, wird noch bis Novosibirsk die unveränderte Kulisse hinter unseren Wagonfenstern bilden. Über tausend Kilometer, aber anders als westlich des Urals sieht man hier keine durchgängigen Wälder, sondern Birkenhaine, lockere Baumgruppen in einer Wiesenlandschaft. Es scheinen häufig Feuchtwiesen zu sein, kein viehwirschaftlich verwertbares Futtergras, sondern eher Binsen. Diese Landschaft steckt uns an, in Lethargie zu verfallen und den ganzen Tag mehr oder weniger zu dösen und nichts zu tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20087.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Zuerst rollen wir über den Ob, den nächsten sibirischen Riesenfluß und nach einigen Minuten urbaner Landschaft halten wir am Bahnhof" src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20087.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Zuerst rollen wir über den Ob, den nächsten sibirischen Riesenfluß und nach einigen Minuten urbaner Landschaft halten wir am Bahnhof.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Als wir am frühen Abend in Novosibirsk einrollen, empfinden wir das als Erlösung und hoffen auf endlich abwechslungsreichere Landschaften. Doch erst einmal sind wir in Novosibirsk, der Hauptstadt Sibiriens und der drittgrößten Stadt Russlands (nach Sankt Peterburg und noch vor Nishni Novgorod).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuerst rollen wir über den Ob, den nächsten sibirischen Riesenfluß und nach einigen Minuten urbaner Landschaft halten wir am Bahnhof. Natürlich nutzen wir den Halt, um uns die Beine zu vertreten. Die Zeit reicht sogar, um sich das Bahnhofsgebäude anzuschauen und von der Fußgängerbrücke einen besserer Überblick zu bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20089.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Der Bahnhof von Nowosibirsk, der Hauptstadt Sibiriens" src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20089.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Der Bahnhof von Nowosibirsk, der Hauptstadt Sibiriens.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Es ist schon später Nachmittag, auch wenn der Zugfahrplan frühen Nachmittag anzeigt. Als wir aus Novosibirsk rollen, klingt auch dieser Tag fast schon aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:78%;color:#666600;"&gt;&lt;strong&gt;Die russische Eisenbahn hat landesweit eine einheitliche Zeit: Die Moskauer Zeit. Alle Fahrpläne sind mit Angaben in Moskauer Zeit ausgewiesen, was dazu führt, das man mit jeder Zeitzone, die man weiter nach Osten kommt, eine stets größere Differenz zwischen Ortszeit und der "Russischen Bahnzeit" entsteht. Am Baikal werden das schon 6 Stunden sein.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die Landschaft bleibt weiterhin flach, aber die Bewaldung nimmt zu. Das sollte sie auch, denn bald werden wir die Station "Taiga" erreichen. Und was wäre die Station "Taiga" ohne echte Taiga um sie herum. Es dämmert bereits, als wir die Station Taiga erreichen und wir rollen nach kurzem Halt weiter in die Nacht.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-3962595662050758843?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/3962595662050758843'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/3962595662050758843'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/02/flache-einde-westsibiriens.html' title='flache Einöde Westsibiriens'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-2568750156273578157</id><published>2005-07-27T10:19:00.000+01:00</published><updated>2007-04-27T07:21:16.870+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sibirien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 auf Achse'/><title type='text'>und plötzlich Sibirien</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20052.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Unaufhaltsam rollt unser Zug auf die Grenze zwischen Europa und Asien zu" src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20052.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Unaufhaltsam rollt unser Zug auf die Grenze zwischen Europa und Asien zu.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;26.07.2005&lt;/span&gt;: Wir rollen durch flache russische Weiten. Den gigantische Fluß, den wir irgendwann überqueren, kann ich nicht zuordnen. Die Wolga kann es nicht gewesen sein, denn die sollten wir bereits Nachts überquert haben. Später würde ich ihn als die Kama identifizieren. So breit hatte ich sie mir nicht vorgestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Stunden fließen dahin. Es wird nachmittag und die Landschaft wird hügeliger - Vorboten des Ural. Es bleibt für Stunden bei dieser landschaftlichen Prägung. Es ist eine bewaldete Mittelgebirgslandschaft, relativ sanft, wie das Erzgebirge nur weniger Siedlungsdichte. Der Ural ist hier nicht sehr schroff, weiter im Norden wohl eher. Wir nehmen uns vor die offizielle Grenze zu Asien abzupassen, die durch einen Obelisken an der Bahnlinie markiert wird. Doch irgendwie verpassen wir ihn (2006 sehen wir ihn, und mir gelingt dann auch ein Foto). Es dämmert schon und schließlich rollen wir in Ekaterinburg ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:78%;color:#666600;"&gt;&lt;strong&gt;An dieser Stelle sei angemerkt, dass die russische Bahn die Namensvergaben aus Sowjetzeiten für Bahnhöfe (meist von den Städtenamen abgeleitet) beibehalten hat. Somit findet man auf allen Plänen der Russischen Bahn, aber auch auf Schildern am Bahnhof den Namen "Swerdlowsk" statt "Ekaterinburg" (oder "Gorkij" statt "Nishni Novgorod").&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Per Definition ist Jekaterinburg eingentlich schon Asien zuzuordnen. Die Stadt selber sieht sich eher als europäisches Tor zu Asien. Für das alte Zarenreich war es das auf jedenfall: eine altehrwürdige russische Stadt mit Handels- und Bergbautradition und natürlich Vorposten der Zaren in Richtung Sibirien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Dunkelheit nehmen wir es kaum war, dass die die Landschaft wieder flacher geworden ist. Wir rollen durch Westsibirien. Ich hatte mich schon schlafen gelegt, als wir irgendwann in der Nacht in Tjumen halten. Ich werde wach und schaue zum Fenster hinaus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20057.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Das Foto zeigt nicht Omsk, aber wieder einen typischen Lokwechselhalt mit Verpflegungscharakter" src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20057.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Das Foto zeigt nicht Omsk, aber wieder einen typischen Lokwechselhalt mit Verpflegungscharakter.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Es ist eine reiche Stadt, das sieht man sofort und trotz der Dunkelheit. Das die westsibirischen Erdgas- und Erdölvorkommen haben diese Stadt reich gemacht. Moderne, teils protzige Gebäude gleiten vorbei: Einkaufszentren mit üppigen Leuchtreklamen, ausgebaute mehrspurige Straßen und sogar ein Eifelturm-ähnliches riesiges städtisches Wahrzeichen: ein stilisierter Riesenbohrturm von Scheinwerfern angestrahlt. Ich betrachte diese Szenerie von meiner Koje aus, bis der Zug aus Tjumen weiterrollt. Dann schlafe ich wieder ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Morgen des 27.7.2005 erreichen wir Omsk.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-2568750156273578157?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/2568750156273578157'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/2568750156273578157'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/02/und-pltzlich-sibirien.html' title='und plötzlich Sibirien'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-3709485281154116993</id><published>2005-07-26T15:08:00.000+01:00</published><updated>2007-04-27T07:20:44.919+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 auf Achse'/><title type='text'>Richtung Ural</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;25.7.2005&lt;/span&gt;: Wir rollten in den Nachmittag, wir rollten in den Abend, wir rollten in die Nacht. Wir rollen unaufhaltsam in Richtung Osten. Viele tausend Kilomenter liegen vor uns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist eine sorglose Zeit. Man kann in hohem Maße entspannen und wer nicht der Typ ist für endloses Schauen aus dem Fenster, der sollte sich mit Lesestoff eindecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20045.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Verpflegungshalt" src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20045.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Auf längeren Halts wir auf dem Bahnsteig eifrig gehandelt und man kann sich umfassend verpflegen.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Natürlich wird auf dieser Zugfahrt auch angehalten, ziemlich oft sogar. Meist sind es Halts von nur einer bis drei Minuten, bei denen wenige Reisende zu- oder aussteigen. Bei solchen Halts ist es nicht vorgesehen, als Weiterreisender den Wagon zu verlassen. Aber alle 4 bis 5 Stunden hält der Zug länger - etwa 20 Minuten, oder mehr. Dabei wird üblicherweise die Lok gewechselt. Und da kann man auch den Wagon verlassen und sich auf dem Bahnsteig die Füße vertreten. Da diese längeren Halts meistens auch in größeren Städten stattfinden, ist hiermit auch wieder eine sanitäre Zone definiert und die Klos werden abgeschlossen (etwa 20-30 Minuten vor bis nach dem Halt). Dies kann man aber mit Hilfe der Stationspläne, die im Wagon aushängen, gut nachvollziehen. Die wichtigere Erkenntnis war aber: &lt;strong&gt;Diese Halts sind vor allem Verpflegungsstationen&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20046.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Verpflegungshalt" src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20046.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Dies ist unser Wagon. "Moskau-Tynda", Schlafwagenabteile 2ter Klasse. Die Bedeutung der Aufschrift "Ökonom Klasse" wurde uns erst am Abend offenbar: Sie beinhaltete eine warme Mahlzeit mit Getränken, welche von den Cateringpächtern des Speisewagens zu uns ins Abteil gebracht wurden. (und das, obwohl wir für unsere Tickets keinen Aufpreis für diesen Service bezahlt haben).&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Der Bahnsteig ist voll von fliegenden Händlern, meist Frauen mit Körben und Taschen, aber auch professioneller wirkende Händler mit Ständen und Rollwagen.Verkauft wird alles, was ein Reisender so gebrauchen könnte und so manches, was er nicht braucht:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;Essen, heiß oder kalt&lt;/strong&gt;: Fertiggerichte, heiße und kalte Piroggen, Obst, Eingemachtes, Saure Gurken, Eis (im Sommer sehr passend!), Brot, Backwaren, Wurst und Käse.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;Getränke&lt;/strong&gt;: Bier, Kvas, Limonade, Mineralwasser, Cola, auch Wodka wenn gewünscht.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;Sonstiges&lt;/strong&gt;: Zeitschriften, Bücher, Zigaretten, Souvenirs, auch Leder- und Pelzwaren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Preise sind normal, eher preiswert, vor allem, wenn man bei einem Großmütterchen Selbstangebautes aus dem eigenen Garten kauft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 201px; CURSOR: hand" width="201" align="right" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20050.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand" alt="Verpflegungshalt" src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20050.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Eine wichtige Einrichtung des Wagons ist der Heißwasserboiler. Hier bekommt man immer heisses Wasser für Tee, Kaffee oder eine heisse Fertigsuppe.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Man sollte dabei die Zeit nicht vergessen. Aber die Wagonbegleiter rufen dann auch lautstark, wenn der Halt zu Ende geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine wichtige Einrichtung des Wagons ist der Heißwasserboiler. Ursprünglich als Teewasserspender (also als fest installierter Samowar) konzipiert, konnte man nun außer Tee und Kaffee auch in sekundenschnelle eine heiße Fertigsuppe oder sogar eine 5-Minuten-Terrine aufbrühen (die man auch auf dem Bahnsteig bekommen konnte).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer aber den Wagonbegleitern ein kleines Zubrot bescheren will, kann auch bei ihnen Getränke und Süssigkeiten erhalten - auch hier sind die Preise moderat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;26.07.2005: In der Nacht entgeht uns leider der Blick auf den Kazaner Kreml. Der Zeitsplan der 76-ger Zuges kann auf der &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.bahn.de/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Seite der Bahn&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt; gefunden werden&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;. So rollten wir auch am nächsten Tag durch den europäischen Teil Russlands, damit unaufhaltsam auf den Ural und somit auf die Grenze zu Asien zu, die wir am Abend erreichen sollten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-3709485281154116993?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/3709485281154116993'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/3709485281154116993'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/02/richtung-ural.html' title='Richtung Ural'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-7825382913590382913</id><published>2005-07-25T16:11:00.000+01:00</published><updated>2007-04-27T07:20:32.558+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 auf Achse'/><title type='text'>Die lange BAM-Fahrt beginnt</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20034.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Der riesige Wartesaal im Kazaner Bahnhof" src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20034.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Der riesige Wartesaal im Kazaner Bahnhof. Trotz der vielen Wartenden sind noch genügend Sitzplätze zu finden.&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Wir hofften, auf dem Kazaner Bahnhof die Zeit bis zur Bereitstellung des Zuges auf irgendeiner Bank "verdösen" zu können. Diese Möglichkeit bot sich prinzipiell auch an - ein riesiger Wartesaal mit Sitzbänken. Obwohl er sehr voll wirkte, konnte man ausreichend freie Plätze finden - auch zusammenhängend für vier Personen. Obwohl die Akkustik in der gewölbeförmigen Halle zu einem dröhnenden Gemisch von hunderfachem Volksgemurmel, periodischen Lautsprecheransagen und dem Gedudel von in den Ecken platzierten Fernsehern wurde, obsiegte zumindest bei Johannes die Müdigkeit.&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Es war gegen 10:00 Uhr, als wir diesen Wartesaal betraten. Um 14:00 sollte unser Zug (Nummer 76 Moskau-Tynda) losrollen.&lt;br /&gt;Wir sprachen uns entsprechend ab, dass mindestens einer einen stetigen Blick aufs Gepäck hatte und wer nicht gerade versuchte, ein Nickerchen zu machen, streunte im Bahnhof umher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An verschiedenen Kiosken kauften wir Brot, Wurst, Käse, Keckse, Piroggen, Kvas und Mineralwasser. An den Bahnsteigen (Der Kazaner Bahnhof ist, wie die meisten Moskauer Bahnhöfe, ein Kopfbahnhof) schauten wir immer wieder auf die große Anzeigetafel und versuchten auch einen Plan zu finden, auf dem das Abfahrtsgleis zu finden war. Etwas in dieser Art war jedoch nicht zu finden. Wie wir später erfuhren, sind die Abfahrtgleise üblicherweise nicht festgelegt und werden sehr kurzfristig vor Bereitstellung des Zuges angesagt, bzw. auf der Anzeigetafel ausgeschrieben (Was für Nichtsprachkundige wohl die einzige Informationsquelle ist).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück zum Wartesaal. Der Tschetchenienkonflikt und die Anschläge in Moskau haben zu einer verstärkten Präsenz an Sicherheitskräften geführt. Das konnte man schon am Flughafen feststellen und hier auf dem Bahnhof sah man es auch. Milizstreifen schlenderten durch den Bahnhof und kontrollierten gezielt südländisch aussehende Personen.&lt;br /&gt;Ich selbst verzichtete auf ein Schläfchen in der Hoffnung auf meine Koje im Zug und beobachtete das Treiben im Bahnhof.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:78%;color:#999900;"&gt;&lt;strong&gt;Ein Hinweis für Personen mit schwacher Blase: es empfiehlt sich, auf dem Bahnhof nochmal die Toilette aufzusuchen, da die Zugtoiletten nach Abfahrt sehr lange (ca. 2h) geschlossen bleiben. Die Zugtoiletten sind nach dem Prinzip der offenen Entsorgung konstruiert (Klappe nach unten auf die Gleise), so dass in den sanitären Zonen von Großstädten die Toiletten von den Wagonbegleitern abgeschlossen werden. Für Moskau ist diese sanitäre Zone extrem weit gefasst.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: right; MARGIN: 10px 0px 0px 10px; WIDTH: 201px; CURSOR: hand" width="201" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20038.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 1px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand" alt="auf diesem Foto habe ich mal den handyfonierenden russischen Businessman nachgeahmt - aber vor allem wird die Gemütlichkeit des Schlafwagenabteils deutlich" src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20038.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;Auf diesem Foto habe ich mal den handyfonierenden russischen Businessman nachgeahmt - aber vor allem wird die Gemütlichkeit des Schlafwagenabteils deutlich.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Schließlich ist es soweit. Der Zug wird angekündigt und ausgeschrieben - weniger als 30 Minuten vor Abfahrt. Viele Reisende setzten sich in Bewegung und verteilen sich auf dem Bahnsteig. Es dauert nochmal etwa zehn Minuten, dann rollt der Zug ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun beginnt die typische Prozedur des Einlasses. Jeder Wagon wird nur an einem Ende vom jeweiligen Wagonbegleiter (meist Frauen - Provodnitza genannt) geöffnet. Nach einem Blick auf die Fahrkarten und den Pass lässt sie den Fahrgast passieren. Dies könnte man durchaus als Boarding bezeichnen. Ob die Fahrkarten und Pässe gleich einbehalten werden, oder später nochmal eingesammelt werden, hängt vom Andrang und den jewiligen Wagonbegleitern ab. In unserem Falle hieß es (da ich mich als russisch sprechend offenbarte): "Ich komme nachher zu ihnen und sie erklären mir, wie ihre Fahrkarten zu interpretieren sind". Ein klares Zeichen dafür, dass eine unbekannte Art von Fahrkarte nicht zu Zweifeln oder Diskussionen führt, sondern durchaus auf Vertrauen gesetzt wird, eine Erfahrung, die sich wiederholt bestätigte.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Wenn man zu viert in sein Abteil kommt und beginnt, das Gepäck zu verstauen und zur Ruhe zu kommen vergeht doch einige Zeit und man stellt auf einmal fest: der Zug rollt. Dann klopft schon bald die Provodnitza an der Tür des Abteils und nachdem alle Ticketfragen beantwortet sind, hat man mit dem Wagonpersonal praktisch schon Freundschaft geschlossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun kann das große Relaxen beginnen viele Tage Besinnlichkeit, Landschaften vorbei gleiten sehen, Schlafen und Essen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-7825382913590382913?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/7825382913590382913'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/7825382913590382913'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/02/die-lange-bam-fahrt-beginnt.html' title='Die lange BAM-Fahrt beginnt'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-8135319137038388819</id><published>2005-07-24T17:53:00.000+01:00</published><updated>2007-04-27T07:20:15.171+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 auf Achse'/><title type='text'>Es geht los</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 201px; CURSOR: hand" width="201" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05_003.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand" alt="" src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05_003.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Gruppenphoto in Strausberg bei Berlin vor der Abfahrt zum Flughafen Schönefeld&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:#999999;"&gt;24.7.2005:&lt;/span&gt; Wir starten gegen Mittag. Mit dem Auto fahren wir von Achim nach Berlin und wollen dort das Auto bei einer Verwandten abstellen.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;Bei ihr essen wir zu Mittag (es war allerdings schon später Nachmittag), lassen uns gemeinsam ablichten und werden schließlich zum Flughafen Berlin Schönefeld gefahren. Der Flug sollte kurz nach Mitternacht gehen, aber wir sind schon irgendwann gegen 21:00 Uhr am Flughafen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Leider ist der Checkin für unsereren Flug noch nicht möglich, so dass wir am Abflugterminal warten, ohne dass wir in den (etwas gemütlicheren) Sicherheitsbereich kommen. Die Nacht würde kurz werden und der folgende Tag lang und hart - das ist uns jetzt schon klar.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;table style="FLOAT: right; MARGIN: 10px 0px 0px 10px; WIDTH: 201px; CURSOR: hand" width="201" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05_005.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 0px 1px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand" alt="Gruppenphoto in Strausberg bei Berlin" src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05_005.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Flughafen Schönefeld - Warten am Check-In&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Ja, da lob ich mir manchmal die Lufthansa, wo ich über Quick-Checkin oder gar zu Hause über mein LH-Login eine Bordkarte bekomme und ohne eine solche Einschränkung in den Sichrheitsbereich gelange.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann gegen 23:00 Uhr begann das Boarding und wir durften nach der Sicherheitskontrolle (nochmal fast zwei Stunden) etwas bequemer warten. In einer Bar der Boardingzone tranken wir noch etwas (ich hatte ein Weißbier) zur späten Stunde und schließlich wurde ge-board-et. Ja, damit legten wir unsere Schicksal bis Moskau in die Hände der Aeroflot-Piloten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;color:#666600;"&gt;&lt;strong&gt;Einige Tage zuvor hatte ich die Idee, ein Taxi in Moskau übers Internet zu reservieren und einen Deal für 3-4 Stunden zu machen. Sozusagen eine kleine Stadtrundfahrt zu organisieren. Dazu recherchierte hin und her und fand auch &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.google.ru/search?hl=de&amp;q=%D1%82%D0%B0%D0%BA%D1%81%D0%B8+%D0%B2+%D0%9C%D0%BE%D1%81%D0%BA%D0%B2%D0%B5&amp;amp;lr=" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-size:78%;color:#666600;"&gt;&lt;strong&gt;einige Seiten&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:78%;color:#666600;"&gt;&lt;strong&gt;, wo man einen Van stundenweise mieten konnte. Ich handelte schließlich telefonisch ein Angebot aus, dass einen Van für 4 Stunden mit Abholung vom Airport Sheremetewo 2 beinhaltete.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:85%;"&gt;Als wir in Moskau landeten, graute der Morgen, besser - er glühte im Morgenrot. Es war gegen 5:00 Uhr am 25.07.2005. Die Einreisekontrolle war ätzend, wie immer in Sherementevo II - an der Passkontrolle stets zu wenig Schalter geöffnet und Schlangen, die sich in Menschentrauben verloren.&lt;br /&gt;Nachdem wir offiziell eingereist waren und unser Gepäck empfangen hatten, kämpften wir uns durch das Getümmel der Ankunftshalle und siehe da, ein Schild mit der vereinbarten Aufschrift.&lt;br /&gt;Wir sprachen unseren Taxifahrer an und gingen zum Taxi, einem älteren amerikanischen Van. Ich fragte nochmal, ob ihm das mit den 4 Stunden bekannt sei. Er bestätigte es und ich erläuterte ihm die Route, die mir für unsere kleine Stadtrundfahrt vorschwebte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Erstmal ins Stadtzentrum, &lt;/li&gt;&lt;li&gt;einmal über den inneren Ring (bei Gelegenheit Rubel tauschen) &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Manegenplatz, Dzershinski-Platz, Taganka, Uferstraße bis Hotel Rossia, &lt;/li&gt;&lt;li&gt;roter Platz mit Halt und Spaziergang &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Fahrt zur Kropotkinskaja (Halt an der &lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/erloeser.jpg" target="_blank" rel="nofollow"&gt;Erlöserkathedrale&lt;/a&gt;) &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Weiterfahrt zu Lomonossow Universität. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;bei Gelegenheit Frühstück &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Novodevitche-Kloster &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Kutusovprospekt und &lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/poklonnaja.jpg" target="_blank" rel="nofollow"&gt;poklonnaja gora&lt;/a&gt; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Schließlich nochmal durchs Stadtzentrum zum Kazaner Bahnhof.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ihm wars recht und wir fuhren los. Die Sonne war gerade erst aufgegangen und im Gegensatz zum Trubel am Flughafen war die Stadt noch menschenleer.&lt;p align="justify"&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 342px; CURSOR: hand" width="382" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20011.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px; WIDTH: 170px; CURSOR: hand" alt="Die Straßen Moskaus sind am frühen Morgen noch verwaist" src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20011.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20014.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px; WIDTH: 170px; CURSOR: hand" alt="und auch der rote Platz ist noch menschenleer" src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20014.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Die Straßen Moskaus sind am frühen Morgen noch verwaist und auch der rote Platz ist noch menschenleer&lt;/em&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Der Versuch, an einem Geldautomaten Rubel zu bekommen, scheiterte, sowohl mit EC-Karte als auch mit Kreditkarten. Wir tauschten später in einer Wechselstube Euro-Bargeld. Auch am roten Platz wirkte noch verwaist. Wir hielten in der Nähe des Hotel Rossia an und spazierten über roten Platz.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;table style="FLOAT: right; MARGIN: 10px 0px 0px 10px; WIDTH: 123px; CURSOR: hand" width="201" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20033.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 0px 1px; WIDTH: 122px; CURSOR: hand" alt="Vor dem Eingang zum Kazaner Bahnhof" src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20033.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;Vor dem Eingang zum Kazaner Bahnhof am Komsomoskaja Platz, dem Platz der drei Bahnhöfe&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Dann ging es weiter zur Kropotkinskaja, um einen Blick auf die Erlöser-Kathedrale zu erhaschen. Wir spürten immer stärker, dass die kurze Nacht ihren Tribut zollte.&lt;br /&gt;Weiter ging es zu den Leninbergen auf den Balkon Moskaus und zur imposanten Moskauer Lomonossow Universität, dem gigantischsten von 7 Stalinhochhäusern in Moskau. Hier beschlossen wir, einen Spaziergang zu machen und an einem Straßenimbiss zu frühstücken.&lt;br /&gt;Der Spaziergang munterte zwar etwas auf, aber das Essen machte wieder müde. Die zunehmende Sommerhitze machte sich ebenfalls bemerkbar. Ich trank meinen ersten Kwas, seit langer Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir fuhren in etwas geänderter Reihenfolge erst zum &lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20029.jpg" target="_blank" rel="nofollow"&gt;Kutusowprospekt bis zum Memorial (Gedenk-Komplex) "Poklonnaja Gora"&lt;/a&gt; und von dort wieder stadteinwärts zum &lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Baikal05%20031.jpg" target="_blank" rel="nofollow"&gt;Novodevitche Kloster&lt;/a&gt;, wo wir auch wieder einen Spaziergang durch die Anlage machten. Der Taxifahrer wartete immer brav, doch schließlich konnten wir nicht mehr vor Müdigkeit und orderten: "Kazaner Bahnhof".&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-8135319137038388819?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/8135319137038388819'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/8135319137038388819'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/01/es-geht-los.html' title='Es geht los'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-3976193398339542828</id><published>2005-06-30T17:08:00.000+01:00</published><updated>2007-04-27T07:19:51.315+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 Reiseplanung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><title type='text'>Die Reise kann beginnen</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/achim_bahnhof.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Der Achimer Bahnhof" src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/achim_bahnhof.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;Der Bahnhof Achim - der Held dieses Beitrags.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Eigentlich war nun alles klar. Visa hatten wir. Flugtickets hatten wir auch. Fehlten nur noch die Zugfahrkarten. Einige Infos vom &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.baikalplan.de/html/german_startseite.xml.php" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Baikalplan&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt; (und deren &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.baikalinfo.com/html/german_startseite.xml.php" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Infoportal&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;) hatten wir bereits, auch den Hinweis auf das Eurodomino-Ticket. Aber mit der Zugbestellung hatten wir dann doch noch unsere eigene Erfahrung gemacht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;(Servicecenter, die 1.)&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Wir wendeten uns an den Schalterangestellten im Servicecenter unserer Kleinstadtbahnhofs und trugen ihm unser Anliegen vor. Das lautete: viermal Moskau-Severobaikalsk und zurück, zweiter Klasse Schlafwagen."Oha" war, glaub ich seine erste Äußerung, aber er begann geflissentlich in seinem System zu häckern. Nach zwei, drei Minuten fragte er schließlich: "Wie sollte man das denn schreiben? Bei allem, was ich eintippe, findet er nichts."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Ich schrieb ihm einige Varianten auf einen Zettel - die Diktion "Sewerobajkalsk" wurde schließlich vom System gefunden. &lt;span style="color:#cc0000;"&gt;Unsere Erfahrung an dieser Stelle: Macht euch vorher auf der &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.bahn.de/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;color:#cc0000;"&gt;Bahn-seite&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;color:#cc0000;"&gt; schlau, was die Schreibweise anbelangt - das spart schonmal etwas Zeit und ein wenig Nerven.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Daraufhin häckerte er weiter kam aber nach einigen Minuten zum Schluß: "Es sieht so aus, als könnte ich das hier nicht buchen". Da konnten wir auch nichts mehr dazu sagen und verließen dankend das Servicecenter mit dem Vorsatz, andere Möglichkeiten der Fahrkartenbeschaffung zu prüfen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;(Servicecenter, die 2.)&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Zum Glück kamen wir mit Helmut, einem unserer zukünftigen Camp-Mitglieder in Kontakt, der uns als absoluter Bahnexperte einige nützliche Hinweise gab. Unter anderem sendete er uns als E-Mail-Anhang einen Scan seiner &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.railfaneurope.net/pix/at/ticket/01_271a_Res_Moskva_Severobajkalsk_92IJ.jpg" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Reservierung&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;. Ein Stückchen schlauer machten wir uns wieder zu unserem Bahncenter auf und zeigten die Kopie der Buchung von Helmut mit den Worten: "Was die österreichische Bundesbahn kann, sollte doch die deutsche Bahn auch können", um den Ehrgeiz des Schalterbeamten anzustacheln. Und siehe da, es klappte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Es dauerte zwar ein paar Minuten, aber schließlich war die Verbindung reservierbar auf seinem Display. Nur sagte das System: Keine freien Plätze. &lt;span style="color:#cc0000;"&gt;Zum Glück wüssten wir bereits von der Freigabefrist von 45 Tagen und baten den Schalterbeamten, eine Probebuchung zu einem näher liegenden Termin zu machen.&lt;/span&gt; Das klappte auch - nun konnte man Platznummern im System auswählen und auch reservieren. Somit hatten wir unseren Durchbruch. Die Reservierung würden wir zwar später machen müssen, aber wir wussten, dass es geht. Somit schritten wir zum Kauf der Eurodomino-Tickets, was auch entsprechend unserer Infos vom System auch unterstützt wurde. Hier nun scheiterten wir an einem Fehler unsererseits.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Da das Eurodomino-Ticket personengebunden ist, hätten wir die Ausweise (für alle 4) dabei haben müssen. Somit zogen wir erstmal wieder ab.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;(Servicecenter, die 3.)&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="FLOAT: right; MARGIN: 10px 0px 0px 10px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Ticket_Eurodomino_GG.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 1px 1px 1px 1px; WIDTH: 319px; CURSOR: hand" alt="So sieht ein Eurodomino-Ticket aus" src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/Ticket-EuroDomino.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;So sieht ein Eurodomino-Ticket aus.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Mit allen Pässen ausgestattet kamen wir wieder zum Serviceschalter. Der Beamte kannte uns bereits und begrüßte uns, wie alte Bekannte. Die Ausfertigung der Eurodomino-Tickets bekamen wir dann auch recht schnell hin.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;(Servicecenter, die 4.)&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Die Freigabefrist von 45 Tagen vor der Hinfahrt war erreicht. Ich checkte den Reservierungsstatus über die Seite der &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.rzd.ru/e3/index.php?he_id=735" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Russischen Bahnen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;. Es war noch kaum etwas belegt. Wir begaben uns wieder zum Serviceschalter und wurden auch wieder wie alte Bekannte begrüßt. Gemäß unserer Probebuchung reservierten wir diesmal richtig. Das klappte anstandslos und wir hatten die Reservierung für die Hinfahrt sicher. Der Schalterbeamte hatte uns bereits für die Eurodomino-Tickets Falttaschen aus Karton gegeben (wie für Flugticket üblich), wo wir die Reservierung mit hinzutaten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Wegen der 45 Tage konnten wir die Rückfahrt natürlich noch nicht reservieren und mussten somit nochmal 14 vor Abreise, also recht knapp gesehen (naja mit wachsender Routine empfindet man es nicht mehr so) wieder kommen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;(Servicecenter, die 5.)&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Die Buchungsfrist für die Rückfahrt ist nun auch herangerückt und wir schlagen wieder bei unserem alten Bekannten am Schalter auf. Diese Reservierung ist nunmehr reine Routine und wird getätigt und ausgedruckt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Aber was ist das? Die Reservierung sieht - alles in allem - genauso aus wie für die Hinfahrt, Zugnummer, Datum, Wagon-Nummer, aber die Platznummern fehlten. Der Schalterbeamte konnte es uns natürlich nicht erklären, sagte aber, die Buchung sei erfolgt und es ist auch ein Preis da, so dass wohl die Sache in Ordnung sein müsse. Wir folgten dieser Argumentation (was sonst) und betrachteten die Sache als OK und abgeschlossen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;(Servicecenter, Epilog)&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Um in diesem Blog nicht bis zur Rückfahrt warten zu müssen, hier die Erklärung für die fehlenden Platznummern: Es war tatsächlich so OK und ist im russischen Buchunssystem begründet, welches nur vom Startbahnhof des Zuges eine feste Platzreservierung erlaubt. Beim Buchen von Zwischenstationen, werden die freien Plätze nur als flexibles Kontingent angesehen, aber eine keine festen Plätze vergeben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Warum das russische System hier so ist, wie es ist, kann ich natürlich nicht sagen, aber jeder, der angesichts einer solchen Reservierung mal in Selbstzweifel gerät, sollte hiermit beruhigt sein.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-3976193398339542828?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/3976193398339542828'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/3976193398339542828'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/01/die-reise-kann-beginnen.html' title='Die Reise kann beginnen'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-7609549111391096548</id><published>2005-03-29T16:03:00.000+01:00</published><updated>2007-04-27T07:19:36.967+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 Reiseplanung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><title type='text'>Abschluss der Vorbereitungen</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/hamburg_alster.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Die Alster in Hamburg" src="http://genadi.is-a-chef.net/travel/postings/hamburg_alster.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;Das russisches Konsulat befindet sich irgendwo am rechten hinteren Bogen der Außenalster - der liegt Flughafen hinten links.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Die Einladung trudelte über kurz oder lang bei uns ein (Beispiel) und dazu noch diverse Mails vom GBT mit Hinweisen, Verhaltensregeln, Übernachtungsmöglichkeiten und anderen Informationen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun konnten wir den Visaantrag fertigmachen. Das für uns zuständige &lt;a href="http://homepage.hamburg.de/generalkonsulat-russland/files/about_de.htm"&gt;russische Konsulat befindet sich in Hamburg&lt;/a&gt;. Wir erkundeten über das Internet die Anschrift und die Öffnungszeiten und beschlossen, persönlich die Unterlagen hinzubringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir fuhren mit dem Auto nach Hamburg. Das Konsulat befindet sich am Feenteich in einem Nobelviertel an der Außenalster. Das Viertel ist zwar recht zu geparkt, aber man findet doch Parkmöglichkeiten. Am Konsulat angelangt waren wir erstmal geschockt, als wir eine etwa 30m lange Schlange aus grüppchenweise stehenden Leuten sahen. Wir stellten uns hinten an, warteten und beobachteten die Situation. Mit der Zeit bekamen wir mit, dass ab- und an jemand kam, an der Schlange vorbei zur Pforte ging, die Gegensprechanlage bediente und schließlich eingelassen wurde.&lt;br /&gt;Eine halbe Stunde standen wir schon, da beschloss ich, am Anfang der Schlange nachzufragen, wie das hier funktioniert. Man sagte mir dort unter anderem, für ein Touristenvisum, solle ich vorbeigehen und klingeln. Das taten wir dann auch, sagten an der Gegensprechanlage: "Touristenvisum", worauf hin der Türöffner summte und wir passieren konnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun waren wir im Konsulat in einem Raum mit mehreren Schaltern, deren Fenster verspiegelt waren. an den Schaltern war in deutsch und russisch ausgeschildert wofür sie da waren, so dass wir unschwer den Schalter für Touristenvisa fanden. Dort standen vielleicht drei Leute an. Etwa 5 Minuten pro Klient dauerte es schon, aber alles in allem waren wir schnell dran. Leider gab es nun ein kleines Problem. Obwohl wir alle notwendigen Unterlagen vollständig und korrekt vorlegten, konnte die Bearbeitung noch nicht erfolgen, da wir die Gebühr vorher hätten einzahlen müssen und den Einzahlungsbeleg hier mit vorweisen müssen. Der Schalterbeamte war aber auf diese Situation vorbereitet und gab uns einen Zettel mit Anschrift und Wegeskizze der nächsten Bankfiliale und der sinngemäßen Ansage: "Zahlen sie die Gebühr dort ein und kommen sie mit Quittung wieder hierher, ohne sich nochmal anzustellen".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So verfuhren wir dann auch. Es kostete uns nochmals etwa 40 min. Aus dieser Erkenntnis heraus würden beim nächsten mal die Überweisung vorab tätigen, denn eine Bahreinzahlung (und noch bei einer Fremd-Bank) ist deutlich teurer als eine bargeldlose Überweisung (bei der eigenen Bank). Zu Beachten ist da allerdings, dass ein echter Zahlungbeleg (und kein Online-Banking-Ausdruck) da ist, am besten gar mit Stempel, weil das Konsulat auf einen Original-Beleg der Bank besteht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles weitere verlief so, wie der Mann am Schalter es gesagt hatte und wir bekamen noch einen Zettel herüber geschoben, auf dem ein Termin stand, zu welchem die Visa fertig sein sollten. Genau erinnere ich mich nicht mehr, aber es waren so etwa 3 Wochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier nochmal die Checkliste: &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/invitation.jpg"&gt;Einladung&lt;/a&gt; (von einem zugelassenen russischen Touristikveranstalter - der GBT ist einer)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.russische-botschaft.de/Konsulat/Blank/visumantrag1.htm"&gt;ausgefüllter Visaantrag&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Passbild&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Reisepass (mit ausreichendem Gültigkeitsdatum)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.russische-botschaft.de/Konsulat/versicherungen.htm"&gt;Erklärung zur Auslandskrankenversicherung&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Einzahlungsbeleg für die Bearbeitungsgebühr &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Zum Abholen der Visa fuhren wir wieder nach Hamburg, nunmehr mit dem Wissen um die ominöse Schlange vor dem Tor (Wir vermuten, dass es sich um Russen handelte, die in Passangelegenheiten dort anstanden). Als Option hatten wir den Besuch des Aeroflot-Büros im Hamburger Flughafen mit angedacht. Das Abholen der Visa ging dann so erfreulich schnell und reibungslos, dass wir dann wirklich zum Flughafen fuhren um am Aeroflotschalter eine Frage zu klären, die uns auf den Online-Buchungseiten unklar geblieben war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort erfuhren wir, dass der von uns bevorzugte Flug mit dem von uns gewünschten Tarif buchbar sei (was auf den Buchungsportalen irgendwie so nicht ging). Da buchten wir ohne lange zu zaudern an Ort und Stelle Hin- und Rückflug und schlossen diese Sache ab.&lt;br /&gt;Die Besonderheit bei diesem Flug war, er kam unserem Ansinnen nahe, möglichst ohne großen Aufenthalt in Moskau (und schon gar nicht mit Übernachtung) zur Weiterfahrt mit dem Zug zu gelangen. Nun, wie gut das gelungen ist, würden wir noch sehen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-7609549111391096548?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/7609549111391096548'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/7609549111391096548'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/01/abschluss-der-vorbereitungen.html' title='Abschluss der Vorbereitungen'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-1567787463691128771</id><published>2005-03-01T14:03:00.000+01:00</published><updated>2007-04-27T07:19:09.847+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 Reiseplanung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><title type='text'>Ausrüstung, Visa, Tickets</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 321px; CURSOR: hand" width="321" align="left" bgcolor="#bbbbbb" border="0"&gt;&lt;tbody bgcolor="#cccccc"&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/baikal/Google_earth/gbt_05/froltrail_ayaya.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand" alt="Die Ajaja-Bucht an einem regnerischen Tag" src="http://genadi.is-a-chef.net/baikal/Google_earth/gbt_05/froltrail_ayaya.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;Die Ajaja-Bucht an einem regnerischen Tag. Ein verwittertes Schild zeigt den Zugang zum Naturreservat an.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Irgendwann im Frühjahr kam die Nachricht vom Baikalplan: "Wir haben euch alle vier in eurem Wunschcamp untergebracht". Nun gab es kein zurück mehr. Wir begannen, uns um unsere Ausrüstung zu kümmern und auch die Anreisevarianten abzuwägen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Was das Camp anbelangte, so war noch nicht ganz klar, ob es in der &lt;/span&gt;&lt;a href="http://bbs.keyhole.com/ubb/showflat.php?Cat=&amp;Board=EarthTravel&amp;amp;Number=194947&amp;Searchpage=1&amp;amp;Main=194947&amp;Words=+GenadiG&amp;amp;topic=&amp;Search=true#Post194947" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Bucht Ajaja&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt; am Ufer des Baikal, oder direkt am &lt;/span&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/baikal/Google_earth/gbt_05/index.html" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Frolikha-See &lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;sein würde. In beiden Fällen aber würde gelten:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Es gibt keine Verkehrsanbindung über Land,&lt;/li&gt;&lt;li&gt;die Luftlinie nach Severobaikalsk über den See beträgt etwa 50 km,&lt;/li&gt;&lt;li&gt;es gibt kein Handynetz,&lt;/li&gt;&lt;li&gt;es gibt keine menschliche Ansiedlung in der Nähe (&lt;a href="http://bbs.keyhole.com/ubb/showflat.php?Cat=&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;Board=EarthTravel&amp;Number=696996&amp;amp;Searchpage=1&amp;Main=696996&amp;amp;Words=+GenadiG&amp;topic=&amp;amp;Search=true#Post696996" target="_blank" rel="nofollow"&gt;Khakusy&lt;/a&gt; könnte theoretisch in einem Tagesmarsch erreicht werden),&lt;/li&gt;&lt;li&gt;im Westen liegt der Baikal und in allen anderen Richtungen nur die Taiga des &lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/baikal/Google_earth/gbt_05/index.html" target="_blank" rel="nofollow"&gt;Frolikha-Naturreservates&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Das Project nannte sich "Ecopatrol" und sollte eine Kombination aus Trailbau und Unterstützung des Parkrangers beim Betreuen/Überwachen der Wanderer und Besucher sein. Das hörte sich alles spannend an, bedeutete aber auch, dass wir uns, um unsere Ausrüstung selbst kümmern mussten. Nur Zelte und Verpflegung sollten vom &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.greatbaikaltrail.ru/index_de.html" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;GBT&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt; gestellt werden, worauf wir uns (was die Zelte anbelangte) aber nicht verlassen wollten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Somit begann ein fröhliches Online-Shopping zum Komplettieren der Ausrüstung von &lt;/span&gt;&lt;a href="http://froogle.google.de/froogle?q=%22Fiskars+Freizeitbeil%22" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Fiskars Axt&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt; bis &lt;/span&gt;&lt;a href="http://froogle.google.de/froogle?q=Vaude+Leichtluftmatratze&amp;amp;show=dd" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Vaudes Ultraleicht-LuMa&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Parallel dazu mussten wir uns für eine Anreisevariante entscheiden, denn davon hing widerum ab, für welchen Zeitraum wir genau das Visum bentragen würden. Ein Touristenvisum ist 30 Tage gültig, daher sind die Reserven nicht sehr üppig. Natürlich gibt es auch Businessvisa u.ä., aber dass wird dann auch entsprechend teurer.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Wir entschieden uns für die klassische Anreise-Variante: Flug nach Moskau und mit der &lt;/span&gt;&lt;a href="http://bam.railways.ru/eng/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;BAM&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt; von Moskau nach &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.sbaikal.ru/eng/index.htm" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Severobaikalsk&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;. Unsere Erfahrungen mit der Beschaffung der Zugtickets ähneln denen, die im Thread &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.trekkingforum.com/forum/showthread.php?t=4576" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;TransSib mit der Deutschen Bahn&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt; im Forum &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.trekkingforum.com/forum/forumdisplay.php?f=30" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Trekking in Zentral- und Ostasien, Pamir und Sibirien&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt; gepostet wurden. Es geht! Aber den oftmals überforderten Kollegen am Schalter sollte man selbst gewisse Hilfestellungen leisten, wie z.B.:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Schreibweise der Bestimmungsorte in lateinischen Buchstaben (auf einem Zettel vorgeschrieben)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;auf Eurodomino verweisen (darauf bestehen, dass es für Russland gilt)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;darauf bestehen, das Reservierungen ab/bis Moskau im DB-System möglich sind&lt;/li&gt;&lt;li&gt;darauf Hinweisen (und selbst dran denken) das Reservierungen erst ab 45 Tage vor der Reise möglich sind (vorher sagt das System irreführend: "keine Plätze frei").&lt;/li&gt;&lt;li&gt;zur Selbstkontrolle prüfen: &lt;a href="http://www.bahn.de/" target="_blank" rel="nofollow"&gt;Die Bahn&lt;/a&gt; (um z.B. Zugnummer heraus zu bekommen) und &lt;a href="http://www.rzd.ru/e3/index.php?he_id=735" target="_blank" rel="nofollow"&gt;Russische Eisenbahn&lt;/a&gt; (um Wagonbelegung zu checken - Russischkenntnisse erforderlich)&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Nun warteten wir auf die Einladung (&lt;/span&gt;&lt;a href="http://genadi.is-a-chef.net/travel/invitation.jpg" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Beispiel&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;) des &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.greatbaikaltrail.ru/index_de.html" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;GBT&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;, die wir für die &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.russische-botschaft.de/Konsulat/Blank/visumantrag1.htm" target="_blank" rel="nofollow"&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt;Beantragung des Touristenvisum&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;font-size:85%;"&gt; benötigten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/324843609432935523-1567787463691128771?l=nordbaikal.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/1567787463691128771'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/324843609432935523/posts/default/1567787463691128771'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nordbaikal.blogspot.com/2007/01/ausrstung-visa-tickets.html' title='Ausrüstung, Visa, Tickets'/><author><name>Genadi und Regina</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09615589945932673553</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='9' src='http://genadi.is-a-chef.net/Layout/blogprofilbild.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-324843609432935523.post-4884242845618411627</id><published>2004-10-27T12:30:00.000+01:00</published><updated>2007-04-27T07:18:53.420+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='2005 Reiseplanung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='von GenadiG'/><title type='text'>Ein Plan nimmt Konturen an</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;table style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; 
